Beitrag verfasst am 29. November 2019 von Negar Nazemian

Insights zum Assessment Center bei Wempe in Hamburg

Der Begriff Assessment Center (AC) kommt vom englischen Verb to assess = beurteilen/einschätzen. Man versteht darunter eine besondere Art des Personalauswahlverfahrens, bei dem die Bewerbenden anhand einer Reihe von unterschiedlichen Aufgaben hinsichtlich ihrer Hard Skills und Soft Skills getestet werden. Ziel dabei ist die Erfassung verschiedener Kernkompetenzen, die als grundlegende berufsbezogene Fähigkeiten vorausgesetzt werden. Auch bei Wempe kommen Assessment Center für die kaufmännischen Ausbildungsanwärterinnen und Ausbildungsanwärter zum Einsatz. Das dient uns auch dazu, ein umfassendes Bild von den Kandidaten zu erhalten. Unter der Beobachtung von sog. Assessoren, bei denen es sich um meine HR-Kollegen handelt, stellen Bewerber bei den Aufgaben ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten unter Beweis.

Ablauf des Assessment Center

Das AC bei Wempe hat eine Länge von einem Tag und findet in der Regel mit einem Teilnehmerkreis von 10-12 Personen statt. Zunächst starten wir mit einer Begrüßung und Vorstellung des Unternehmens Wempe. Auch die einzelnen Assessoren stellen sich vor. Außerdem präsentieren wir den Bewerbern eine Übersicht über den Ablauf des Tages. Dann steigen die Bewerber mit ihrer Vorstellung ein. Im Großen und Ganzen geht es darum, kurz den bisherigen Werdegang zu erläutern und darzustellen, warum man für die zu besetzende Ausbildungsstelle geeignet ist. Im Anschluss an die Selbstpräsentation ist dann in der Regel Zeit für eine Gruppenarbeit bzw. eine Fallstudie.

Das erste AC in diesem Jahr fand Anfang November statt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen finden kurze Einzelinterviews statt. Hier möchten wir jeden -ähnlich wie in einem verkürzten Vorstellungsgespräch- noch näher kennen lernen und auch auf individuelle Fragen eingehen. Danach folgt eine Rollensimulation eines Verkaufsgespräches. Hier möchten wir relevante Situationen aus dem späteren Berufsalltag in den einzelnen Übungen simulieren, um eine Aussicht auf den Berufsalltag zu möglichen. Am Ende des AC folgt eine kleine Zusammenfassung inklusive Feedbackrunde und Verabschiedung aller Teilnehmer. Die finale Entscheidung folgt nach Auswertung des Tages und des Online-Tests, um einen guten Gesamteindruck zu erhalten.

Tipps für das Assessment Center

Ein gutes Benehmen und Aufmerksamkeit bilden die Basis für eine erfolgreiche Teilnahme. Ausgeschlafen und fit sollte man natürlich auch sein, um die AC-Tests gut lösen zu können. Es gibt im Grunde keinen „Standard Leitfaden“ für ein Assessment Center. Lieber im AC individuell handeln und selbstständig denken. Es gibt jedoch gewisse Standardübungen, auf die man sich zumindest mental vorbereiten kann. Dazu gehören die erwähnten Präsentationsübungen, Rollenspiele, Interviews und Gruppendiskussionen. Es wird nicht eine einzelne Aufgabe bewertet, sondern das Gesamtbild mehrerer Aufgaben.

Auch ist es wichtig, mit einem gesunden Selbstbewusstsein aufzutreten, aber auch wie im Sport den anderen nicht absichtlich ein Bein zu stellen.

Auf unsere Unternehmenswerte sollte man dabei genauso achten, wie auf aktuelle Projekte und Pläne. Wenn noch Fragen offen geblieben sind, gern einmal mehr nachfragen. Sinnvolle Fragen zeigen, dass man sich intensiv auf das Assessment Center vorbereitet hat und es ernst nimmt. Was das Outfit angeht, liegt man mit einem Business Look richtig.

 

Beitrag verfasst am 04. Juli 2019 von Elisabeth Gläser

Manufakturbesuch bei Glashütte Original

Der Besuch in einer Manufaktur ist wichtiger Bestandteil in der Ausbildung unseres Uhrmacher-Nachwuchses. Jedes Jahr besuchen wir zur Markenschulung eine der großen Uhrenfirmen im Ort. Dadurch vertiefen und erweitern wir unser Wissen über die verschiedenen Uhrenmarken.
In diesem Jahr haben wir einen tollen Einblick in die Markenwelt von Glashütte Original erhalten. Glashütte Original ist nach der deutschen Wiedervereinigung aus den VEB Glashütte Uhrenbetriebe hervorgegangen und somit offizieller Rechtsnachfolger aller vor 1990 existierenden Uhrenfirmen.

Wir wurden von einer Mitarbeiterin des Marketings in dem beeindruckenden Atrium empfangen und durch die Manufaktur geführt. Das Atrium diente in der Vergangenheit auch oft als Ausrichtungsort für Konzerte und Lesungen. Das zeigt auch, dass sich Glashütte Original als Förderer von Film und Musik versteht. Zum Beispiel sind sie Partner der Dresdner Musikfestspiele oder der Berlinale und stiften dort jedes Jahr einen Preis. Nach einer Begrüßung haben wir uns auf den aufwändig gestalteten Lehrpfad durch die Manufaktur begeben und Einblicke in die Fertigung einer Glashütte Original Uhr vom Rohmaterial bis zum montierten Uhrwerk und schlussendlich zur fertigen Uhr erhalten.

Besonders beeindruckend waren die Genauigkeit und viele traditionelle Handarbeit. Man konnte hier hautnah erleben, welche Merkmale eine Manufaktur ausmachen. Glashütte Original erreicht eine sehr hohe Wertschöpfung in Glashütte und fertigt Räder, Platinen und selbst kleinste Schrauben vor Ort. Dazu haben sie verschiedenste Fräs-, Dreh-, und Errodiermaschinen. Die Finissage der Uhrwerksteile erfolgt größtenteils noch traditionell per Hand. Die Uhrwerke zeichnen sich durch typische Glashütter Merkmale, wie der handgravierte Unruhkloben, die gebläuten Schrauben oder die Schwanenhalsfeinreglage aus. Die einzelnen Abteilungen, wie z.B. Entwicklung, Fräserei, Montage, etc. sind eng miteinander verzahnt, um ein bestmögliches Produkt zu erhalten. Einfach gelebte Uhrmacherei. Auf jeden Fall sind wir jetzt große Glashütte Original Fans. 🙂
Die Auszubildenden freuen sich schon darauf, diese spannenden Einblicke bei Ihren nächsten Niederlassungseinsätzen unseren Kunden zu berichten. Ein herzlicher Dank auch an die Kollegen von Glashütte Original für die tolle Möglichkeit des Besuches.

Beitrag verfasst am 30. April 2019 von Lisa Holstein

„Uhrmacherin? – das ist aber ungewöhnlich!“

„Uhrmacherin? – das ist aber ungewöhnlich!“ – Einer der Sätze, die ich regelmäßig höre, sobald ich auf meine Berufswahl zu sprechen komme. Sowohl im Kreise der Familie, als auch unter Freunden – mein Werdegang als Uhrmacherin bietet immer eine Menge Gesprächsstoff. Die einzelnen Etappen meiner Ausbildung, mein 1. Platz beim Bundeswettkampf der Handwerkskammer oder mein Berufseinstieg in der Rolex Boutique Berlin – Themen über die ich bereits in meinem Blog berichtet habe – wecken regelmäßig großes Interesse bei meinem Gegenüber.

Aber warum wird man Uhrmacherin?
Uhrmacher werden von Kunden oft mit Ärzten verglichen und das nicht nur weil wir einen Kittel tragen. „Operationen an der offenen Uhr“ sind unser Alltagsgeschäft. Dieser Vergleich beschreibt sehr gut, warum ich mich für meinen Beruf so begeistern kann. Kunden eine Freude machen, indem man das Erbstück von Oma, das Geschenk zur Hochzeit oder den ersten erfolgreichen Geschäftsabschluss wieder zum Laufen und Glänzen bringt, motiviert mich jeden Tag. Auch ist bei der Reparatur einer Uhr ähnlich viel Konzentration und Fingerspitzengefühl gefragt, wie bei einer Operation. Diese Verbindung aus Technik, Handwerk und dem engen Kontakt zum Kunden, macht meinen Job für mich zum Traumberuf.

Was unterscheidet Wempe als Arbeitgeber von anderen Uhrenherstellern?
Wempe bietet dem Uhrmacher nach der Ausbildung sowohl den Weg als Service-/Werkstatt- als auch als Produktionsuhrmacher. Ich konnte schon während der Ausbildung über Praktika in verschiedenen Geschäften und Abteilungen ausprobieren, was mir am meisten liegt und Spaß macht. Diese sehr enge und individuelle Förderung hat mich motiviert und mich ehrgeizige Ziele, wie den Bundessieg, verfolgen lassen. Wer nachlesen möchte, hier mein Bericht zur Teilnahme am Bundewettbewerb: https://www.wempe-karriere.de/blog/einjahrvollerhighlights/

Wie kommt mein Uhrmacher-Beruf bei anderen an?
„Außergewöhnlich“, „interessant“, „selten“ oder „beeindruckend“ sind oft die Reaktionen auf meine Berufswahl als Uhrmacherin. Gerade als Frau in einem technischen/handwerklichen Beruf zu arbeiten, wird oft als besonders angesehen. So werde ich schnell zum Mittelpunkt von Gesprächen auf Partys oder Familienfeiern. Denn obwohl der Beruf selten ist, hat doch jeder eine oder mehrere, kleine oder große Uhren zu Hause und entsprechend einen Bezug dazu.

Beitrag verfasst am 21. März 2019 von Negar Nazemian

BEST PLACE TO LEARN – Wempe erneut als Topausbilder zertifiziert

Aktuell beschäftigt Wempe ca. 80 Auszubildende, die im kaufmännischen oder handwerklichen Bereich ihre Ausbildung absolvieren oder ihr duales Studium durchlaufen. Besonders häufig suchen wir angehende Kaufleute im Einzelhandel, Handelsfachwirte sowie Uhrmacher (m/w/d).

Regelmäßig bekommen wir von unseren Mitarbeitern tolles Feedback, zum Beispiel auf  Kununu. Vor kurzem wurden wir außerdem zum wiederholten Male für unsere Praktikumsbedingungen ausgezeichnet. In Deutschlands größter Initiative für Praktikanten „Fair Company“ bekennen sich die Unternehmen verlässlich zu anerkannten Qualitätsstandards und überprüfbaren Regeln im Praktikum. Für diese verantwortungsvolle und transparente Unternehmenskultur werden wir jährlich mit dem Fair Company-Siegel ausgezeichnet. Doch zurück zum Best Place to Learn Award. Die Preisverleihung fand im Februar in Berlin im Rahmen des „4. Deutschen Ausbildungsforums“ statt. Neben Impulsvorträgen und Workshops zu aktuellen Fragestellungen der Ausbildungsarbeit kann man sich auch ganz form- und zwanglos mit anderen Ausbildungsverantwortlichen austauschen und über Ideen, Trends und konkrete Prozesse diskutieren. Gemeinsam mit meiner Kollegin Melissa aus der HR Azubibetreuung besuchte ich die Veranstaltung. Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der Top-Ausbilder 2018. Dort befanden wir übrigens in bester Gesellschaft: Von den aktuell zertifizierten Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen waren unter anderem Amplifon, Bayernwerk, Mercedes-Benz, Eissmann Group Automotive, E.ON, SieMatic, Huk-Coburg, Trumpf Werkzeugmaschinen und die Targo Bank dabei, um nur einige zu nennen.

Um das Gütesiegel zu erhalten, wurde eine umfangreiche Befragung unter Ausbildern, Auszubildenden und ehemaligen Auszubildenden durchgeführt und detailliert ausgewertet. Obwohl sich unsere Ausbildung bereits auf hohem Niveau bewegt, haben die Erkenntnisse aus der ersten Zertifizierung im Jahr 2015 weitere wichtige Maßnahmen in der Ausbildungsarbeit in den letzten drei Jahren bei uns angestoßen. Dazu gehören ein verbessertes Onboarding-System, Veränderungen im Beurteilungsverfahren und eine noch engere Zusammenarbeit mit den Berufsschulen. Die kontinuierliche Verfolgung eines einheitlichen, starken Ausbildungsstandards, um die Qualität der Ausbildung in jeder Niederlassung sicherzustellen, ist Aufgabe und Herausforderung zugleich.  Das Definieren dieser Standards ist ein laufender Prozess, der stetig erweitert und optimiert werden wird.

Gemeinsam als HR-Team geben wir uns viel Mühe bei der Begleitung unserer Auszubildenden und freuen uns sehr, dass sich dies auch in Deutschlands größtem Ausbildungsqualitätsmodell widerspiegelt. Wir stehen im persönlichen Kontakt zu den Auszubildenden – von der Kontaktaufnahme im Bewerbungsprozess bis zum Ausbildungsende. Jeder Auszubildende hat einen festen Ansprechpartner im Personal- und im Fachbereich. Den Blick über den Tellerrand ermöglichen wir mit einem Rahmenprogramm aus Messebesuchen, Reisen zu Manufakturen, Fachvorträgen und Führungen durch unser Uhren- und Schmuckatelier sowie der Teilnahme an unseren Weiterbildungsmöglichkeiten. Das klappt nur mit so vielen engagierten Ausbildungsverantwortlichen sowohl in den Niederlassungen als auch im Ausbildungszentrum in Glashütte und in den Fachabteilungen, die den jungen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen, sie entsprechend ihrer Stärken einsetzen, sie fördern und Aufgaben vertrauensvoll in ihre Hände geben.

 

Beitrag verfasst am 25. Januar 2019 von Elisabeth Gläser

Die beste Schule für Uhrmacher – Das Traineejahr bei Wempe

Unglaublich wie die Zeit vergeht. Mittlerweile ist Julians Traineejahr fast schon vorüber. Er kann auf eine spannende und ereignisreiche Zeit zurückblicken.

Julian hat nach seiner Uhrmacher-Ausbildung, die er mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen hat, ein individuell auf ihn zugeschnittenes Traineeprogramm begonnen. Im Rahmen dieses Traineejahres durchläuft er verschiedene Stationen, um seine Kompetenzen im Uhrenservice weiter zu verbessern und um am Ende als vielversprechende Nachwuchskraft in einer unserer Niederlassungen durchzustarten.

In den ersten beiden Monaten unterstütze er unsere Rolex-Boutique in Stuttgart. Dort war seine Aufgabe, den Uhrenservice zu implementieren, d.h. unser IT-System zur Annahme von Reparaturen aufzubauen, die Kollegen vor Ort zu schulen und alle damit anfallenden Probleme zu lösen. Er erweiterte in dieser Zeit auch sein Rolex-Wissen und unterstütze auch die Kollegen tatkräftig im Verkauf. Diese Zeit war ganz spannend für ihn, da er den Aufbau eines Uhrenservices begleiten durfte und dies wiederum eine ganz neue Sichtweise mit sich brachte. Weiterhin konnte Julian hier wertvolle Erfahrungen in der Kundenkommunikation sammeln.

Im Anschluss an die Rolex-Boutique ging es nach Glashütte in die Uhrenwerkstatt. Hier lag der Schwerpunkt auf der Reparatur von Uhren der Marken Tag Heuer, Breitling, Glashütte Original, Omega, Panerai, Wempe Zeitmeister und Chronometerwerke sowie Chopard. Auf die Schulung der Reparaturen, die er später mal im Geschäft auch selbst ausführen kann, wurde besonders viel Wert gelegt. Weiterhin hat Julian Einblicke in unsere Administration und in unser Furniturenlager erhalten. Hier zeichnete sich Julian besonders durch seine hohe Genauigkeit und Qualitätsarbeit aus.

Sein Highlight im ersten halben Jahr stellte dann der Einsatz in unserer größten Niederlassung – die Maximilianstraße in München – dar. Insgesamt fünf Uhrmacher und Uhrmachermeister beraten hier unsere Kunden zur bestmöglichen Reparatur ihrer Uhren. Die Markenvielfalt, die sonst kein anderes Geschäft bieten kann und die einzigartig hohe Anzahl an Meisterwerken der Uhrmacherkunst, die den Kunden gezeigt werden können, waren für Julian sehr beeindruckend. Dazu zählen verschiedenste Tourbillon, Ewige Kalender oder sogar Minutenrepetitionen. Imponiert hat ihm hier auch die Professionalität des Uhrenservices. Er konnte von den Besten der Besten lernen.

Es geht aufregend für Julian weiter. Er wird für die nächste Zeit unser Team in London mit seiner hohen Kompetenz im Uhrenservice unterstützen. Natürlich berichten wir euch, welche Erfahrungen und Erlebnisse er in dieser Zeit machen konnte.

Für mich als Ausbilderin ist es immer spannend, wie Julian und auch unsere anderen ehemaligen Auszubildenden sich nach ihrer Ausbildungszeit persönlich und in ihrer Uhrmacherkompetenz weiterentwickeln.

Eure Elisabeth Gläser

Beitrag verfasst am 17. Dezember 2018 von Ronya Lapp

Besuch des Stammhauses in Hamburg

Als angehender Ausbildungsabsolvent hat man bei Wempe die Möglichkeit, im Rahmen eines einwöchigen Einsatzes, neue, spannende Einblicke zu bekommen und sein Wissen zu vertiefen. Damit in der Niederlassung alles so reibungslos funktionieren kann und der Kunde die perfekte Ware in Kombination mit hervorragender Beratung und erstklassigem Service erfahren kann, muss einiges im Hintergrund erledigt werden. Was alles dahinter steckt durften wir während der Woche im Stammhaus kennenlernen.

Mein letzter Besuch des Museums im Erdgeschoss des Stammhauses war tatsächlich noch vor dem Vertragsabschluss mit Wempe, während des Assessment Centers. Dementsprechend war eine ausführliche Auffrischung der Historie eine tolle Einführung. Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt… Aber der Reihe nach: Einige, kurze organisatorische Punkte direkt zu Beginn sowie ein kurzer Austausch mit Frau Wempe persönlich waren ein angenehmer Einstieg. Ich empfand den Gedankenaustausch mit Frau Wempe über aktuelle Themen, die das Unternehmen als solches auch beeinflussen und bewegen, als sehr wichtig und sympathisch. Flache Hierarchien und ein persönlicher Umgang mit Menschen in einem Familienunternehmen werden hier erneut deutlich und vermitteln ein Gefühl von Wertschätzung.

Besonders gefallen hat mir am Nachmittag des ersten Tages der Austausch mit der Uhrenwerkstatt. Anhand von Alltagssituationen konnten wir Verbesserungsvorschläge für die vielen verschiedenen, auch standortabhängigen Verhaltensweisen im Bereich des Uhrenservice ableiten. Die stellvertretenden Serviceleitung verschaffte uns außerdem einen tollen Überblick über die tatsächlichen Arbeitsabläufe im Bereich der Uhrenwerkstatt und machte beispielsweise verschiedene Bearbeitungszeiten verständlich und nachvollziehbar.

Auch ein Kennenlernen mit den Personen und Arbeitsinhalten der Abteilung ‚Warenwirtschaft‘ als bekannte Gesprächspartner am Telefon habe ich als essentiell empfunden.
Durch eine Erklärung der beiden Kollegen, wie beispielsweise die Beachtung der gültigen Geldwäschegesetze und Vorgehensweise, die Besonderheiten bei Abrechnungen sowie die Bedienung des Kassensystems vonstatten gehen, konnten Fehlerquellen, welche von der Niederlassung ausgehen, erkannt werden. Nur durch diesen direkten Austausch miteinander, kann ein Verständnis für Problematiken geschaffen werden, und Fehler können vermieden werden.

An den frühen Abenden war natürlich auch immer noch Zeit für Sightseeing und Socializing. 🙂

Am darauffolgenden Tag erwartete unsere Gruppe ein Überblick über die Versandabteilung. Auch diese Abteilung empfand ich persönlich als sehr interessant, da eben auch hier ein häufiger Austausch zwischen Niederlassung und Stammhaus besteht. Die Vorstellung der Arbeitsabläufe der Versandabteilung, wie z.B. die Annahme aller Wertversand-Boxen mit Versand über Hamburg sowie die Umverteilung aller Umlagerungen an andere Niederlassungen, auch aber einige prozessoptimierende Hilfestellungen im Warenwirtschaftssystem, hat einen tollen Überblick verschafft.
Besonders auch der Austausch bezüglich der Optimierung verschiedener Abläufe kann meines Empfindens nach in Zukunft eine deutliche Zeitersparnis beiderseits mit sich führen.

Weitere Stationen waren die Abteilungen Niederlassungsmarketing und der Bereich Controlling. Tatsächlich zum ersten Mal konnten Kennziffern wie der Return on Investment, die Rendite oder die Lagerumschlaggeschwindigkeit, welche bisher nur aus den Skripten des Bildungszentrums bekannt waren, auch in der Realität verstanden werden. Der Abteilungsleiter verdeutlichte uns die Bedeutung und die Wichtigkeit dieser Kennziffern auch anhand von verschiedenen Warengruppen und für das Unternehmen Wempe als solches. Für mich war dieser Programmpunkt mit einer der wesentlichsten des gesamten Aufenthaltes.

Das Vorstellen der Uhrenabteilung nahm einen weiteren großen Teil des Aufenthaltes in Anspruch. Wir erhielten hier einen tollen Rundumblick über verschiedenste Tätigkeitsbereiche der Uhrenabteilung: vom ‚Fremdmarkenmanagement‘, der Warenversorgung der Auslandsniederlassungen, dem Eigenmarkenmanagement bis hin zum Marketing und der Rückware. Ein Besuch der Category Manager verschaffte uns einen kurzen Einblick in die jeweiligen Aufgabenbereiche, wie beispielsweise die Handhabung der Warenverteilung begehrter Rolex-Uhren. Weiterhin verdeutlichte man uns im Eigenmarkenmanagement, dass neben der Überwachung der Kennzahlen, der Warenbereitstellung und Warenverteilung, auch Aufgaben wie die Produktentwicklung an sich, die Schaffung eines Workbooks oder auch Pressetexte eine zusätzliche Herausforderung darstellen.

Die Personalabteilung befasst mit dem Recruiting neuer Mitarbeiter, der Personalentwicklung und dem Employer Branding. Über allem anderen steht das Ziel, die freien Positionen auf lange Sicht aus den eigenen Reihen mit qualifizierten Führungskräften, Verkaufsberatern und Fachexperten zu besetzen. Eine Präsentation der Personalabteilung als letzter Programmpunkt des Besuchs bildete meiner Meinung nach einen gelungenen Abschluss.

 

 

 

Beitrag verfasst am 10. Oktober 2018 von Luise Rueffer

Wie ich zu Wempe kam

Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm. Meine Schwester arbeitete bereits beim Juwelier und hat von ihren Aufgaben und den schönsten Produkten erzählt. Ich fand das total spannend.
Für mich waren Uhren schon immer mehr als nur Schmuck, aber den wahren Wert hat mir erst ein Besuch der Münchner Wempe-Niederlassung in der Maximilianstraße gezeigt. Der Uhrmachermeister dort erklärte mir die Besonderheiten der Uhrwerke und welche Handarbeit und Feinheit hinter jeder einzelnen Uhr steckt. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass ich dieses Handwerk erlernen und verstehen möchte. So kam ich zur Uhrmacherei und die Begeisterung am Handwerk war geweckt.

Während der Ausbildung in der Wempe-Ausbildungswerkstatt in Glashütte wurde mir die Vielfalt der verschiedenen Uhren mit den außergewöhnlichsten Funktionen erklärt und somit bewusst. So lernte ich den richtigen Umgang mit hochwertigen Uhren sowie Schritt für Schritt eine Uhr zu reparieren, zu regulieren und neue Werkteile anzufertigen.

Ich habe mich nach der Ausbildung bewusst für die Servicewerkstatt von Wempe (und die größte unabhängige Reparataurwerkstatt Europas) in Hamburg entschieden, um weiter an Uhren arbeiten zu können. Natürlich ist dies in den Niederlassungen auch möglich, doch in der Servicewerkstatt kann ich eine Uhr komplett bearbeiten, sie zerlegen, den Fehler suchen, die Uhr wieder zusammenbauen, sie regulieren und einschalen. Es ist für mich ein tolles Gefühl, eine fertige Uhr abzugeben und zu wissen, einen Kunden glücklich machen zu können.

Ein weiterer Vorteil der Werkstatt ist, dass sie in der schönsten Stadt Deutschlands ist und ich von der Elbe in Dresden an die Elbe in Hamburg ziehen konnte. 🙂

Mein Start in der Werkstatt wurde mir sehr angenehm gemacht. Die Kollegen haben mich als „Hamburg-Frischling“ herzlich empfangen und stehen mir mit Rat und Tat zur Seite.

Momentan befinde ich mich in einer Art vierten Lehrjahr. Das heißt, dass mir genügend Zeit gegeben wird, um mich in die Werke einzuarbeiten. Hier in unserer Hamburger Werkstatt ist die Marke Rolex die „Einsteiger-Marke“. Schon alleine das ist sehr besonders, dass man gleich an einer der hochwertigsten Marken weltweit schrauben darf.

 

 

Beitrag verfasst am 06. September 2018 von Elisabeth Gläser

Die Besonderheit mit jungen Menschen zu arbeiten

Für mich als Ausbildungsleiterin ist es jeden Tag wieder spannend und herausfordernd mit jungen Menschen zu arbeiten und diese auszubilden. Vor allem aber macht es mir großen Spaß! Natürlich obliegt mir persönlich dabei auch eine enorme Verantwortung gegenüber unseren Auszubildenden und dem Haus Wempe. Mein Ziel dabei ist es, jeden Azubi dort abzuholen, wo er gerade steht. Durch die gezielte Förderung seiner Stärken und Potenziale und Verbesserung seiner Möglichkeiten können wir die Auszubildenden zu  hochqualifizierten Uhrmachern ausbilden und sie unterstützen, sich zu einer starken Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Unsere Azubis zeichnen sich durch eine hohe Wissbegierde und hohes Engagement aus. Das ist für mich als Ausbilderin natürlich auch immer anspruchsvoll, da ich immer viele gute Ideen unserer Azubis gemeinsam mit ihnen durchdenke und diskutiere. Jeder ist auf seine Art individuell und einzigartig, alle haben ganz unterschiedliche Charaktere und Stärken. Daher birgt jeder Tag für mich neue Herausforderungen, um jeden Azubi gerecht zu werden und persönlich auf ihn eingehen zu können. Dazu zählt auch, dass ich immer ein offenes Ohr für die Wünsche und Sorgen unserer Uhrmacher-Azubis habe. Aber gerade das alles macht meinen Arbeitsalltag so interessant, facetten- und abwechslungsreich.

Besonders spannend ist für mich auch immer, die Entwicklung unseres Uhrmacher-Nachwuchses vom ersten Arbeitstag bis zum Ausbildungsabschluss zu verfolgen und mitzugestalten und sie bei ihren weiteren Karrieren zu beraten. Natürlich stehe ich unseren Uhrmacher-Azubis auch nach ihrer Ausbildung zur Seite. Ich bin immer ganz begeistert, wie sich unsere selbst ausgebildeten Uhrmacher im Unternehmen positionieren und weiterentwickeln. Natürlich macht es mich auch ein klein wenig stolz, dafür einen Beitrag geleistet zu haben.

Beitrag verfasst am 03. Juli 2018 von Elisabeth Gläser

Uhrmacher:innen-Ausbildung beendet – und wie geht es weiter?

Unglaublich, wie schnell drei Jahre vergehen. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, an dem ich Chris, Alina und Karl an ihrem ersten Ausbildungstag bei uns im Ausbildungszentrum für Uhrmacher:innen begrüßen durfte. Alle drei waren gespannt auf die kommende Zeit und voller Erwartungen. Mittlerweile sind drei lehrreiche Jahre vergangen und ich muss mich von unserem 3. Ausbildungsjahr verabschieden. Es waren drei schöne Jahre, die sich durch eine hohe Motivation unsere Azubis, einer Menge neu zu erlernendem Wissen und super Teamstimmung ausgezeichnet haben.

Den Höhepunkt der Ausbildung stellt die Gesell:innenprüfung dar. Hier müssen die Azubis über den Zeitraum einer Woche ihr Können im Bereich der Reparatur einer Quarz- und mechanischen Uhr, sowie im Anfertigen von Bauteilen unter Beweis stellen. Abgerundet wird die Prüfung durch ein Fachgespräch und eine schriftliche Theorieprüfung. Alle drei Azubis haben ihre Prüfungen mit Bravour und überdurchschnittlichen Ergebnissen gemeistert. Es konnten zum Beispiel Gesamtergebnisse von 88 und 91 Prozent erzielt werden. Besonders stolz sind wir auf die sehr guten Praxisergebnisse – allein die 95 Prozent von Chris sprechen da für sich. Damit gehören unsere Azubis wieder zu den besten Uhrmacher:innen in Sachsen!

Gefeiert wurden die guten Ergebnisse bei unserer alljährlichen Abschlussfeier mit allen Uhrmacher:innen-Azubis. In diesem Jahr haben wir eine Trampolinhalle unsicher gemacht und den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.

Der würdige Abschluss erfolgte mit der Freisprechung unserer Uhrmacher:innen-Azubis. Im Rahmen einer Festveranstaltung im Congress Center Dresden, einer tollen Location direkt an der Elbe gelegen, wurden die Gesell:innenbriefe überreicht und die Glückwünsche zur bestandenen Prüfungen verteilt.

Wir freuen uns sehr, dass wir alle Azubis nach ihrer Ausbildung übernehmen können. Alina wird zukünftig in unserer Hamburger Werkstatt hochwertige Uhrenmarken wie Rolex oder Patek Philippe reparieren. Chris stellt sich der Herausforderung als Service-Uhrmacher in unserem Leipziger Niederlassung und Karl beginnt eine Tätigkeit in unserem Glashütter Service-Atelier.

Ich als Ausbildungsleiterin möchte mich für drei tolle gemeinsame Jahre bedanken, die durch gegenseitiges Vertrauen und einer sehr angenehmen Zusammenarbeit geprägt waren und wünsche unseren drei Uhrmachergesell:innen alles Gute für die Zukunft!

Eure Elisabeth

Beitrag verfasst am 29. Mai 2018 von Lukas Weiss

Warum Uhrmacher

Was die Uhrmacherei für mich so interessant macht, ist die Verbindung eines sehr traditionsreichen Handwerks mit modernsten Technologien. Heute noch werden jahrhundertalte Mechanismen verwendet, die mit hochpräzisen Produktionsanlagen gefertigt werden. Mechanische Uhren funktionieren noch nach dem gleichen Grundprinzip wie bereits vor hunderten von Jahren. Gleichzeitig wurden Quarzuhren entwickelt, die uns die Zeit genauer als je zuvor messen.

Außerdem ist das Thema Zeit und Zeitmessung an sich ein so interessantes Thema – von den ersten Versuchen der Zeiteinteilung mit Elementaruhren bis hin zu modernen hochpräzisen Atomuhren. Weiterhin liegt meine Faszination an diesem Handwerk in der präzisen Arbeit, der Liebe zum Detail und den technischen Zusammenhängen in mechanischen Uhren.

Die Vorteile einer Ausbildung zum:zur Uhrmacher:in bei Wempe im Vergleich zu anderen Uhrenherstellern liegen vor allem in den vielfältigen Tätigkeitsfeldern und Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung.

Als Uhrmacher:in bei Wempe stehen einem grundsätzlich drei Wege offen:

  1. Die Tätigkeit als Uhrmacher:in in der Produktion unserer eigenen beiden Uhrenlinien Wempe Zeitmeister und Wempe Chronometerwerke die in unserer Sternwarte in Glashütte gefertigt werden.
  2. Die Tätigkeit als Service-Uhrmacher:in in der größten unabhängigen Uhrenwerkstatt Europas, in unseren Werkstätten in Glashütte und Hamburg. Dort reparieren wir den größten Teil der Uhren, die in unseren Niederlassungen zum Service angenommen werden. Das bedeutet eine hohe Anzahl an verschiedenen Uhrenmarken und dadurch eine vielseitige und abwechslungsreiche Beschäftigung.
  3. Die Tätigkeit als Service-Uhrmacher:in im Uhrenservice einer unserer vielen Niederlassungen im In- und Ausland.

Ein weiterer Vorteil der Ausbildung bei Wempe ist, dass wir Auszubildende diese Abteilungen im Rahmen von Praktika kennenlernen und so für uns persönlich herausfinden können, welches Tätigkeitsfeld uns liegt und somit ideal auf die Position vorbereitet werden können, die wir nach unserer Ausbildung anstreben.

Diese Praxiserfahrungen sind neben den betreuten Praktika in den Servicewerkstätten und der Produktion ebenso Niederlassungseinsätze, in denen wir für mehrere Wochen in einem bestimmten Geschäft Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag im Uhrenservice sammeln können.

Durch die persönliche und individuelle Betreuung während unserer Ausbildung werden für uns die optimalen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Uhrmacher geschaffen.

 

Beitrag verfasst am 16. Mai 2018 von Dejana Radovanovic

Von der reinen Zusammenarbeit zur Freundschaft

Schon gewusst, dass man knapp die Hälfte seiner wachen Stunden bei der Arbeit verbringt? Umso schöner dabei ist es, wenn aus Kolleg:innen Freund:innen werden!

Bei uns Auszubildenden beginnt das Freundschaften schließen meist schon in der Berufsschule am BZE (Berufsbildungszentrum des Einzelhandels). Geprägt wurden diese neuen Freundschaften, durch die zahlreichen „Kennenlern-Runden“ im Unterricht, die aufschlussreichen Gruppenarbeiten, das gemeinsame Lernen und durch verschiedene Gruppenaktivitäten, welche die Gruppendynamik fördern.

Bereits in dieser Phase fällt die Nervosität ab und man findet schnell Parallelen mit anderen Mitschüler:innen und Kolleg:innen, die man zuvor noch nicht kannte. Manche Kolleg:innen sind sich bereits begegnet, da sie aus derselben Niederlassung stammen, gemeinsam die Ausbildung absolvieren und andere wiederum kennen sich aus dem Assessment Center. So war die Basis an Gesprächsthemen auch bei allen, die sich am BZE das erste Mal sahen, vorhanden.

So auch bei einer Kollegin aus Hamburg und mir. Wir hatten beide das Glück uns am BZE kennenzulernen und dieselbe Klasse zu besuchen.

Außerhalb des Unterrichtes lernten wir gemeinsam am BZE für die Klausuren, gaben uns Tipps, schrieben Lernzettel und fragten uns gegenseitig ab. In der Freizeit unternahmen wir oft etwas mit der Klasse, gingen ins Kino, im Winter auf den Weihnachtsmarkt oder erkundeten die Ortschaft. Obwohl sie in Hamburg wohnt und ich in der Niederlassung in Stuttgart arbeite, halten wir privat regelmäßigen Kontakt und besuchen uns so oft wir können in unserer freien Zeit.

Heute bin ich froh, sie als eine meiner besten Freundinnen zählen zu dürfen, die mit mir parallel durch die aufregende Zeit der Ausbildung geht und die tollen Erfahrungen und schönen Erlebnisse mit mir teilt.

 

Aus diesem Grund legt sowohl das BZE, als auch das Unternehmen Wempe großen Wert darauf, dass das Fundament der Kommunikation und Zusammenarbeit der Kolleg:innen in den ersten Stunden des ersten Schultages entsteht. Somit werden aus Kolleg:innen und Mitschüler:innen Freund:innen, die über die Schule und die Arbeit hinaus bestehen.

Wempe verbindet Kolleg:innen nicht nur durch den Unterricht am BZE. Zahlreiche Schulungen und Seminare, wie zum Beispiel Atelierreisen, Verkaufstrainings oder Messebesuche lassen bei uns Auszubildenden jedes Mal Vorfreude auf das gemeinsame Treffen aufkommen.

Vielen Dank Wempe!

Beitrag verfasst am 26. April 2018 von Elisabeth Gläser

Wie entsteht Exzellenz

Wie entsteht Exzellenz? Ich bin mir sicher, es ist eine Mischung aus talentierten, engagierten Auszubildenden, unserer einzigartigen Ausbildungseinrichtung und einem förderndem Umfeld.

Wir, als Ausbildungsteam, legen viel Wert auf eine individuelle Förderung unserer Auszubildenden. Deshalb arbeiten wir in kleinen Teams oder sogar im Einzelcoaching. Ein starrer Lehrplan, der für alle Auszubildenden gleich ist, widerspricht unserer Philosophie. Denn eine individuelle Förderung, die auf die Stärken und Schwächen des:der Einzelnen zugeschnitten ist, erfordert unkonventionelle Formen und Zeit. Unser Ziel ist es, jede:n Auszubildende:n mit gezieltem Coaching und dem Setzen von Schwerpunkten in seinen:ihren Fähig- und Fertigkeiten zu perfektionieren.

Besonders im dritten Ausbildungsjahr streben wir, je nach Tätigkeitsfeld, im Anschluss an die Ausbildung eine individuelle Förderung an. Dadurch möchten wir den neuen Uhrmacher:innen einen optimalen Start nach dem Ausbildungsabschluss ermöglichen. Nach der Ausbildung können die Azubis zwischen drei Wegen wählen: Service-Uhrmacher:in in einer unserer Niederlassungen, Uhrmacher:in in der Produktion oder als Uhrmacher:in in der Uhrenwerkstatt. Bereits in der Ausbildung lernen sie alle drei Bereiche kennen.

Wir teilen unser Wissen. Zum Beispiel im Bereich der Markenschulungen: Alle Azubis sind Botschafter:innen für eine Uhrenmarke, die wir in unserem Sortiment führen. Regelmäßig tauschen wir uns in lockerer Runde mittels Vorträgen über die News, die Uhrenmodelle und die Historie der Marke aus. Ergänzt wird die Markenschulung durch Vorträge und den Besuch von verschiedenen Manufakturen im Ort. Mit dem dadurch erlernten Wissen fällt die Arbeit mit Uhren unterschiedlichster Hersteller viel leichter.

Wir kommunizieren offen und direkt. Regelmäßiges Feedback ist uns wichtig. Nur so können sich die Azubis und wir uns als Ausbilder:innen weiterentwickeln. Nur so können wir gemeinsam besser werden. Und nur so kann ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen der Ausbildungsleitung und den Auszubildenden entstehen.

Sehr stolz sind wir auf die vielen guten Leistungen unserer Azubis! Bereits das vierte Mal in Folge haben die Auszubildenden unserer Firma die sächsische Landesmeisterschaft der Uhrmacher:innen gewonnen und im Jahr 2016 den Bundessieg erreicht. Für uns als Ausbildungsbetrieb und mich als Ausbildungsleiterin sind das Auszeichnungen und eine Bestätigung unserer geleisteten Arbeit. Vor allem ist es auch unser Ansporn, jeden Tag unsere Ausbildung noch ein kleines Stück zu verbessern, um am Puls der Zeit zu bleiben.

Das Umfeld in der, für die Uhrmacher:innen-Ausbildung bekannten Stadt Glashütte, ermöglicht eine gute Konzentration auf die Ausbildung. Auch unsere im ersten Ausbildungsjahr kostenlos zur Verfügung gestellte Azubi-WG ermöglicht ein gemeinsames Lernen und das schnelle Finden von neuen Freunden. Darüber hinaus fördert die WG das Zusammenwachsen als Team.

Weiterhin bietet Glashütte die unserer Meinung nach beste Uhrmacher:innenschule Deutschlands. Dort bringen unseren Azubis exzellent geschulte Fachlehrende mit guter Ausstattung alle wichtigen Theorie-Grundlagen näher. Unser einzigartiges Ausbildungszentrum ist mit modernster Technik und allen Werkzeugen, die man benötigt, ausgestattet. Auch das ist ein Faktor für eine gute Ausbildung.

Diese zahlreichen Bausteine sorgen für eine exzellente Ausbildungsqualität und legen die Grundlage für Spitzenleistungen unserer Uhrmacher:innen-Azubis. Auch in Zukunft arbeiten wir an uns, um die Exzellenz zukünftig zu gewährleisten.

Beitrag verfasst am 10. April 2018 von Ronya Lapp

Wempe am Frankfurter Flughafen – der etwas andere Arbeitstag

Von 6:30 – 21:30 Uhr an 365 Tagen im Jahr

Die Öffnungszeit unserer Niederlassung am Frankfurter Flughafen erfordert drei Schichten – eine Frühschicht, eine Spätschicht und eine Mittelschicht, besetzt mit durchschnittlich 3 bis 4 Mitarbeitern.

Die Frühschicht beginnt um 6:00 Uhr und endet um 14:30 Uhr.

In einer Schichtüberschneidung von einer Stunde sind sowohl Frühschicht als auch Spätschicht in der Niederlassung.

Um einen reibungslosen Ablauf aller Geschäftsprozesse zu gewährleisten, werden in dieser einen Stunde alle wesentlichen Informationen an die nächste Schicht weitergetragen.

Die Spätschicht beginnt entsprechend um 13:30 und endet nach Schließung der Niederlassung gegen 22:00 Uhr.

Eine Mittelschicht, die von 9:30 – 18:00 Uhr anwesend ist, wirkt unterstützend für Früh- und Spätschicht.

Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich stark daran gezweifelt, in Schichten arbeiten zu können.
Mittlerweile weiß ich diese Art von Schichtarbeit sehr zu schätzen. Denn der große Vorteil hierbei ist, dass vor oder nach jeder Schicht immer auch ein bisschen Freizeit am Tag bleibt.

Die Öffnungszeiten der Niederlassung stimmen mit dem Flugplan zeitlich überein. So wird beispielsweise am Abend, mit Schließung der Niederlassung, auch das Boarding des letzten Fluges im Abflugbereich Z beginnen.

Was ist besonders daran, am Flughafen zu arbeiten?

Besonderheit Nummer 1: Die Sicherheitskontrolle

Da sich unsere Niederlassung im sicherheitskontrollierten Bereich des Flughafens befindet, ist auch für Mitarbeiter eine Sicherheitskontrolle unumgänglich. Diese Kontrolle geht allerdings wesentlich zügiger vonstatten als die Kontrolle der reisenden Fluggäste.

Zum einen sind Themen wie Flüssigkeiten, spitze Gegenstände, etc. bei der Kontrolle nicht derartig relevant. Zum anderen wissen in der Regel alle Mitarbeiter des Flughafens, welche Kleidungsstücke zum Beispiel separat durch den Scanner laufen müssen, um Zeit zu sparen.

So ist das Thema Sicherheitskontrolle im Normalfall eine Sache von maximal 2 Minuten – damit sehr unproblematisch und reine Gewöhnungssache.

Besonderheit Nummer 2: Nationalität nach Tageszeit

Die Nationalität unserer Kunden ist größtenteils abhängig von den angeflogenen Destinationen.

So bestimmt der Flugplan, dass am Morgen und am Vormittag in erster Linie amerikanische Kunden anzutreffen sind.
Am Nachmittag und späten Abend ist ein Großteil unserer Kunden asiatischer Herkunft.

Nummer 3: Service, weit über den Verkauf hinaus

Besonders am Flughafen muss unser Service weit über die Niederlassung hinaus gehen.

Viele Menschen an einem Ort, ein Wald aus Schildern, ständige Durchsagen und andere derartige Einflussfaktoren an einem Flughafen wie Frankfurt führen dazu, dass Reisende oft überfordert und unsicher sind.
Deshalb begleiten wir unsere Kunden beispielsweise bis hin zum Zoll, zur Rückerstattung des Tax Refunds und wenn nötig, auch bis an das richtige Gate. Dort verabschiede ich den Kunden mit ein bisschen Fernweh und freue mich auf die nächsten internationalen Begegnungen im Wempe-Geschäft.

Beitrag verfasst am 22. März 2018 von Lukas Weiss

Als Uhrmacher-Azubi im Service einer Niederlassung

Ein Einsatz im Geschäft stellt für uns Uhrmacher-Auszubildende immer etwas Besonderes dar. Es geht vom beschaulichen Glashütte in eine große deutsche Metropole. In meinem Fall war das ein dreiwöchiger Aufenthalt in unserem Nürnberger Geschäft. Für mich war das der erste Einsatz in einer unserer Wempe-Niederlassungen. Jede Niederlassung hat ihren eigenen Charme. Nürnberg ist ein eher kleineres Geschäft mit einem sehr familiären und herzlichen Team, so wurde es mir jedenfalls im Vorwege erzählt.
Vor dem Start in Nürnberg hat die Ausbilderin in unserem Ausbildungszentrum verschiedene Vorbereitungen getroffen. Das Service-eigene Computersystem, wichtige Details zu den einzelnen Uhrenmarken, die Annahme von Reparaturen und verschiedene Kundensituationen wurden geschult und geübt. So konnte ich an der Seite eines erfahrenen Uhrmachermeisters gut in den ersten Tag starten und unsere anspruchsvollen Kunden kompetent zu allen Servicefragen beraten.

Wie lief der erste Arbeitstag in einer neuen Niederlassung ab? Ich würde ihn als aufregend, spannend und voller neuer positiver Eindrücke beschreiben. Am ersten Tag lernte ich das Team und das Geschäft kennen, insbesondere den Bereich des Uhrenservices. Nach einem Einführungsgespräch ging es auch schon in die Praxis. Die ersten Kunden wurden beraten und kleine Reparaturen durchgeführt. Die Integration ins Team verlief durch die offene Art der Kollegen sehr schnell und problemlos.


Während der drei Wochen habe ich zahlreiche Arbeiten an unterschiedlichsten Uhren durchgeführt. Um nur einige zu nennen: Wechsel und Kürzen von Armbändern, Schließen- und Gehäusereparaturen, Reglage verschiedenster mechanischer Uhrwerke, Aufarbeitung von Bändern und Gehäusen und Teilreparaturen, wie z. B. einen Glasersatz. Weiterhin konnte ich unsere Kunden zur Reparatur ihrer defekten Uhr beraten und diese nach Hamburg in unsere zentrale Uhrenwerkstatt senden. Neu und spannend war dabei für mich auch das Zusammenspiel und die Kommunikation mit unserer Uhrenwerkstatt, den Herstellern sowie Lieferanten zu erleben und selbst mitzugestalten.
Besonders gut hat mir vor allem der direkte und abwechslungsreiche Kundenkontakt sowie die Beratung beim Lederbandverkauf gefallen.
Nach drei spannenden Wochen und einer herzlichen Verabschiedung durch das Niederlassungsteam ging es wieder nach Glashütte ins Ausbildungszentrum zurück. Der Einsatz in Nürnberg hat mich auf jeden Fall darin bestärkt, dass für mich eine spätere Tätigkeit als Service-Uhrmacher sehr reizvoll ist.

 

Beitrag verfasst am 02. Februar 2018 von Elisabeth Gläser

Wempe & die Landesmeisterschaft im Uhrmacher:innenhandwerk

Jedes Jahr findet der Bundesausscheid des praktischen Leistungswettbewerbes im Uhrmacher:innenhandwerk in Würzburg statt. Zuvor fand in Dresden die Ehrung der Landessieger:innen durch die Handwerkskammer Dresden statt. Insgesamt konnten unsere Uhrmacher:innen-Azubis mit ihren Ergebnissen den 1.-3. Platz in Sachsen erreichen.
Wir waren aufgrund der sehr guten Leistungen von Hanna Steffen eingeladen. Ein fertiger Uhrmacher-Auszubildender von uns, der ebenfalls Landessieger geworden wäre, durfte leider aufgrund seines Alters nicht zum PLW (Praktischer Leistungswettbewerb der Handwerksjugend bzw. Profis leisten was) fahren. Die Bilder und die Urkunde, die wir als Ausbildungsbetrieb erhalten haben, möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Daher hat Hanna uns bzw. das Land Sachsen zum Bundeswettkampf vertreten. Dort erreichte sie den 5. Platz. Leider hat es in diesem Jahr zu keinem Platz unter den besten drei Azubis gereicht. Schade. Ich denke, es ist trotzdem ein Erfolg, dass wir im 4. Jahr in Folge die sächsische Landessiegerin stellen konnten. Daher wieder eine Bestätigung, so weiterzumachen und ein schöner Abschluss unserer Anstrengungen und unseres Engagements im letzten Jahr.

Beitrag verfasst am 12. Januar 2018 von Negar Nazemian

Das Azubi-Assessment Center bei Wempe – Tipps und Ablauf

Mit einer Einladung zum „AC“ bei Wempe, die bei uns nach einem vorangegangenen, erfolgreichen Telefoninterview folgt, wäre die erste Hürde genommen: Die Bewerbung ist gut angekommen, wir haben Interesse an einer Zusammenarbeit. Jetzt trennen Dich noch zwei Termine von einem Ausbildungsvertrag: ein Assessment Center und ein Schnuppertag. Allgemein gesagt, ist das Ziel eines Assessment Centers herauszufinden, welcher Bewerber bzw. welche Bewerberin für die Ausbildungsstelle am besten geeignet ist. Hier ist übrigens ein Foto vom letzten AC im Herbst. Es herrschte eine sehr entspannte, aber professionelle Stimmung, bei den vielen Themen wurde auch viel gelacht und sich untereinander ausgetauscht. Die/der ein- oder andere hat jetzt schon einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. 🙂

Bei Wempe warten eine Menge spannender Aufgaben auf die Teilnehmenden: von der Selbstptäsentation bis zum Rollenspiel. Hier ein paar Details, was erwartet wird: Bei der Selbstpräsentation stellt man sich allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor und erzählt etwas über sich und über die Motivation für eine Ausbildung bei Wempe. In der Gruppendiskussion soll zu einem bestimmten Thema ein Lösungsweg erarbeitet werden. Es ist natürlich immer gut, seine eigene Meinung zu äußern und einen Beitrag zur Diskussion zu liefern. Das Wichtigste ist, in der Diskussion immer sachlich zu bleiben und zielorientiert zu argumentieren. Im persönlichen Interviewteil möchten wir Dich näher kennen lernen. Durch schriftliche Aufgaben werden Allgemeinwissen und bestimmte Fähigkeiten geprüft. Beim anschließenden Rollenspiel schlüpt man mit anderen Personen in eine typische Alltagssituation des Wunschausbildungsberufes. Gemeinsam wird das Geschehen beobachtet.

Ziel des Assessment-Centers ist es auch, aus dem aktuellen Verhalten das zukünftige Verhalten in einer bestimmten Position abzuleiten. Um diese Aussage in einer verbindlichen und nachhaltigen Form treffen zu können, ist es wichtig, das Assessment-Center auf hohem Niveau durchzuführen. Mein Tipp: Bleibe authentisch und versuche nicht, eine Rolle zu spielen. Sinn und Zweck der Veranstaltung ist es, Dich wirklich kennenzulernen und Deine Persönlichkeit realistisch einzuschätzen. Assessment-Center kommt übrigens aus dem Englischen. „To assess“ bedeutet: „etwas bewerten, abschätzen oder feststellen“. Genau das ist das Ziel eines Assessment-Centers: festzustellen, ob man zu dem Unternehmen passt.

 

Beitrag verfasst am 20. November 2017 von Dejana Radovanovic

Die Junghans-Akademie – Aus dem Schwarzwald in die Welt

„Mit Junghans beweisen Sie nicht Status sondern Stil“. Vor Kurzem hatte ich das Vergnügen, die Junghans-Akademie zu besuchen. Werte wie Design, Tradition, Vertrauen, Made in Germany, Technologie und Bekanntheit standen hierbei im Fokus. Diese Werte setzt sich die Marke Junghans sowohl als Selbstverständlichkeit als auch als täglichen Ansporn zum Ziel.

 

Der einst größte Uhrenhersteller der Welt blickte im Jahre 2009 stürmischen Zeiten entgegen, als die Marke kurz vor dem Aus stand. Dr. Hans-Jochen Steim und sein Sohn Hannes Steim übernahmen in jenem Jahr das Unternehmen. Gemessen an den Stückzahlen, kann die Uhrenfabrik inzwischen wieder an frühere Erfolge anknüpfen. Mit rund 50.000 Uhren pro Jahr ist Junghans heute wieder der größte deutsche Hersteller und die Marke erfolgreicher als jemals zuvor in seiner langen Geschichte.

Diese spannenden Ereignisse, die Unternehmensphilosophie, einfache und komplexe technische Informationen sowie die Neuheiten 2017 präsentierten uns begeistert die Mitarbeiter vor Ort.

Nachdem wir die Möglichkeit hatten, einen Blick auf die Neuheiten der diesjährigen Kollektion zu werfen, wie zum Beispiel die „Meister Driver Automatic“, die „Form C“, den „Meister Pilot“ (mit DLC-Beschichtung), oder den „Meister Driver Day Date“, lässt sich gut nachvollziehen, warum die Mitarbeiter so begeistert von den Uhren sind. Mein persönliches Highlight war dabei die auf 222 Exemplare limitierte „Max Bill“, deren kreativer und kunstvoller Gehäuseboden mich besonders fasziniert hat. Max Bill beschreibt diesen mit der für ihn charakteristischen Kleinschreibung „ein reines spiel von form und farbe… allein zum zweck, durch seine existenz zu erfreuen“.

Neben den Uhren konnten wir auch Eindrücke vom Junghans-Museum sowie der Uhrenfabrik von Junghans gewinnen. Das Interessante hierbei ist die Tatsache, dass der mit wirklich eindrucksvoller Architektur designte Terrassenbau unter Denkmalschutz steht.

Die Aufmerksamkeit der Teilnehmer wurde im Laufe des Tages in Form eines Spiels auf die Probe gestellt, indem man unter anderem knifflige Multiple-Choice Fragebögen zusammen mit seiner Tischgruppe beantworten durfte und Fehler in der Display-Deko aufsuchen sollte, um sich Punkte zu erkämpfen. Bevor sich der sehr informative und lehrreiche Tag dem Ende neigte und wir den Abend mit einem kalten Getränk an der Bar des Hotels ausklingen konnten, durften sich die Gewinner des Spiels über einen Preis der Firma Junghans freuen.

 

 

 

Beitrag verfasst am 04. Oktober 2017 von Lukas Weiss

Auf dem IHK Aktionstag Bildung in Dresden

Auch dieses Jahr boten wir im Rahmen des Aktionstags Bildung der Industrie- und Handelskammer Dresden jungen Menschen die Möglichkeit, die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei Wempe persönlich kennenzulernen.

Dort waren wir, die Ausbildungsabteilung aus Glashütte, gemeinsam mit unseren beiden Ausbildern vergangenen Samstag mit einem eigenen Messestand vor Ort. An diesem präsentierten wir alle Ausbildungsberufe, die Wempe anbietet: Uhrmacher/in, Handelsfachwirt/in, Einzelhandelskaufmann/-frau und das duale Studium zum Bachelor of Arts/of Science.

 

Ab 10 Uhr standen wir unterstützt von Mitarbeiterinnen der Wempe-Personalabteilung zahlreichen interessierten Bewerbern zur Verfügung. Wir beantworteten Fragen rund um die Ausbildung und unser Unternehmen, erzählten aus unserem eigenen Ausbildungsalltag und zeigten die Möglichkeiten, Vorteile und Chancen in der Ausbildung bei Wempe auf.

Unser Stand bestand aus zwei Uhrmachertischen, an denen sich Interessenten an Uhrmachertätigkeiten versuchen konnten. Hier wurde unter Anleitung von uns Auszubildenden an der Uhrmacherdrehmaschine gedreht und ein mechanisches Uhrwerk zerlegt und wieder montiert.
Neben einem großen Bildschirm, der unsere Karrierevideos zeigte, erhielten Besucher durch unsere zwei Vitrinen einen Einblick in unsere eigenen Uhrenmarken Zeitmeister und Chronometerwerke, die ja in Glashütte entstehen.

Durch Ausbildungsmessen wie diese ergibt sich für uns die Möglichkeit, direkt mit Bewerbern in Kontakt zu kommen und so einen Eindruck über die persönliche und individuelle Ausbildung bei Wempe zu vermitteln.

Wir freuen uns dieses Jahr erneut über die vielen interessierten Besucher und Begegnungen an unserem Messestand und natürlich über eine so große Resonanz.

Wir würden uns freuen, dort kennengelernte Kontakte eines Tages bei Wempe begrüßen zu dürfen.

Liebe Grüße aus Glashütte

Euer Lukas

 

 

Beitrag verfasst am 22. September 2017 von Philipp Steeg

Auf der Rennstrecke in Imola mit der Marke Roger Dubuis

Nach unserem diesjährigen Umbau werden wir Roger Dubuis höchstwahrscheinlich als neue Marke am Kurfürstendamm begrüßen können. Um die Marke schon etwas besser kennenzulernen und erste Erfahrungen mit den Uhren zu sammeln, durfte ich an der Händlertagung 2017 in Mailand und einem Kundenevent in Bologna teilnehmen.
Aufgrund der neuen Kooperation von Roger Dubuis und Pirelli standen beide Events ganz im Zeichen italienischen Rennsports.
Etwas außerhalb von Mailand wurden wir im Grand Hotel Villa Torretta untergebracht. Ein im 17. Jahrhundert erbauter und liebevoll restaurierter Komplex aus mehreren Villen.

 

Das offizielle Programm startete im Pirelli Hangar Bicocca. Einer ehemaligen Produktionsstätte von Pirelli die zur Kunstgalerie umgestaltet wurde und eine der größten Ausstellungsflächen für Kunst in Europa bietet.
Besonders die permanente Ausstellung von Anselm Kiefer hat mich sehr beeindruckt.

Im Anschluss besuchten wir die Pirelli Foundation und nach einer ausführlichen Besichtigung folgte ein strategischer Ausblick auf die Marke Roger Dubuis.
Am Abend gingen wir in die Mailänder Innenstadt zum gemeinsamen Dinner.

Der zweite Tag fand in der Villa Manzoni statt. In den Privaträumen Alessandro Manzonis wurden wir zu den neuesten Produkten von Roger Dubuis geschult. Anbei seht ihr eine Auswahl der beeindruckenden Kreationen. Nur wenige Marken können feinste Haute Horlogerie mit einem so sportlich und einzigartigen Design vereinen.

Wenige Tage später ging es dann zum nächsten Event nach Bologna. Nachdem wir etwas Zeit hatten, gemeinsam die historische Innenstadt Bolognas zu erkunden, fuhren wir zur Rennstrecke nach Imola.
Dort fand die Präsentation des neuen Lamborghini Huracan Performante statt. Ein beeindruckender Sportwagen, der den aktuellen Rundenrekord eines Serienfahrzeugs auf dem Nürburgring hält.
Nach einer kurzen Stärkung in der Streckenloge durften wir das Fahrzeug selbst auf der Rennstrecke ausprobieren oder neben den Lamborghini Testfahrern Platz nehmen. Der V10 Saugmotor mit 640PS beschleunigt von Null auf 100 in 2,9 Sekunden und katapultiert den Fahrer in Windeseile über die 4,9 Kilometer lange Rennstrecke. Für mich war es echtes Formel 1 Feeling in diesem wunderschönen Sportwagen.

Am Abend aßen wir gemeinsam auf der Terrasse unseres Hotels I Portici und konnten uns über die spannenden Erlebnisse des Tages austauschen -mit den passenden super sportlichen Uhren von Roger Dubuis am Arm.
Um das Event perfekt abzurunden, hatten wir das Glück, am nächsten Tag auch die Manufaktur und das Museum von Lamborghini zu besichtigen. Hier durften leider keine Fotos gemacht werden, doch es war ebenso beeindruckend wie der Tag davor, nur mit etwas weniger Nervenkitzel.

 

 

 

Beitrag verfasst am 11. September 2017 von Ronya Lapp

Faszination Zeit – der Mythos Glashütte

Für zwei Tage führte es dreißig weitere Wempe-Auszubildende und mich nach Dresden und anschließend weiter nach Glashütte. Die von der Ausbildungsabteilung der Zentrale organisierten Reise wird jährlich veranstaltet und soll uns einen Einblick in die Manufaktur und die Geschichte von Wempe geben. Am ersten Tag stand ein Besuch unserer Niederlassung und ein Kennenlernen der Stadt Dresden auf dem Programm. Am zweiten Tag wurden dann die Wempe Manufaktur Chronometerwerke Glashütte i/SA sowie unser Ausbildungszentrum und die Zentrale Uhrenwerkstatt besucht. Am Nachmittag des zweiten Tages hatten dann alle die Gelegenheit, das Deutsche Uhrenmuseum in Glashütte zu besichtigen.

Am Anreisetag besichtigten wir also gemeinsam die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Dresdens: die Semperoper, die Frauenkirche sowie den Zwinger. Auch statteten wir den Kollegen in der Niederlassung in Dresden einen kleinen Besuch ab.

Zum gemeinsamen Abendessen lud Wempe in ein schönes Restaurant inmitten der Altstadt mit perfektem Blick auf den Zwinger ein.
Bei tollem Essen, einem Gläschen Wein und vielen netten und interessanten Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen.

Besonders schätze ich an diesen Veranstaltungen die Möglichkeit, viele bisher noch unbekannte Kollegen aus anderen Niederlassungen kennenzulernen und mit Ihnen Erfahrungen auszutauschen.

An Tag zwei ging es für uns nun endlich nach Glashütte – an den Ort, den wir bisher nur aus Erzählungen kannten und von welchem wir immer wieder unseren Kunden berichten.

Halt Nr.1: Die Sternwarte in Glashütte.

Hier lernten wir die Uhrmacher kennen und erhielten einen Einblick in deren tägliche Arbeit. Die Ruhe an diesem Ort, die Ausgeglichenheit und die höchst exakte Arbeit der Kollegen waren sehr beeindruckend.

 

Halt Nr. 2: die Wempe-Werkstatt – der Ort, an dem die Uhr in Sachen Pflege, Wartung, Instandsetzung oder Reparatur von alt zu neu wird.

5.000 Reparaturen jährlich werden direkt an die Wempe-Uhrmacher nach Glashütte versandt.
Auch dieser Halt war unfassbar bereichernd für den Alltag in der Niederlassung, denn wie sollte man dem Kunden, bei Abgabe seiner Uhr, mehr Vertrauen vermitteln, als dass man selbst zu 100% in die exakte Arbeit der Uhrmacher vertraut.

Halt Nr. 3: Der Ort, an dem die Zeit niemals steht –
Deutsches Uhrenmuseum Glashütte

Hier ist „Faszination Zeit“ nicht nur eine Floskel, sondern ein wahres Erlebnis.
Das Museum, chronologisch aufgebaut, zeigt anhand von wahrhaften Prachtstücken die Entwicklung der Uhrenindustrie in Glashütte.

Auf 1.000m² Ausstellungsfläche faszinierte uns alle eines der 450 einmaligen Exponate nach dem anderen.

Auch Wempe-Zeitmesser finden hier im Museum selbstverständlich ihren angemessenen Platz, was uns alle ein wenig mit Stolz erfüllte.

Während einerseits so viel Entwicklung in der Uhrenindustrie stattfand, bleibt gleichzeitig so viel Tradition und Technik noch heute beibehalten.

 

Beitrag verfasst am 01. September 2017 von Elisabeth Gläser

Ein Ausflug zu den Nachbarn: A. Lange und Söhne

Jedes Jahr besuchen wir zur Schulung unseres Markenwissens eine Manufaktur in Glashütte. Nachdem wir letztes Jahr einen Einblick in die Fertigung von Nomos erhalten haben, öffnete A. Lange & Söhne in diesem Jahr die Türen für uns.

 

A. Lange & Söhne ist ein Symbol feinster sächsischer Uhrmacherkunst in Vollendung und stellt die kompliziertesten Uhren in Glashütte her.

Ein unvergesslicher Tag in der Traditionsmanufaktur erwartete uns. Wir wurden herzlich durch die Mitarbeiter von A. Lange & Söhne empfangen und begaben uns auf eine Tour durch die Produktion. Wir erhielten einen Einblick in die Produktionsprozesse und besonderen Veredlungstechniken von Lange.

Am meisten haben unsere Auszubildenden die Abteilung der Zeitwerk-Produktion und der Komplikationen begeistert. Auch das Gespräch mit Mitarbeitern der Firma Lange war sehr interessant. Beeindruckt hat uns auch das neu konzipierte Manufaktur-Gebäude, welches vor zwei Jahren in Betrieb genommen wurde. Highlight des Tages war die abschließende Präsentation der Lange-Uhren im Stammhaus. Wir konnten die kompliziertesten Uhren, wie die Richard Lange Ewiger Kalender „Terraluna“ oder die Zeitwerk Striking Time, in die Hand und genaustens unter die Lupe nehmen. Es ist auf jeden Fall ein aufregender Moment, eine so kostbare Uhr in der Hand zu halten.

Mit diesem Einblick in die Manufaktur konnten wir unser Markenwissen vertiefen und die Azubis können in Zukunft dieses Wissen auch bei ihren Einsätzen in den Geschäften direkt anwenden.

Rundum also ein gelungener und spannender Tag für unsere Uhrmacher-Azubis und mich als Ausbilderin.

 

 

Beitrag verfasst am 31. August 2017 von Negar Nazemian

Ausgezeichnet! Wempe und der German Brand Award

Stolz nahmen wir Ende Juni unseren Preis entgegen. Mit der Kampagne „Karriere perfekt getimed“ wurde unser Employer Branding in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy, Management and Creation“ prämiert. In dieser Kategorie werden die bis zu zehn besten Markenstrategien ausgezeichnet. Auch der Karriere-Bereich von Wempe kann sich nun als „Winner“ betiteln.

Im Rahmen einer feierlichen Gala wurden im Deutschen Historischen Museum in Berlin die Preisträger des German Brand Awards geehrt. Mehr als 500 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien folgten der exklusiven Einladung.

Der German Brand Award ist die wichtigste Auszeichnung für erfolgreiche Markenführung in Deutschland. Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiges Expertengremium aus Wirtschaft und Wissenschaft. Initiator des Wettbewerbs ist der Rat für Formgebung, der 1953 vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufen und vom Bundesverband der Deutschen Industrie gestiftet wurde und seit nunmehr über 60 Jahren das Ziel verfolgt, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken. Er entdeckt, präsentiert und prämiert einzigartige Marken und Markenmacher.

Gepunktet haben wir mit der konsequenten Verfolgung geeigneter Maßnahmen und Integration aller Auftritte als Arbeitgebermarke: im Internet und auf allen Kommunikationsplattformen und Touchpoints. In den letzten Jahren haben wir mit unseren Employer Branding-Aktivitäten Wempe (als Handelshaus und norddeutsches, mittelständisches Familienunternehmen) immer mehr zu einer deutschlandweit bekannten und wertigen Arbeitgebermarke mit markantem Branding ausgebaut. Zwischenzeitlich ist Wempe eine der beliebtesten Unternehmen und bei Schülern, Abiturienten sowie Hochschulabsolventen hoch begehrt. Das belegen die Auswertungen der Statistiken der Bewerberzahlen und Umfragen. Durch die kontinuierliche Verfolgung eines einheitlichen, starken Markenauftritts werden wir auch weiterhin unsere werteorientierte Unternehmensphilosophie und Stärken als Arbeitgeber vermitteln. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung.

 

 

Beitrag verfasst am 10. August 2017 von Ronya Lapp

Als Markenbotschafterin zu Besuch bei Montblanc

Meine erste Reise als Markenbotschafterin von Montblanc ging in die Schweiz.

Treffpunkt für die Wempe – Markenbotschafter und den Verantwortlichen von Montblanc war der Flughafen Zürich.
Von dort aus ging es weiter in ein atemberaubendes, kleines Hotel, mit direktem Zugang zum Neuenburger See.
Während der Abend gemütlich bei tollem Essen und netten Gesprächen untereinander ausklang, ging es am nächsten Morgen endlich auf zur Besichtigung der Montblanc-Manufaktur(en).

Der erste Halt war Le Locle:

Hier gewährte man uns Einblick in einzelne, unabdingbare Abteilungen, wie z. B. das Design, die Technik, die Herstellung und Zusammensetzung der Prototypen und selbstverständlich auch in die Werkstatt der Uhrmacher.

Auch wenn wir uns bisher bereits alle gut vorstellen konnten, wie viel Arbeit es ist, eine Uhr tatsächlich herzustellen, war es doch faszinierend zu sehen, welchen Weg es bis zur perfekten, eleganten, doch robusten und alltagsfähigen Montblanc-Uhr bedarf.

Während z. B. das Lederband oder das Metallband in speziellen Maschinen immer wieder bis auf das Äußerste beansprucht werden, werden Gehäuse inklusive Uhrwerk vor der endgültigen Produktion mit einem hohen Druck absichtlich zu Fall gebracht.
Mit Hilfe der Highspeed-Kamera wird dann analysiert, welche Komponenten weiter verbessert werden müssen, um Uhrwerk und Gehäuse robuster für den Fall zu machen.

Der nächste Halt – Villeret:
Besonders gefreut habe ich mich auf Villeret – der Ort der Haute Horlogerie-Uhren.
Auch die Minerva Manufaktur, die als Vorläufer der Montblanc Manufaktur in Villeret gilt, gerät dort nicht in Vergessenheit.

Allein die Ruhe in den Werkstätten lässt darauf schließen, dass hier nur die hochkomplizierten Werke zusammengesetzt werden.

Der für mich gravierende Unterschied zu Le Locle besteht vor allem darin, dass hier jedes Werk vollkommen von nur einem Uhrmacher in mehreren Monaten gefertigt wird.
Auch der Kunde hat so die Möglichkeit, den Erschaffer seiner Uhr kennenzulernen.

 

Obwohl Montblanc kein kleines Unternehmen ist, wurden wir während der gesamten Reise immer sehr herzlich und persönlich empfangen.

Ich glaube, die einzige Möglichkeit, dem Kunden beim Kauf einer Montblanc-Uhr zu 100% ein gutes und sicheres Gefühl zu geben, ist es, selbst zu 100% hinter dieser Marke und der Qualität zu stehen. Und ich denke, hierzu hat diese Reise ganz besonders beigetragen.

Beitrag verfasst am 21. Juli 2017 von Dejana Radovanovic

Sommer mit Stil – meine persönlichen Trends 2017

Sicherlich dürfte jede Frau folgende Situation kennen: An heißen Sommertagen wie diesen, sind teilweise mehrere Outfitwechsel keine Ausnahme. Nach dem Feierabend schlüpft man aus seinem eleganten Rock und der feinen Bluse in ein luftiges Sommerkleid oder in Jeans und Shirt. Wenn die Temperaturen steigen, kann auch die Kleidung leicht, bunt und experimentierfreudig werden.
Zu jedem Outfit darf natürlich der passende Schmuck nicht fehlen. Bei der Auswahl der entsprechenden Kombinationen können so einige Minuten verstreichen, vor allem, wenn man sich mit den aktuellen Trends beschäftigt oder auch versucht, diese zum Teil selbst zu setzen. Mit den filigranen Schmuckstücken, wie wir sie momentan überall sehen, lässt sich jedes Outfit optimal in Szene setzen, ohne dabei selbst an Feinheit zu verlieren.

 

„Mehr ist mehr“ kann man sich im Sommer 2017 als Schmuck-Leitfaden zu Herzen nehmen. Meine persönlichen Highlights diesen Sommer sind unsere zarten Collier- Ketten in Roségold. Dabei sind der Anzahl der Schmuckstücke keine Grenzen gesetzt. Je mehr desto besser! Denn die Kunst dabei ist die Kombination aus auffallender Schlichtheit und einem Hauch von Extravaganz.

Einen exklusiven Wiedererkennungswert bietet vor allem unsere Helioro BY KIM-Uhr. Wie auch die Helioro-Ringe strebt die Form nach Unendlichkeit und zeigt hierbei kein Anfang und kein Ende. Die ineinander geflochtenen Goldstränge symbolisieren das Zeichen der Ewigkeit und gleichen endlos kreisenden Sonnenstrahlen. Das mit Brillanten besetzte Gehäuse harmoniert wunderbar mit den filigranen Ringen an der Hand. Das Aufeinandertreffen von glänzenden, matten und funkelnden Flächen erinnert dabei an die Lichtspiele der Natur. Ringe, die wirklich zu jedem Sommeroutfit passen, sind meiner Meinung nach die Voyage-Ringe BY KIM. Sie können individuell und kreativ ergänzt und miteinander kombiniert werden. So entsteht ein unverwechselbarer und einzigartiger Look, der jede Persönlichkeit unterstreicht. Und auch bei diesen darf das Motto „weniger ist mehr“ gern der Vergangenheit angehören.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderschönen, farbenfrohen Sommer mit VIEL Sonne, VIEL Gelassenheit, VIEL Freude und natürlich mit VIEL gut- kombinierten Statements, was mit diesen Schmuckstücken nicht schwer fallen dürfte. ? Eure Dejana

 

Beitrag verfasst am 14. Juli 2017 von Julie Hebbeler

Ein weiterer Step in der Fortbildung zur Juwelenexpertin

Dass glitzernde Steinchen eine ganz eigene Faszination versprühen und es nicht viel Überzeugung bedarf, eine gewisse Begeisterung für diese Materie zu entwickeln, ist kein Geheimnis.

Zusammen mit weiteren sechs jungen Kolleginnen aus verschiedensten Wempe-Niederlassungen, habe ich die Freude, mich im USE Bildungszentrum in Pforzheim noch intensiver mit dieser Materie zu beschäftigen. Kaum eine Stadt könnte für diese Fortbildung besser geeignet sein, als die „Goldstadt“ Pforzheim, die dieses Jahr ihr 250-jähriges Jubiläum als diese feierte.

Die Weiterbildung zum:zur Juwelenexpert:in ist eine über ca. drei Jahre andauernde Fortbildungsreihe von Wempe, die zwei einwöchige Kurse pro Jahr zu unterschiedlichen Themenbereichen beinhaltet, in denen wir unser Wissen im Bereich der Diamanten, Edelsteine und Perlen vertiefen.

Mittlerweile haben wir bereits drei dieser Einheiten absolviert. Jedes Mal mit einer anderen Dozentin – und jede Spezialistin in ihrem Metier. Das Grundwissen zu Farbedelsteinen und Diamanten bestand natürlich aus viel Theorie und wurde uns dennoch mit Ausflügen z. B. in Schleifereien oder das Mineralienmuseum Idar-Obersteins abwechslungsreich und interessant gestaltet.

Besonderes Gefallen fanden wir aber natürlich daran, als wir uns im letzten Kurs noch intensiver direkt mit den Steinchen auseinandersetzen durften. Gewappnet mit Lupen, Kornzagen, Refraktometern, Spektroskopen und weiterem für uns zunächst unaussprechlichem Equipment, wurde mir bewusst, was so ein Stein für einen – zugegebenermaßen – unglamourösen Weg hinter sich bringt, bis er als Juwel seine Vollendung findet. Der Entstehung, dem Abbau und der Bearbeitung der Gesteine hatten wir uns in den vergangenen Kursen gewidmet. Nun stand die Bestimmung der einzelnen Edelsteine auf der Agenda. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, wenn zwei Mineralien sich auf den ersten Blick sehr ähnlich sehen, allerdings große Wertunterschiede aufweisen wie bspw. der Diamant und seine zahlreichen Imitationen.

Unzählige Steine aller Farben und Formen warteten auf uns und wollten einen „Pass“ bekommen. Nur kleine Nummern auf ihren schwarzen Kästchen ermöglichten es uns, dank des einen Kontrollbüchleins zu überprüfen, ob wir mit unseren Untersuchungen richtig lagen.

Anfangs waren wir noch sehr unsicher: „Was soll man von welchem Gerät ablesen?“ „Muss ich beide Augen auflassen?“ „Was für ein Wert soll ich da erkennen?“ „Und wie lese ich diese Tabelle?“ „Da steht alles, aber nicht das, was mein Gerät mir als Wert anzeigt.“…“Und wo ist überhaupt mein Stein?“

Mit jeder weiteren abgeschlossenen Untersuchung wichen unsere Zweifel mehr und mehr. Wir mussten schmunzeln, als wir uns ertappten, wie wir nach einigen erfolgreichen Tagen schon mit Fachbegriffen nur so um uns warfen und so taten, als hätten wir nie etwas anderes getan. Zu guter Letzt legten wir am Abschlusstag einen Test ab, bei dem jeder einen Stein zugewiesen bekam, der zu bestimmen war.  Da es uns allen gelang, die richtige Schlussfolgerung zu treffen und wir konnten mit einem Erfolgserlebnis diese spannende Woche abschließen.

Auf unseren nächsten Kurs zum Thema Perlen und den richtigen Techniken zum Schmuck Zeichnen freuen wir uns schon sehr.

Beitrag verfasst am 27. Juni 2017 von Madleine Bladt

Summer Revival – meine Sommertrends 2017

Die schönste Zeit im Jahr hat begonnen – der Sommer ist zurück!
Wie könnte er besser starten, als mit viel Sonnenschein und der Tatsache, dass alle Trends schon im Schmuck- und Uhrenkästchen vorhanden sind?
Denn dieses Jahr setzen alle auf die wohlbekannten Klassiker.

Die aus dem Jahre 1983 wieder aufgelegte Damenarmbanduhr Panthère aus dem Hause Cartier zum Beispiel erlebt ein echtes Revival. Sie ist derzeit an den Handgelenken der bekanntesten Influencerinnen weltweit zu sehen, wie auch bei unserer deutschen Caro Daur. Ein spannendes Interview mit ihr zum Thema Klassiker ist übrigens in der ersten Ausgabe des „SELECTED by Wempe“-Magazins (erhältlich in allen deutschen Wempe-Niederlassungen) zu lesen. Gerade bei dem Cartier-Modell Panthère zeigt sich, dass die Legierung in Gelbgold wieder im Kommen ist.
Dazu kombiniert Caro Daur gerne alles im angesagten Layering-Look. Hierbei werden viele minimalistische Schmuckstücke miteinander getragen.
Filigrane Ketten zum Beispiel trägt man am besten in verschiedenen Längen übereinander. Dies lockert den ganzen Look auf und wirkt besonders lässig.
Ganz nach dem Motto „mehr ist mehr“.

Auch bei den Farben bleibt man dem letzten Jahr treu. Das Pantone Farbinstitut hat neben den altbewährten Farben von hellem Blau, zartem Rosa und Orangerot zum Beispiel „greenery“ (apfelgrün), „kale“ (militarygrün), „hazelnut“ (warmes beige), „primrose yellow“ (gelb) oder „island paradise“ (wasserblau) zu den neuen Sommerfarben 2017 erkoren.

Passend zu dieser Farbvielfalt ist auch unsere Schmucklinie „Sundance 2.0 BY KIM“ zurückgekehrt. Die farbenfrohen Ringe, über deren Revival ich mich besonders freue, werden in unserem Atelier in Schwäbisch Gmünd gefertigt.

Gerade für den warmen Sommer sind die neu aufgelegten Ringe in einer leichteren, zarteren Fassung wunderbar tragbar. Erhältlich sind diese in Rosé- und Weißgold, mit oder ohne Brillanten und mit runden oder ovalen Steinen. Durch die unterschiedlichen Kreationen sind die schönen Farben individuell kombinierbar, ob mit einem Ring, zwei oder drei Ringen. Somit lassen sie sich auch perfekt auf jedes Outfit abstimmen.
Wie gut, dass ich noch ein paar lose Farbsteine besitze, die unser Atelier durch diese meisterhafte Fassung zum Strahlen bringen wird.

Dem Sommer 2017 steht also nichts mehr im Weg!

Beitrag verfasst am 23. Juni 2017 von Elisabeth Gläser

Das Uhrmacher-Traineejahr bei Wempe

Heute möchte ich Euch das Traineejahr für junge talentierte Uhrmacherinnen und Uhrmacher, die nach der Ausbildung eine Tätigkeit als Service-Uhrmacher im Geschäft anstreben, vorstellen. Es handelt sich um ein individuelles Weiterbildungsprogramm speziell im Uhrmacherbereich, das wir so als einziger Arbeitgeber in der Branche bieten können. Ziel ist es, Auszubildende mit herausragenden Leistungen durch die Absolvierung eines Traineejahres zu einer vielversprechenden Nachwuchskraft als Service-Uhrmacher in einer unserer zahlreichen Wempe-Niederlassungen aufzubauen.
In diesem Sommer wird Julian sein individuell auf ihn zugeschnittenes Programm starten. Er erwartet neben der guten Vorbereitung auf seine weitere Tätigkeit im Hause Wempe, dass er seine „Kompetenzen im Bereich der Kundenkommunikation erweitern kann“ und dass er „die unterschiedlichen Kundentypen aus den verschiedenen Regionen Deutschlands und dem Ausland kennenlernen“ wird.
Im Traineejahr durchläuft Julian verschiedene Stationen im Unternehmen. Beginnen wird er mit einem Einsatz in unserer neuen Rolex-Boutique in Stuttgart und sich zu einem Rolex-Experten fortbilden. Ab dem Herbst wird er in unserer Uhrenwerkstatt Glashütte sein Wissen zu Uhrenmarken wie z. B. Nomos, Tag Heuer, Breitling, Panerai, und viele mehr erweitern und alle Marken auch selbst reparieren. Im Anschluss beginnt ein besonders spannender Einsatz in unserem neuen Geschäft in den Münchner Maximilianarkaden. Dort wird er am Erfolg unseres Service-Teams mitwirken und die detaillierten Abläufe zur Annahme einer hochwertigen Uhrenreparatur kennen lernen. Weiterhin führt er Reparaturen vor Ort aus und berät unsere Kunden, welche Vorgehensweise die beste für ihre Uhr ist. Anfang nächsten Jahres absolviert er eine Schulung in der Produktion zum Marken-Ambassadeur für unsere Wempe Zeitmeister und Chronometerwerke-Uhren. Nach einem Einsatz im neu renovierten Geschäft in Berlin am Ku´damm wird er noch für zwei Monate in der Uhrenwerkstatt Hamburg Marken wie Rolex, Cartier, IWC etc. reparieren.

Innerhalb des Jahres erhält er auch zahlreiche Schulungen. Unter anderem nimmt er an einem Kommunikationstraining für Uhrmacher teil, wird in unserem hauseigenen Service-Computersystem geschult und bekommt im Hamburger Stammhaus einen Einblick in die Administration.

Julian freut sich besonders „auf die Station in den Münchner Maximilianarkaden, da es unser weltweit größtes Geschäft darstellt und auf den Einsatz in unserer zentralen Uhrenwerkstatt in Hamburg.“ Sie stellt übrigens Europas größtes unabhängiges Servicecenter dar.

Seine Zukunftsvision ist es, „in einer unserer Niederlassungen oder Boutiquen in Hamburg zu arbeiten und sich weiter über die Wempe-Akademie fortzubilden“.

In meinen nächsten Blogposts werde ich Euch immer mal einen Einblick in ausgewählte Stationen von Julian geben. Jetzt wünsche ich ihm aber erst mal einen guten Start in ein spannendes Jahr voller neuer Eindrücke.

Eure Elisabeth Gläser

 

 

 

 

Beitrag verfasst am 16. Juni 2017 von Luise Rueffer

Tipps für eine erfolgreiche Uhrmacher-Abschlussprüfung

Wir, das dritte Ausbildungsjahr der Uhrmacher-Azubis aus Glashütte, stecken aktuell mitten in der Vorbereitung für unsere Abschlussprüfung. Schon lange vor den Prüfungen haben wir uns zusammengesetzt und über verschiedene Möglichkeiten für das effektivste Lernen beratschlagt. Einig waren wir uns vor allem in einem Punkt: Dass es am besten wäre, alle Klausuren der relevanten Berufsschulfächer erneut zu lösen und somit eine optimale Wiederholung zu erzielen.
Außerdem haben wir eine Lerngruppe gebildet. Dadurch kann ein doppelter Nutzen erzielt werden: wer eine Frage hat, kann diese stellen und erhält eine schnelle Antwort. Derjenige, der die Frage beantwortet, hat einen Wiederholungseffekt und kann sein Wissen testen.

Zusammengefasst sah die Prüfungsvorbereitung für die Theorieprüfung wie folgt aus: Karteikarten über die wichtigsten und schwierigsten Themen der Uhrentechnik schreiben und diese täglich wiederholen, alle Klausuren aus den drei Ausbildungsjahren erneut lösen, mehrere Treffen mit unserer Lerngruppe, bei der wir alle prüfungsrelevanten Themen erneut durchsprechen und technische Zeichnungen üben, mit der Wirtschaftskunde-App die Multiple-Choice-Fragen üben, zu den Konsultationen in der Berufsschule auf das jeweilige Thema mit Fragen vorbereiten und Theoriewiederholung mit unserer Ausbilderin im Ausbildungszentrum.

Die Theorieprüfung haben wir mit diesen Methoden vor zwei Wochen erfolgreich gemeistert, als nächstes steht nun die praktische Prüfung an. Wie auf die Theorieprüfung wurden wir auch drei Jahre lang auf die praktische Prüfung vorbereitet. Die Hauptaufgabe übernimmt hierbei Elisabeth Gläser, die uns in den letzten drei Jahren alles von den Grundlagen bis hin zu speziellen Technologien an der Uhr gezeigt und mit uns trainiert hat. Dabei hat sie uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Ihre Vorbereitung vor der praktischen Prüfung besteht u.a. darin, eine Nomos Tangente mit Fehlern zu versehen. Diese Uhr müssen wir dann komplett reparieren. Im Anschluss wertet unsere Ausbilderin die Arbeit an der Uhr aus, gibt uns ein direktes Feedback und wenn nötig Verbesserungsvorschläge. Neben der mechanischen Uhr wird in der Prüfung auch eine Quarzuhr bearbeitet. In unserem Ausbildungszentrum üben wir das Demontieren und Montieren verschiedener Quarzuhrtypen sowie das Ausmessen mit den Quarzuhrprüfgeräten. Ein weiterer Prüfungsteil besteht in der Anfertigung eines Bauteils einer mechanischen Uhr. Daher fertigen wir noch verschiedene Komponenten einer Uhr in der geforderten Zeit an, diese wertet unsere Ausbilderin aus, damit wir einen besseren Überblick über unseren Leistungsstand bekommen.

Diese intensive Vorbereitung ist uns nur auf Grund der hochwertigen Ausstattung unseres Ausbildungszentrums,  die individuelle Betreuung mit einer überschaubaren Anzahl Azubis und der hervorragenden Kompetenz unserer Ausbilderin Elisabeth Gläser möglich.

All diese Faktoren ermöglichen uns eine optimale Vorbereitung für unsere Prüfung und für einen erfolgreichen Start nach der Ausbildung in das Berufsleben im Hause Wempe.

Herzliche Grüße,

Eure Luise

 

 

Beitrag verfasst am 06. Juni 2017 von Marc Autmaring

Die faszinierende Welt von Patek Philippe in zwei Tagen

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich das erste Mal bei der Schweizer Uhrenmarke Patek Philippe in Genf zu Besuch war. Wie jeder weiß, bin ich seit klein auf ein großer Uhrenliebhaber und fasziniere mich für die technischen Details genauso wie die Markensprache, die dahinter steckt.
Damals die Manufaktur von Patek Philippe zu besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, bestärkte mich nicht nur in meiner Begeisterung für die Preziosen, sondern machte mir noch einmal deutlich, welche hochkomplizierte, wertvolle Arbeit für jede einzelne Uhr aufgebracht wird.
Dieses Gänsehautgefühl, das ich damals hatte, durften nun rund 20 unserer Kunden Mitte Mai erleben, als sie zum ersten Mal diese wunderbare Reise mit unserer Niederlassung Wempe Weinstraße antreten durften.

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Das Patek Philippe Museum in Genf

Wir starteten in der Früh mit einem Privatjet vom Flughafen München über die Alpenkette Richtung Genf und genossen bei wolkenlosem Himmel eine entspannte Anreise in die Schweiz. Am Flughafen angekommen, wurden wir von den Mitarbeitern von Patek Philippe abgeholt und in unser Hotel, das Mandarin Oriental Hotel du Rhône, gebracht. Nach einem köstlichen Lunch auf der Terrasse des Hotels ging es dann auch schon los mit der Besichtigung des Patek Philippe Museums.
In den ehrwürdigen Mauern erkundeten wir die Wurzeln der Zeitmessung, die wir anhand antiker Kreationen von 1500 sowie der Kollektion seit Gründung von Patek Philippe in 1839 bis heute Revue passieren lassen durften.

Nach der aufschlussreichen Führung im Museum genossen wir ein tolles Abendessen im Feinschmecker Restaurant Ma Colombière.

Torsten Sandmann von Patek Philippe (re.)

Am nächsten Tag stand dann die Besichtigung der Manufaktur auf dem Programm. Dabei konnten wir beobachten wie bei Patek Philippe für die Zeitmesser innovative Materialien und neuartige Spitzentechnologien eingesetzt werden, ständige Kontrollen für die hohe Qualität und Zuverlässigkeit verantwortlich sind und dennoch immer die Traditionen der hohen Uhrmacherkunst berücksichtigt werden. Selbstverständlich sahen wir anschließend auch die Uhrenkollektion, die von unsere Kunden dank des neu erlangten Wissens mit einer noch größeren Wertschätzung und Begeisterung bestaunt wurden.

 

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So ging ein ereignisreicher Ausflug zu Ende und wir starteten abends mit dem Flieger wieder Richtung München, mit im Gepäck nicht nur zahlreiche Eindrücke und neues Wissen sondern auch das besondere Gänsehautgefühl, das ich bereits damals bei meinem ersten Besuch erleben durfte.

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Eine wunderbare Reise geht zu Ende – Rückflug nach München

 

 

 

Beitrag verfasst am 31. Mai 2017 von Dejana Radovanovic

Ein Tag im BZE in Springe

Einblick in Deutschlands wohl bekannteste Berufsschule für den Handel

Montagmorgen, 04:30 Uhr! Der Wecker klingelt früher als an einem normalen Arbeitstag. Das heutige Ziel ist mal nicht die Wempe-Niederlassung Stuttgart, sondern Springe in Niedersachsen. Denn der Berufsschulblock steht vor der Tür.
Der ICE fährt um kurz vor 6 vom Stuttgarter Hauptbahnhof ab und wird mich heute in einer lang andauernden Fahrt zunächst nach Hannover bringen. Parallel reisen andere Azubis aus ganz Deutschland an. Dabei werden verschiedene Methoden verwendet, um sich die Fahrtzeit zu verkürzen: Von Lernen über Lesen oder einen Film schauen bis hin zum Schlaf nachholen, ist alles dabei. Meist gepaart mit einer Thermoskanne voller Kaffee, diversen Energy Drinks oder einem mehr oder weniger reichhaltigen Frühstück. In Springe angekommen, erkennen mittlerweile auch die Hannoveraner Passanten, dass die mit Koffern und Taschen vollbepackten jungen Menschen noch ein weiteres gemeinsames Ziel verfolgen: Das knapp 30.000 Einwohner Städtchen Springe. Dort befindet sich das BZE, das Bildungszentrum des Einzelhandels.

Ein gewöhnlicher Unterrichtstag beginnt um 08:20 Uhr. Davor gibt es die Möglichkeit, im Speisesaal gemeinsam mit den anderen Azubis zu frühstücken. Hier bekommt man auch die Gelegenheit, neue Leute kennen zu lernen und zu sehen, welche weiteren Unternehmen im BZE vertreten sind. Dies ist leicht an den Kärtchen auf den Tischen zu erkennen, auf denen die jeweiligen Namen der Unternehmen stehen. Abends haben die Azubis und Dozenten die Möglichkeit, in der hauseigenen Kneipe „Bildungslücke“ ein Feierabendgetränk zu sich zu nehmen. Mit 23:00 Uhr sind die Öffnungs-und Schließzeiten aber verantwortungsbewusst gelegt, um den Fokus der Azubis nicht auf die falschen Dinge zu lenken. 😎 Somit können alle am nächsten Tag fit im Unterricht aufpassen.

Das BZE ist ein größerer Komplex, der neben Hörsälen auch zahlreiche Unterkünfte für Dozenten und Azubis aus über 20 verschiedenen Unternehmen bietet. In einem meist zweiwöchigen Berufsschulblock haben wir die Möglichkeit, unser Praxiswissen mit inhaltlichem Input zu vertiefen und weiter aufzubauen und auf der anderen Seite natürlich Neues zu lernen, was wir dann in der Praxis umsetzen können.

Wir, die Auszubildenden aus dem 1. Lehrjahr sind insgesamt 22 in einer Klasse, fünf davon vertreten ein anderes Unternehmen aus derselben Branche. Der Unterricht dauert unter der Woche bis 17.00 Uhr und samstags bis 13:00 Uhr. Stärken können wir uns zwischendurch in der einstündigen Mittagspause, in der wir sehnlichst im Speisesaal auf unser Mittagessen warten. Abwechslungsreiche Mahlzeiten sind geboten, sowohl nachmittags in der Kaffee- und Kuchenpause als auch beim Abendessen, das ab 18.00 Uhr serviert wird. Dies versorgt die Gehirnzellen auch in den Abendstunden mit reichlich Energie, um auch nach dem Unterricht aufnahme- und lernfähig zu bleiben.

Am Ende des Berufsschulblocks werden dann die Ausgangsklausuren wie z. B. in den Fächern Handels- und Betriebslehre, Arbeitsrecht und Buchführung etc. geschrieben.

Als Klasse und auch Kollegen harmonieren wir im Unterricht und abseits davon gemeinsam wirklich toll. Diese nutzen wir auch, um uns gegenseitig auszutauschen und einander zu helfen. Auch nach dem Unterricht bilden viele gerne Arbeitsgruppen, in denen man sich gegenseitig abfragt und Themen auffrischt.

Trotz der anspruchsvollen Klausuren und dem dadurch mit sich bringenden Druck, freut man sich dank der tollen Kollegen und des abwechslungsreichen Unterrichts immer auf die nächste Zeit im BZE. Bis dahin sind wir in den jeweiligen Wempe-Niederlassungen aber bestens aufgehoben. 😉 Eure Dejana

Beitrag verfasst am 18. Mai 2017 von Marc Autmaring

Wempe München-Weinstraße goes Dubai

Dank einer Kooperation mit einem deutsch-arabischen Concierge-Service ergab sich für mich die Gelegenheit jemanden aus meinem Team auf die ATM in Dubai zu schicken. Die ATM- Arabian Travel Market – ist die weltweit größte Tourismus-Messe für den arabischen Markt.
Eine einmalige Chance, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte. So buchte ich meiner Mitarbeiterin Meriam M’Barek einen Flug nach Dubai, die dank ihrer tunesischen Wurzeln der arabischen Sprache mächtig ist.

Nach einem sechsstündigen Flug landete sie bei knapp 40 Grad am Persischen Golf und wurde von da direkt auch auf der Messe von unserem Partner Salam Munich empfangen.

Das Messegelände in Dubai
Das Messegelände in Dubai

Gemeinsam mit anderen Münchner Unternehmen hatte Meriam M’Barek die Gelegenheit, unser Unternehmen, Produkte und Interessen kundzutun und neue Kontakte in den arabischen Markt zu knüpfen. Dabei spielte der Stand als Attraktion eine große Rolle, da er mit Münchner Wahrzeichen bebildert war und so viele Interessenten anlockte. Meriam M’Barek, bekannt für ihre redselige und sympathische Art, verwickelte zahlreiche Besucher in Gespräche, erklärte die Wempe-Markenwelt und verteilte fleißig ihre Visitenkarten.

 

Meriam M'Barek in Aktion auf der ATM Dubai
Meriam M’Barek in Aktion auf der ATM Dubai

 

Messestand
Aber auch abseits der Messe hatte sie die Gelegenheit, unsere Niederlassung in der Weinstraße zu promoten. Das Team von Salam Munich zeigte ihr die Sehenswürdigkeiten von Dubai, stellte ihr bei einem Abendessen interessante Persönlichkeiten vor und führte sie in die dubaianischen Gepflogenheiten ein.

Neben den beruflichen Pflichten gab es aber auch erholsame Momente, wie der Ausflug auf den Burj Khalifa, ein 829.8m hoher Wolkenkratzer mit traumhafter Aussicht auf die Wüstenstadt.

Vier Tage, zahlreiche neue Eindrücke und interessante Kontakte später reiste Frau M’Barek wieder zurück nach München, um sich bei uns vor Ort um die Nachbearbeitung zu kümmern und die entstandenen Beziehungen auszuwerten.

Die ATM in Dubai
Die ATM in Dubai

Alles in allem ein spannender Einblick in den arabischen Reisemarkt, der uns mit Sicherheit die eine oder andere Tür geöffnet hat.

 

Beitrag verfasst am 12. Mai 2017 von Elisabeth Gläser

Uhrmacherausbildung Prüfungsvorbereitung und Karrieren

Jetzt beginnt für mich als Ausbilder und vor allem für unsere Auszubildenden des 3. Ausbildungsjahres eine besonders aufregende Zeit. In etwa einer Woche beginnen die Gesellenprüfungen für unsere Uhrmacher-Azubis. Die bis dahin verbleibende Zeit nutzen wir noch für eine umfangreiche Prüfungsvorbereitung. Letzte Details werden noch mal durchgesprochen und die Feinheiten bei der Reparatur von NOMOS–Uhren herausgearbeitet. Die Prüfung besteht aus mehreren Teilen. Gestartet wird mit einer umfangreichen theoretischen Prüfung. Hier wird alles zu Uhrentechnik, Fertigungsverfahren, Kundenservice und Wirtschaftskunde abgefragt. In der praktischen Prüfung, die 4 Tage umfasst, wird die Reparatur einer Quarzuhr, einer mechanischen Uhr und die Anfertigung eines Bauteils gefordert. Abgerundet wird die Prüfung mit einem mündlichen Fachgespräch.  Die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe findet am 20. Juni statt. Darüber werde ich euch noch gesondert berichten.

Besonders freuen wir uns, dass alle fünf Auszubildenden nach der Ausbildung eine Tätigkeit mit umfangreichen Weiterbildungen in unserem Unternehmen beginnen. Bereits im Dezember letzten Jahres konnten die ersten Übernahmeverträge unterzeichnet werden.

Ein Absolvent unterstützt mich in Zukunft als Ausbilder für unsere Uhrmacher-Azubis. Luise, die hier auch als Karriere-Bloggerin aktiv ist, wird Uhrenmarken wie Rolex oder Cartier in unserer Hamburger Uhrenwerkstatt reparieren. Und zwei weitere nehmen ihre Tätigkeit in unserer Glashütter Uhrenwerkstatt auf. Ein ganz spezielles und individuell auf ihn zugeschnittenes Weiterbildungsprogramm wird Julian absolvieren: das Traineejahr für junge, talentierte Uhrmacher. Was ihn erwarten wird, werde ich Euch in einem meiner nächsten Blog-Posts schreiben. Jetzt heißt es aber erstmal Daumen drücken für die Gesellenprüfung.

Eure Elisabeth Gläser

 

Beitrag verfasst am 28. April 2017 von Friederike Krossa

Blogger on Tour: Ein Tag mit dem Instagram Team der Niederlassung Wempe Weinstraße

„Wir gehen online“, ungefähr so eröffnete mir Marc Autmaring, Niederlassungsleiter der Münchner Weinstrasse und somit mein Chef, dass wir von nun an einen Blog, Facebook– und Instagram-Account haben werden.

Social Media, Beauty-Fashion-Lifestyle-Blogger, Insta-Stories, Hashtags, Digital Content, Copies, Live-Videos, Selfie und Influencer…die Blogger-Welt hatte mich in kurzer Zeit in ihrem ganzen Umfang erfasst.

Aber auch mein Tagesablauf und der meiner Kollegen, die mir netterweise als Model, Inspirationsquellen, Uhrenberater und Bildlieferanten dienen, hat sich schlagartig geändert.

Vor allem David Wagner, Lukas Schroll und Laura Fischer-Schmid stehen mir mit deren Handgelenken, aber auch mit reichlich Insiderwissen über Uhren- und Lifestyleblogger immer zur Seite. So machen wir uns mit Handy und Lupe bepackt auf den Weg, um in München die neuesten Locations, besten Ausblicke und schönsten Cappuccino-Schaum-Herzen mit Uhren und Schmuck in Szene zu setzen.
Bereits im Vorfeld besprechen wir, welche Uhren mit welchem Motiv zusammenpassen, welche Veranstaltungen anstehen, wann der beste Zeitpunkt für die Postings sind und welche Botschaft wir damit erreichen wollen. Neuheiten, Klassiker, besondere Schmuckstücke – wir schöpfen aus unserem gesamten Portfolio. Anschließend überlege ich mir welche Copies zu den Bildern passen und bespreche diese mit der Marketing-Abteilung.

Lukas Schroll, Laura Fischer-Schmid, Friederike Krossa und David Wagner
Lukas Schroll, Laura Fischer-Schmid, Friederike Krossa und David Wagner

Auch wenn wir anfänglich glaubten, dass wir pro Tag mehrere Bilder shooten werden, so sind wir mittlerweile auf dem Boden der Tatsachen gelandet, und glücklich wenn wir in der Woche vier bis fünf Bilder zur Abstimmung in die Corporate Marketing-Abteilung senden können. Denn es ist nun einmal so, dass jedes Bild nur mit dem richtigen Licht, der richtigen Perspektive und den dazugehörigen Details zum Leben erweckt wird.
Dabei kommt es schon mal vor, dass wir 306 Treppen bis zur Spitze des Alten Peter hochlaufen müssen, um dann oben festzustellen, dass die Sonne in der Zwischenzeit verschwunden und der Ausblick zu den Bergen leider einer großen Wolke zum Opfer gefallen ist.

Aber wir haben auch viele schöne Momente. Dazu zählt mit Sicherheit auch jener, indem du merkst, dass ein Bild von deiner Community und sogar darüber hinaus mehrfach geliked und geshared wird.
Eheringe

Oder auch, wenn wir Münchens Sehenswürdigkeiten ablaufen, um diese mit wunderschönen Uhren abzulichten.

Die Rolex Yacht-Master II vor dem Hintergrund der Münchner Eisbach-Surfer
Die Rolex Yacht-Master II vor dem Hintergrund der Münchner Eisbach-Surfer

Selbstverständlich ist unser Hauptakteur auf dem Account Marc Autmaring selbst, da er immer wieder auf Events und Messen eingeladen ist, die unseren Followern einen besonders persönlichen Einblick in die Uhren- und Schmuckwelt ermöglichen.

Marc Autmaring mit Joshua Kimmich, Matthias Opdenhövel und Kai Pflaume
Marc Autmaring mit Joshua Kimmich, Matthias Opdenhövel und Kai Pflaume beim Audi Generation Award

Auch wenn uns die sozialen Medien kaum eine Pause gönnen, so haben wir sie in kürzester Zeit sehr lieb gewonnen und sind schon jetzt gespannt, wo uns das nächste Bild wieder hinbringt.

Beitrag verfasst am 20. April 2017 von Negar Nazemian

Beim 2. Deutschen Ausbildungsforum

Im Rahmen des zweiten deutschen Ausbildungsforums auf dem Gelände des Unesco-Weltkulturerbes ‚Zeche Zollverein‘ trafen sich in Essen zwei Tage lang engagierte Teilnehmer aus Personalabteilungen vielfältigster Branchen. Passend zur Keynote von Prof. Dr. Christoph Beck zum Thema Ausbildungsmarketing hatte ich als eingeladene Referentin die Gelegenheit, über die Employer Branding Strategie von Wempe zu berichten. Unter dem Titel „Mit Strategie zum attraktiven Ausbildungsbetrieb“ stellte ich den Prozess der Arbeitgebermarkenbildung bei Wempe vor. Den Abschluss bildete ein Praxisbeispiel aus unserem Kommunikationskonzept. Bei allem, was wir umgesetzt haben, war es uns bei der Entwicklung der Employer Value Proposition sehr wichtig, dass unser neues Selbstverständnis von uns allen getragen wird und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein aktiver Teil dessen sind. Schließlich sind sie die wichtigsten Kommunikateure der Marke Wempe! Daher haben wir beispielsweise auf der Karriere-Website Mitarbeitende abgelichtet. Auf YouTube im Karrierekanal lassen wir die Mitarbeiter über die Tätigkeiten und Karriereverläufe bei Wempe zu Wort kommen. Außerdem sind ja einige mit dem Relaunch der Website als Karriere-Blogger aktiv. Unter dem Claim „Karriere perfekt getimed“ fassen wir alle Maßnahmen zusammen und zeigen in den verschiedenen Kanälen, was Wempe als Arbeitgeber zu bieten hat: eine tolle Ausbildung, Weiterbildung und Personalentwicklung, eine langfristige Karriereplanung, Einblicke in viele Bereiche des Unternehmens, Übertragung von Verantwortung, ein angenehmes, familiäres Umfeld, Niederlassungen in Weltmetropolen, ein luxuriöses Produktportfolio….

Außerdem ging es um die Themen: Wie entdeckt man versteckte Potenziale von Bewerbern und sind Noten ein guter Indikator für den späteren Berufserfolg? Wir diskutierten auch über die Möglichkeiten und Grenzen des Azubimarketings in sozialen Netzwerken. Alles in allem ein schöner Rahmen, sich mit Kollegen über betriebliche Herausforderungen praxisnah auszutauschen.


Bilder mit freundlicher Unterstützung von Ahrens + Steinbach Projekte

 

Beitrag verfasst am 13. April 2017 von Philipp Steeg

Baselworld 2017: Highlights Glashütte Original, Breitling und Nomos

Gerne schließe ich mich den Berichten meiner Kollegen an und präsentiere euch heute weitere Neuheiten der Baselworld 2017 von Glashütte Original, Breitling und Nomos Glashütte.
Glashütte Original stellt in diesem Jahr zwei ganz besondere neue Uhren vor.  Hier seht Ihr den neuen Senator Excellence ewigen Kalender. Neben dem für Glashütte Original typischen Großdatum und der detaillierten Mondphase, bietet die Uhr eine neue Schaltjahranzeige und schafft so eine klare Symmetrie auf dem silber-grainé Zifferblatt.

Die neue Senator Chronograph Panorama Datum mit schwarzem Zifferblatt und Zeigern mit hellblauer Superluminova ist eine neue, klassisch-sportliche Uhr in der Kollektion von Glashütte Original. Zu der Uhr werden drei unterschiedliche Bänder angeboten, Leder, Kautschuk und Edelstahl. Hier seht Ihr sie mit dem feinen schwarzen Kalbsleder und farblich abgestimmter, hellblauer Kontrastnaht.

Eins meiner persönlichen Lieblingsstücke der diesjährigen Baselworld wurde von Breitling präsentiert. Die neue Breitling Colt Skyracer. Benannt nach dem Flugzeug mit dem Breitling am Red Bull Air Race teilnimmt und gefertigt aus dem karbonähnlichen, brandneuem Material Breitlight. Mit dem thermokompensierten SuperQuarz Uhrwerk, exklusiv von Breitling gefertigt und chronometergeprüft, läuft die Uhr 10-Mal genauer als gewöhnliche Quarzuhren. Eine beeindruckende und super sportliche Uhr!

Sehr gut gefallen hat mir auch die neue Super Ocean Heritage 2 Serie, komplett überarbeitet, etwas größer und mit neuer Keramiklünette. Die Drei-Zeiger-Modelle in den Größen 42mm und 46mm werden mit dem neuen Tudor Manufakturkaliber ausgestattet. In diesem Jahr hat sich eine besondere Kooperation zwischen Tudor und Breitling entwickelt. Tudor liefert sein MT5601 an Breitling für die neue Super Ocean Heritage 2 Linie und erhält im Gegenzug das B01 Chronographenwerk von Breitling für den neuen Black Bay Heritage Chrono.

Die Kollektion von Nomos wird ab diesem Jahr bunter. Die neuen Farben Signalrot und Signalblau in den Modellen Club und Ahoi sind ab Mai bei uns erhältlich und dank 200 Meter Wasserdichte und Textilband die idealen Begleiter für den Sommer. Ganz neu ist die Ahoi Neomatik  36mm Durchmesser und ausgestattet mit dem neuen DUW 3001, mein persönlicher Favorit von Nomos in diesem Jahr!

Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir das neue Modell Club Campus mit dunklem Zifferblatt. Die Kombination aus römischen und arabischen Ziffern findet man selten und ist Nomos absolut gelungen.

Auch in diesem Jahr war die Baselworld wieder ein ganz besonderes Ereignis für mich. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig daran teilhaben lassen und für die neuen Uhren begeistern.

 

 

 

 

 

Beitrag verfasst am 10. April 2017 von Alexander Binder

Baselworld 2017: Highlights TagHeuer & Rolex

Wie Marc Autmaring in dem Blogeintrag zuvor schon eingeleitet hatte, ist die Baselworld neben der SIHH eines der größten Highlights im Veranstaltungskalender eines jeden Wempe-Mitarbeiters.
Ich hatte in diesem Jahr das besondere Vergnügen, die Neuheiten von TagHeuer und Rolex bestaunen zu dürfen.

TagHeuer wartete mit einer ganzen Reihe Ergänzungen im Aquaracer-Bereich auf.
So wird die klassische Calibre 5 Aquaracer – mit Edelstahllünette, durch eine Version mit weißem Blatt und orange-lackiertem Sekundenzeiger ergänzt. Das gezeigte Vorlagemodell glänzt durch eine attraktive Blattstruktur und eine zeitgemäße Größe von 43mm.

Eine etwas modischere Erweiterung ist die Aquaracer Calibre 5 im Military-Style. Das Gehäuse ist aus superleichtem Titan, welches in einem aufwendigen physikalisch/chemischen Verfahren PVD-beschichtet wird. Die Uhr wird an einem blaugrauen Natostrap geliefert. Das Camouflagemuster des Bandes findet sich im Zifferblatt wieder.

Sehr gut kam außerdem die Neulancierung der TagHeuer Link Calibre 5 an. Die Uhr, welche TagHeuer in den 90er Jahren zum Weltruhm verhalf, wurde dieses Jahr wieder aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Die Besonderheit hierbei ist das ins Gehäuse integrierte Stahlarmband. So erreicht man einen nahtlosen Übergang zwischen Gehäusemittelteil und dem Stahlband. Die Uhr kommt in drei Blattvarianten – blau, silber und anthrazit – wobei mein Favorit die blaue Version ist.

 

Einen besonderen Coup lieferte dieses Jahr Rolex mit der Neuinterpretation der Datejust 41. Sie löst Mitte dieses Jahres die erst 2009 vorgestellte Datejust II in der Edelstahl und Rolesor-Weißgold Version ab. Besonders ist hierbei, dass mit Start der Auslieferung wieder das beliebte Rolex-typische Jubilé-Armband für die größte aller Datejust-Modelle erhältlich sein wird. Ebenso hat Rolex bei den Uhrwerken nachgelegt. Die neue Kollektion der Datejust 41-Familie ist nun komplett mit dem neuen Kaliber 3235 ausgestattet. Dies ermöglicht eine Gangreserve von bis zu 70 Stunden, anstatt der bisherigen knapp 42 Stunden. Hierbei gefiel mir am besten die Version mit dem graphitgrauen Blatt, glatter Edelstahllünette sowie dem neuen sehr komfortablem Jubilé-Armband. Konsequent wurde dieses Jahr die Daytona-Kollektion ergänzt. Neben neuen Blattvarianten wird die Uhr dieses Jahr am letztjährig vorgestellten Oysterflexband geliefert. Außerdem wird sie in Gelbgold und Weißgold mit der kratzfesten Cerachromelünette ebenfalls am Oysterflexband verfügbar sein.

Für großen Gesprächsstoff sorgte dieses Jahr die Ergänzung im Yachtmasterbereich. Hier wurde ein neues Modell der Oysterflex-Version, mit einer bunten Farbedelstein-Lünette gezeigt. Spekulationen zufolge wird diese Uhr nur in einer Kleinstauflage hergestellt werden, da die verwendete Qualität der Steine, welche Rolex für die Lünette verwendet, nur in kleinen Mengen am Weltmarkt erhältlich sind. Somit limitiert sich das Modell von ganz alleine. Ich hoffe, ich konnte euch mit dieser Review einen Einblick in die Neuheiten geben und euch dafür begeistern!

 

 

 

 

 

Beitrag verfasst am 04. April 2017 von Marc Autmaring

Baselworld 2017: Mein Besuch bei Patek Philippe

Die Baselworld zählt zum größten Branchentreff der Welt. Jedes Jahr wieder reise ich mit einem kleinen Team nach Basel, um uns vor Ort über die neuesten Uhrentrends zu informieren.

Auch wenn ich bereits seit über 15 Jahren bei Wempe zu Hause bin, so schafft es die Messe immer wieder, mich zu überraschen und mir bewusst zu machen, wie sehr ich mich für meinen Beruf begeistern kann. Die Baselworld ist eine gute Gelegenheit, sich mit Kollegen anderer Uhrenmarken auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Selten treffe ich zudem so viele Wempe-Mitarbeiter wie an diesen Tagen. Ein großes Familientreffen mit dem wertvollen Zusatz, neue Uhrenmodelle aus erster Hand zu sehen.

Besonders aufgefallen sind mir dabei die Neuheiten von Patek Philippe, die mich unter anderem mit einem Jubiläumsmodell und einer neuen World Time überzeugen konnten.

1997 wurde die erste Aquanaut lanciert, die seit jeher für technische Perfektion, hohe Leistungsbereitschaft und kreatives Design steht. Nun 20 Jahre später präsentierte Patek Philippe das Jubiläumsmodell in 18k Weißgold, mit blauem Zifferblatt und nachtblauem Kautschuk-Band. Zudem misst die neue Aquanaut stolze 42.2mm und überzeugt mit einer tollen Präsenz am Handgelenk. Ausgestattet ist die Uhr mit dem Kaliber 324 S C.

Patek Philippe Aquanaut

Eine zusätzliche Erweiterung im Programm stellt die World Time 5131/1P-001 in Platin dar. Aufgrund des Platinbandes besitzt die Uhr ein stolzes Gewicht von 241,8 Gramm. Im Zentrum des Zifferblattes mit der 24-Stunden und Tag-/Nachtanzeige befindet sich die Cloisonné-Email mit einem Blick auf die Erde, gesehen vom Nordpol. Diese Details machen die Uhr zu einem ganz besonderen Accessoire.

 

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Patek Philippe World Time 5131/1P-001

Nicht nur die Zeitmesser von Patek Philippe blieben mir in besonderer Erinnerung, sondern auch mein Wiedersehen mit Präsident Thierry Stern. Das freudige Zusammentreffen wurde dann auch direkt mit einem Selfie festgehalten.

Mit Thierry Stern, Präsident von Patek Philippe

Für mich und mein Team war die Messe ein erfolgreicher Ausflug, bei dem wir viele spannende Eindrücke sammeln konnten.

 

 

Beitrag verfasst am 31. März 2017 von Ronya Lapp

airport @ night – Wempe hautnah erleben

Am Frankfurter Flughafen fand erneut die Ausbildungsmesse statt. Dieses Mal stand das Ganze unter dem Motto „Airport at Night“. Interessenten konnten bis in die Nacht hinein die Messe besuchen und auch hinter die Kulissen schauen. Ein Shuttle-Service nahm die Besucher -mit vorheriger Anmeldung- in die Bereiche des Airports, die man sonst nur mit einem Flughafenausweis oder als Fluggast betreten kann.  Nachdem im letzten Jahr eine Auswahl von feinen Uhren und Juwelen am Messestand präsentiert wurde, konnten die Interessenten das Unternehmen Wempe sowie das Geschäft in Terminal 1 Ebene 3 dieses Mal in einer ganz neuen Dimension kennen lernen.

Von 16.30 Uhr bis 22.00 Uhr öffneten sich die Tore des Fraport-Forums im ’The Squaire’ am Frankfurter Flughafen.

Wempe, auf der Ausbildungsmesse vertreten durch die Personalabteilung, Auszubildende, Ausbilder und Studenten, informierte an diesem Tag über die Möglichkeiten der Ausbildung sowie anschließende Aufstiegschancen und Möglichkeiten der individuellen Weiterentwicklung. Durch die Sondergenehmigung erhielten potenzielle, künftige Bewerber an diesem Abend eine tolle, exklusive Möglichkeit, den möglichen künftigen Arbeitgeber persönlich kennen zu lernen – und zwar auch im sicherheitskontrollierten Bereich des Flughafens. Sowohl am Messestand, als auch in der Niederlassung selbst wurden viele Fragen rund um Chancen, Möglichkeiten und den Alltag bei Wempe von Auszubildenden, Ausbildern, Studenten und der Personalabteilung offen und ehrlich beantwortet.
In der Niederlassung angekommen, hatten die Besucher große Freude und Interesse daran, hochwertige Uhren und Juwelen einmal anzuprobieren und aus nächster Nähe zu betrachten.

Beitrag verfasst am 23. März 2017 von Julie Hebbeler

And the winner is…

Im Rahmen der wichtigsten deutschen Schmuckmesse, der INHORGENTA in München, wurde dieses Jahr erstmalig der Inhorgenta Award verliehen. In sechs verschiedenen Kategorien wurden Marken, Hersteller und Retailer der Branche gekürt. In der sieben-köpfigen Jury saßen Fashion- und Branchen-Kenner wie Michael Michalsky, Franziska Knuppe, Gisbert Brunner und Anja Heiden, Mitglied unserer Wempe Geschäftsleitung. Als ihre Begleitung durfte ich gemeinsam mit Frau Leuschel, unserer Schmuckabteilungsleiterin, an dem glamourösen Gala-Abend im Münchner Postpalast teilnehmen. Frau Heiden überreichte in der Kategorie „Fine Jewelry“ den Award in Form einer fast 3 kg schweren Bronze-Skulptur eines Diamanten an die Marke IsabelleFa, die ebenso wie Wempe ein Familienunternehmen ist. Die von der Fernsehmoderatorin Nina Ruge geleitete Preisverleihung wurde durch den anschließenden Auftritt des deutschen Sängers Vincent Weiss abgerundet und stimmte Teilnehmer sowie Veranstalter rundum positiv.

Am darauf folgenden Tag haben wir auf der Messe unseren üblichen Rundgang absolviert und in einigen kleinen Sonder-Missionen unseren Lieferanten den einen oder anderen Besuch abgestattet. Ein auf der Messe allgegenwärtiges Thema war die in der vorigen Woche erfolgte Eröffnung unserer Niederlassung Maximilianstraße in den historischen Münzarkaden Münchens. Von allen Seiten wurde Begeisterung ausgesprochen über dieses luxuriöse und elegante Geschäft, das ganz neue Maßstäbe setzt. Auch wir haben uns während unseres München-Aufenthalts die Gelegenheit nicht entgehen lassen, dieses Juwel zu besichtigen und sind aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen. Jeder Winkel der 700qm Verkaufsfläche ist bis ins Detail durchdacht, die verarbeiteten Materialien mit größter Hingabe ausgewählt und die Dimension überwältigend. Für uns steht fest, who the winner is …

Beitrag verfasst am 14. März 2017 von Ronya Lapp

Träume werden wahr in Schwäbisch Gmünd

Ich möchte in meinem Beitrag gerne von zwei tollen, erlebnisreichen und spannenden Tagen im Wempe-Atelier in Schwäbisch Gmünd, im Rahmen der Juwelen-Akademie, berichten.

Angefangen von einem entspannten, gemeinsamen Abendessen am Anreisetag ging es am nächsten Tag voller Vorfreude und Neugierde endlich zu L. C. Köhler – eines der ältesten und größten Schmuckateliers Deutschlands und der Ort, an dem all‘ die wundervollen kleinen (und auch großen) Schmuckstücke von Wempe hergestellt und teilweise auch entworfen werden.

Ausgehend von der Herstellung der Modelle, dem Gießvorgang in verschiedenen Materialien, der Arbeit der Goldschmiede, Polisseure und Fasser, über die beeindruckend exakte Arbeit der Mitarbeiter in der Steinabteilung sowie letztendlich der Kontrolle der gefertigten Schmuckstücke, durchliefen wir in einer Gruppe aus sechs Wempe-Auszubildenden das gesamte Atelier.

Jeder dieser einzelnen Bereiche ließ uns alle staunen vor neuen Erkenntnissen, aber auch vor Respekt gegenüber der sorgfältigen Arbeit, Mühe und Geduld der Mitarbeiter des Ateliers.

Auch gewährte man uns einen Einblick in einige handgefertigte Zeichnungen und auch in Animationen, welche mit einem CAD-Programm entworfen werden.
Hierbei wurde uns verdeutlicht, dass für dieses Atelier nahezu alles möglich ist und dass hier keine Mühen gescheut werden, Träume von verschiedensten und abstraktesten Schmuckstücken wahr werden zu lassen.

Die kleinen Stadtführung durch Schwäbisch Gmünd, viele kleine Geschichten rund um das Atelier und die Herzlichkeit, mit der wir empfangen wurden, machten diese zwei Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis. Voller neuer Kenntnisse für den Alltag in der Niederlassung, aber auch voller Spaß und Freude ging es am Nachmittag für die Teilnehmer wieder zurück in die Wempe-Metropolen.

Beitrag verfasst am 08. März 2017 von Alessandro Rizzo

Ein Juwel neu interpretiert – Wempe in den Maximilianarkaden

Der Tag war gut gewählt!
Es war Valentinstag – ein Tag, an dem viele überlegen, welches Geschenk sie ihren Lieben machen können. Und für das Wempe-Team in der Maximilianstrasse war es der Tag, an dem wir die Türen unseres neuen Juwels – Wempe-Maxarkaden – dem Publikum öffneten. Ein toller Moment für mich. Ich hatte das große Privileg, mit dem Niederlassungsleiter Dietmar Schülein dieses Projekt von Anfang an zu begleiten. Ihm und dem Hause Wempe bin ich dankbar, dass ich diese Erfahrung machen konnte und durfte.
Es war eine Reise voller Leidenschaft und lehrreicher Phasen. Gemeinsam mit Kim-Eva Wempe, den Architektinnen Jessica Klatten und Anna Nicola arbeiteten wir am Maison Jardin Wempe in München. Mehr als 12 Monate dauerte das ganze. Während dieser Zeit lernte ich auch viel über Materialien wie z. B. Marmor, Quartzite aus Italien und Brasilien sowie indischen Apfelbaum…
Zusammen im Team haben wir innerhalb von ein paar Tagen den Umzug bewältigt. Wenn ich von Team spreche, meine ich nicht nur das vor Ort, sondern denke da auch an die Unterstützung von Hamburg, ohne die wir dies in der Form nicht geschafft hätten.
Es ist das größte Geschäft in Deutschland. Und am Tage der Eröffnung wurde uns von vielen Seiten bestätigt, dass es auch das schönste Geschäft ist, vielleicht auch der Welt.
Bei aller Bescheidenheit: dies war ein großer Moment der Freude für mich, an den ich mich in meinem Leben sicherlich lange erinnern werde.
Unsere Kunden können die Welt von Wempe nun in drei Etagen erkunden.

In der Bel Etage bzw. im First Floor befindet sich die geballte Uhrenkompetenz. Sie beherbergt 24 Uhrenpartner, denen wir eine tolle Plattform bieten, sich als Marke adäquat zu präsentieren.
Bei der Gestaltung der Treppe war uns sehr wichtig, dass sie offen, einladend ist und keine Schwellenangst generiert. Von der Bel Etage kommt der Gast auf den Main Floor. Hier stellen wir neben exklusiven Schmuckstücken auch besondere Uhrenexponate aus. Sollte der Kunde einen Moment des Wartens haben, so kann er wunderbar in unserem  Kaminzimmer verweilen und das Treiben bei uns beobachten. Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt ist für uns die Ebene, der Ground Floor, wo unsere Uhrmacher den perfekten Service leisten, der für ein Haus wie Wempe elementar ist. Und natürlich legen wir nach wie vor größten Wert auf Gastfreundschaft und Herzlichkeit.

Einen Vergleich mit dem vorherigen Geschäft in der Maximilianstraße 10 zu ziehen, wäre unfair. Mit der Maximilianstraße 6 hat das Haus Wempe ein Juwel in Form eines Unikats geschaffen.

Eines möchte ich nicht unerwähnt lassen: eine gewisse Sportlichkeit verlangt diese Maison uns definitiv ab, denn auf fast 1.400m² Fläche braucht man eine gute Kondition.
Habe ich die sensationelle Fensterfront erwähnt, die in der Nacht ihre Strahlkraft untermauert? Und dann war da noch das Grand Opening am 23.2.2017. Der Abend war klasse, die Berichterstattung sensationell. In allen wichtigen Medien waren wir vertreten und das oftmals ganzseitig. Es gibt einfach unendlich viel zu berichten… Ich freue mich auf alles, was noch kommt! Euer Alessandro

Beitrag verfasst am 23. Februar 2017 von Julie Hebbeler

Prossima stazione: VICENZAORO-Schmuckmesse

Die Vicenzaoro (zusammengesetzt aus dem Namen der Stadt und Oro, dem italienischen Wort für Gold) ist eine reine Schmuckmesse, die zwei Mal jährlich im Januar und September nahe Venedig stattfindet. Bekannt ist die Stadt Vicenza u. a. auch für ihre Schmuckwarenindustrie. Alle namhaften italienischen aber auch internationalen Hersteller sind hier vertreten. Für unser Einkaufsteam ist der Besuch dieser Messe neben dem Lieferantenbesuch, über den ich in meinem letzten Beitrag berichtet habe, eine der wichtigsten Aktivitäten für die Sortimentsgestaltung eines Jahres. In den drei Tagen vor Ort gilt es zunächst, die sieben Messehallen zu durchlaufen und nach Trends und Neuheiten Ausschau zu halten. Nachdem wir uns ein umfassendes Bild verschafft haben, nehmen wir allerlei Termine bei unseren Lieferanten wahr, um deren Kollektionen zu sichten und unmittelbar die entsprechenden Aufträge zu platzieren. Die Messe bietet immer eine gute Möglichkeit, die allgemeinen Tendenzen in der Schmuckwelt zu identifizieren und vor allem ein Gefühl für die aktuelle Situation der Branche zu bekommen.

Auch dieses Jahr sind wir auf einige Trends und Fokusthemen gestoßen. Abgesehen von den atemberaubenden Juwelen für ganz besondere Anlässe, soll Schmuck vor allem eines: ein persönliches Accessoire für die alltäglichen Situationen sein. Bei Ketten, Anhängern, Ringen und Armbändern ist der momentane Zeitgeschmack besonders filigran und zart. Statt mit einem opulenten, voluminösen Schmuckstück, gilt es die Sichtbarkeit über das Sammeln und Zusammenstecken zu erreichen. Ringe werden in Vielzahl und auf mehreren Fingern getragen, Armbänder gerne gesammelt und Ketten in verschiedenen Längen im „Layering“ getragen. Soll ein einzelnes Schmuckstück doch einmal ein Outfit dominieren, dann darf es diese Saison ein Statement-Earring sein.

Hierbei gilt tatsächlich, dass sogar ein einzelner, großer Ohrring reicht, um die Blicke auf sich zu lenken und zu einem beliebigen, dezenteren Ohrring kombiniert werden kann. Die Bandbreite dieser Hingucker-Ohrringe reicht vom Red-Carpet-Modell mit Brillanten bis zum alltäglichen Begleiter beispielsweise in Form einer schlichten und dominant geschwungenen Creole. Besonders viel gesehene Motive in Schmuckstücken waren dieses Jahr kleine Sterne und Monde, graphische Elemente aber auch Initialen oder kleine Botschaften, die für Ihre Trägerin eine ganz persönliche Bedeutung verkörpern.

Wir haben erfolgreich jede Menge aufregende Stücke gefunden, die sowohl diesem Zeitgeschmack entsprechen als auch unseren Wempe-Ansprüchen gerecht werden und unser bestehendes Sortiment hervorragend ergänzen. Jetzt sind wir in freudiger Erwartung auf die ersten Lieferungen und können kaum erwarten, die vielen Neuheiten schon bald in unseren Wempe–Schaufenstern entdecken zu können .

Beitrag verfasst am 10. Februar 2017 von Negar Nazemian

Workshop für Auszubildende „Erlebniswelten gestalten im Premium-Segment“

In dieser Woche fand in Hamburg der erste Workshop für Auszubildende im ersten Lehrjahr aus den Niederlassungen statt. Die Workshop-Reihe ist ein bewährter Klassiker und wichtiger Baustein innerhalb der Wempe-Akademie auf dem Weg zum Sales Professional. In kleinen Gruppen werden wirkungsvolle Methoden und Techniken rund um das Thema Verkauf behandelt. Weitere Inhalte sind: was macht die Marke Wempe aus?, die Unterschiede und Herausforderungen im Verkauf heute und zukünftig sowie Status Quo des Wempe Verkaufsgesprächs. Gespannt und voller Erwartungen starteten wir in den ersten Tag. Nach der obligatorischen Einleitung und Begrüßung der Teilnehmer, startete unser Trainer Heiko Erhardt mit einer Einweisung in die Small-Talk-Technik, welche die Teilnehmer direkt ausprobieren konnten und die für viel Heiterkeit und Spaß sorgte. Ziel des Workshops ist es, Wempe als Marke in der Wahrnehmung der Kunden etablieren. In diesem Zusammenhang tragen die Auszubildenden im Verkauf, d. h. angehende Kaufleute im Einzelhandel und Handelsfachwirte mit ihrer täglichen Arbeit Verantwortung für dieses Gelingen und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Unternehmen als Ganzes. Mit fachlichem Know-How über feine Uhren und Schmuckstücke legen sie die entscheidende Basis für überzeugende Verkaufs- und Beratungsgespräche. Mit wirkungsvollen Methoden und Techniken unterstützen sie zusätzlich den eigenen Verkaufserfolg und die Fähigkeit, Kunden zu loyalisieren. 

Der Beginn der Ausbildung ist eine sehr spannende Erfahrung. An den beiden Tagen legen wir viel Wert auf eine gute Atmosphäre sowie den Austausch und nehmen uns ausgiebig Zeit, Fragen aus der Praxis zu beantworten.

Unser erster Workshoptag wurde mit vielen interessanten Gesprächen und Eindrücken bei einem gemeinsamen Abendessen beendet.


Am zweiten Tag ging es um die Themen Nutzenargumentation, Sinneskanäle, Einwandbehandlung und „Verkaufsgespräch 3.0“. Eine immer mehr global vernetze Welt und steigende Digitalisierung in allen Lebensbereichen führen dazu, dass bisher erfolgreiche Denkweisen und Arbeitstechniken in Frage gestellt werden müssen. Das alles wurde, den Trends folgend, weitestgehend anhand von Fallbeispielen und Fragestellungen erlebbar gemacht.

Es ist immer wieder spannend, die Inhalte und die Bedeutung dieser kritischen Erfolgsfaktoren für den Premium-Verkauf detailliert mit den Teilnehmern zu erarbeiten und ihnen Grundlagen sowie Orientierung für den Selbstlernprozess zu liefern.

Beitrag verfasst am 02. Februar 2017 von Julie Hebbeler

Auf Einkaufstour in Valenza, Italien

Ein altes Jahr endet, ein neues bricht an und unmittelbar im Januar beginnt für das Schmuck-Einkaufsteam die Hochsaison. Die Zahlen des letzten Geschäftsjahres sind ausgewertet, Tendenzen in der Nachfrage der Kunden analysiert, Ideen bereits gesammelt und die Vorfreude auf, im wahrsten Sinne des Wortes, „funkelnagelneue“ Schmuckstücke ist bei allen Beteiligten gleichermaßen groß.

Neben der kontinuierlichen Arbeit an den Linien unserer eigenen Marke BY KIM, steht zu diesem Zeitpunkt der Einkauf bei den langjährigen Partnern in Italien an. Aufgrund der umfangreichen und beständigen Zusammenarbeit hat Wempe das Privileg, eine Woche vor der Messe VICENZAORO den beiden wichtigsten Partnern einen Vorab-Besuch in deren Firmensitzen abzustatten und eine exklusive Preview der neuen Kollektionen zu erhalten. Während dieser Reise setzen wir erste Schwerpunkte in unserer Sortiments-Gestaltung für das Jahr, stellen neue Kollektionen zusammen und machen bereits das eine oder andere einzigartige Highlight ausfindig.

Zum zweiten Mal hatte ich nun das Vergnügen, das Einkaufs-Team bestehend aus Kim-Eva Wempe persönlich, Anja Heiden (Mitglied der Geschäftsleitung für Schmuck & Juwelen) und Eva-Maria Leuschel (Abteilungsleiterin des Bereiches Schmuck) auf dieser besonderen Reise zu begleiten. Weitere Verstärkung holten wir uns dieses Jahr mit Kathrin Buchmann, Verkaufsberaterin in unserer Niederlassung Nürnberg und ebenfalls Autorin in diesem Blog, damit wir stets jemanden in unserem Team dabei haben, der die Einschätzung aus unmittelbarer Verkaufs-Perspektive gewährleistet.

Die Reise nach Italien ermöglicht uns, in wesentlich ruhigerer Atmosphäre als auf der Messe, die gesamten Kollektionen zu sichten, Besonderheiten zu besprechen, Highlight-Juwelen direkt mit den kreativen Köpfen vor Ort zu gestalten und eine sehr vertraute Beziehung zu den Herstellern aufrechtzuerhalten. Unsere Einkaufstour war insgesamt erfolgreich. Die Schmuckstücke werden schon ab dem Frühjahr in ausgewählten Wempe-Niederlassungen erhältlich sein.

Beitrag verfasst am 30. Januar 2017 von Alexander Binder

Highlights der Messe SIHH – Eine Review

Vom 16. bis zum 20. Januar war es wieder soweit: der Genfer Uhren-Salon (Salon International de la Haute Horlogerie) öffnete wieder seine Pforten, damit Fachpublikum aus aller Welt die diesjährigen Uhren-Highlights bestaunen konnte. Diese Veranstaltung ist im Vergleich zur sechs Wochen später stattfindenden Baselworld eine reine Fachmesse und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Allerdings erlaubte es ein diesjähriges Novum, dass -unter vorheriger Registrierung- am letzen Messetag die Öffentlichkeit ebenfalls in den Genuss eines Besuches auf der SIHH kam.
Die dort präsentierten Marken sind mehrheitlich im Richemont-Konzern angesiedelt. Dazu gehören etwa Cartier, IWC, A.Lange & Söhne, Vacheron Constatin, um nur einige aufzuzählen.

Heute möchte ich euch zwei meiner persönlichen Highlights vorstellen. Ganz besonders beeindruckt hat mich dieses Jahr eine Neuheit von Cartier. Die Erweiterung der Cartier Drive Kollektion, allen voran die neue extra flache „Cartier Drive 2 Zeiger“.

Der Ausbau der Drive Kollektion wird vielen Uhrensammlern das Herz höher schlagen lassen, denn man setzt bei Cartier wieder ganz auf den traditionellen Handaufzug sowie auf eine reduzierte Bauhöhe von gerade einmal 6,6 mm bei einem Durchmesser von 39 mm.
Ein derart elegantes und zeitloses Design wird die gesamte Cartier Kollektion perfekt ergänzen.
Die Uhr wird in einer auf 200 Stück limitierten Weißgoldversion sowie in einer nicht limitierten Rotgoldversion erhältlich sein.

Eine ebenso spannende Neuheit hat IWC vorgestellt. Eine Uhrenlegende kommt zurück. Es handelt sich dabei um die Wiedergeburt der IWC DaVinci-Linie mit dem neuinterpretierten Prestigemodell des „ewigen Kalender-Chronographs“.

Die Ikone wird es ebenfalls in zwei Versionen geben. Einmal im Rotgoldgehäuse mit silberfarbenem Zifferblatt und einmal in einem Gehäuse aus Weißgold mit schiefergrauem Blatt.
Die Wahl der richtigen Version wird vielen nicht einfach fallen, denn jedes Modell für sich hat seine optischen Vorzüge.
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig begeistern und bin gespannt auf die Baselworld-Messe mit Neuheiten-Präsentationen, von denen es sicherlich auch wieder einen Bericht geben wird.

Beitrag verfasst am 06. Januar 2017 von Roxanne Kokkelenberg

Lichterfest in der Hauptstadt

Ende Dezember war es wieder soweit: die Berliner Wempe-Niederlassung am Ku´damm sponserte den alljährlichen Chanukka Ball im Hotel Grand Hyatt.
Gemeinsam mit 500 Gästen feierten wir eine langjährige Tradition, wo sich jüdische und nicht-jüdische Menschen treffen, um das Chanukka Fest zu begehen. Nach Einbruch der Dunkelheit kommen viele Familien zum Feiern zusammen. Zum Licht der Kerzen singt man und isst gemeinsam bestimmte Speisen. Sie sind fast immer in Öl gebraten oder frittiert wie zum Beispiel Kartoffelpuffer, Pfannkuchen oder Kreppel. In manchen Gegenden heißen sie auch Berliner oder Krapfen. Wie die Kerzen, erinnert auch das Öl in den Speisen an die Legende über das Lichtwunder vor langer Zeit, nach der in diesen Tagen die Lichter des siebenarmigen Leuchters wie durch ein Wunder mit einer winzigen Menge Öl acht Tage lang brannten.
Als Partner begleitete uns die Marke Montblanc. Die Gäste des Balls konnte am Eingang eine tolle Lounge von Montblanc bewundern. Zusammen hatten wir diese mit Uhren und besonderen Highlights aus unserer Niederlassung bestückt.

 

Höhepunkt der Veranstaltung ist auch immer die Tombola. Als Hauptpreis gab es diesmal eine wertvolle Montblanc Uhr, welche von Guido Kessler (Wempe-Niederlassungsleiter Kurfürstendamm) und Elvir Johic (Wholesale Director Germany, Austria and CEE) überreicht wurde.
Das Event ist bekannt für ihre grandiose Live Band und Superstimmung. Ab 21:00 Uhr war die Tanzfläche gefüllt, und unser komplettes Team feierte und tanzte mit. Am späten Abend überraschte uns sogar Marlon Roudette und sang drei seiner bekanntesten Songs.

Es ist jedes Jahr wieder ein tolles Erlebnis, Teil dieser Veranstaltung zu sein. Wir freuen uns jetzt schon auf 2017!

 

Beitrag verfasst am 22. Dezember 2016 von Lisa Holstein

Ein Jahr voller Highlights

Nach meinem Abschluss der Uhrmacherausbildung als Gesellin und Landessiegerin im Juni diesen Jahres, möchte ich Euch heute von meinem ganz besonderen Highlight berichten. Die Landessieger der Uhrmacherschulen in ganz Deutschland traten am 5. November in Würzburg zum Bundeswettkampf an – so auch ich für das Bundesland Sachsen und die Firma Wempe.

Doch zunächst verbrachte ich einige Tage vor dem Wettkampf in unserer Ausbildungswerkstatt in Glashütte, um mich noch einmal mit den Werkzeugen und Techniken vertraut zu machen, die ich beim Wettkampf brauchen könnte. Wenn erst einmal fünf Monate vergangen sind, ohne dass man eine Drehmaschine verwendet hat, ist die Bedienung nicht mehr so selbstverständlich wie während der Ausbildung. Mit Tipps und Tricks von meiner Ausbilderin Elisabeth Gläser gelang es mir jedoch schnell wieder, einen Zugang zu finden, sodass wir uns am Freitag, den 4. November mit einem Auto voller Werkzeug gut vorbereitet auf den Weg nach Würzburg machten. Dort richtete ich noch meinen Werktisch ein, bis mir am nächsten Tag der Bundeswettkampf bevorstand. Trotz meiner Aufregung gelang es mir, das geforderte Werkstück (ein Federhausmodell bestehend aus einer Trommel, einem Deckel sowie einer Welle) in der vorgegebenen Zeit von 8 Stunden in passender Qualität zu fertigen. Mit einer Punktzahl von 81,44 für meine Anfertigung konnte ich mich gegen die Werkstücke der anderen 5 Landessieger durchsetzen und gewann damit diesen Wettkampf. Gerade weil das Ergebnis für mich ziemlich überraschend war, war die Freude umso größer.

Um diesen Titel nun gebührend zu feiern, waren alle Bundessieger der unterschiedlichen Handwerke am 10. Dezember in Münster zur Siegerehrung eingeladen. Auch Elisabeth Gläser und ich waren dabei und haben uns bereits am 9. Dezember bei einem „Come together“ von der guten Stimmung anstecken lassen. Die Handwerkskammer Münster hatte einen wunderbaren Abend mit Buffet, Getränken und Live-Musik organisiert.
So starteten wir am nächsten Morgen zwar etwas müde, aber voller Erwartungen in den Tag der offiziellen Feier. Im Foyer des Messe und Congress Zentrums waren einige der Werkstücke, unter anderen mein Federhausmodell, ausgestellt. Mit großem Interesse schauten wir uns die Stücke der anderen Sieger an und waren erstaunt, welche ausgefallenen Berufe es tatsächlich gibt. Die Feier begann anschließend mit dem Einlaufen aller Bundessieger und einem großen Applaus. Auch Eltern und Freunde konnten an der Veranstaltung teilnehmen, weswegen die Atmosphäre besonders schön war. Nach einigen Reden, z.B. vom Präsidenten der HWK Münster oder dem Minister für Handwerk in NRW, wurden die Sieger einzeln mit einer Urkunde und einem Geschenk geehrt. Die Veranstaltungen an beiden Tagen haben meine Erwartungen weit übertroffen und diesen Sieg zu etwas ganz Besonderem gemacht. Das Jahr 2016 war definitiv ein sehr erfolgreiches Jahr für mich in meiner beruflichen Laufbahn bei Wempe. All‘ diese Erfolge konnte ich nur durch das besondere Engagement unserer Ausbilderin und der Firma Wempe verbuchen, bei denen ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte.

Beitrag verfasst am 28. November 2016 von Madleine Bladt

Wempe Nürnberg: Der Beginn einer neuen Reise

Dreizehn atemberaubende Unikat-Ringe machten sich Anfang Oktober auf den Weg von Schwäbisch Gmünd nach Nürnberg, um dort mit einem festlichen Auftakt die neu gestalteten Räumlichkeiten der Nürnberger Niederlassung zu feiern. Die Linie Cosmora BY KIM ist eine Hommage an die schönsten und spannendsten Orte der Welt. Raffiniert durchdachte Edelstein-Ensembles als kleine Kunstwerke entführen den Betrachter etwa von Rio nach Berlin, Paris oder Peking und zeigen, was die 125-jährige Schmucktradition des Wempe-Ateliers an Können und Kunstfertigkeit möglich macht.

Rund zwei Wochen konnten die Schmuckstücke in einer öffentlich zugänglichen Ausstellung bestaunt werden. Alle Erwartungen an dieses Event wurden bei weitem übertroffen! Die größte Überraschung aber war der bisher unveröffentlichte Ring St. Petersburg Cosmora BY KIM, von dem auch wir erst wenige Tage zuvor erfahren haben.

Foto: Jürgen Friedrich
Foto: Jürgen Friedrich

Die 120 geladenen Gäste waren nicht nur von der Führung durch die Ausstellung und von unserem neu gestalteten Geschäft äußerst beeindruckt, sondern auch von Kim-Eva Wempe. Für uns Mitarbeiter ist es auch immer wieder eine ganz besondere Ehre und Freude, wenn Kim-Eva Wempe die Niederlassung zu besonderen Anlässen besucht. Die Stimmung des Abends war sehr ausgelassen, was wir natürlich auch unserem großartigenen Kundenstamm zu verdanken haben.

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So begann im Oktober nicht nur für die Ring-Unikate Cosmora BY KIM, sondern auch für uns eine spannende Fortsetzung der Reise – mit „altem“ Team und tollen Kunden in neu gestalteten Räumlichkeiten.

Ich wünsche euch eine schöne und erfolgreiche Weihnachtszeit!

Eure Madeleine

Beitrag verfasst am 17. November 2016 von Ronya Lapp

International in jeder Hinsicht: Die Wempe Niederlassung am Frankfurter Flughafen

An Deutschlands größtem Flughafen treffen ununterbrochen Menschen verschiedenster Kulturen und Nationalitäten aufeinander. Zum einen selbstverständlich Passagiere, zum anderen aber auch Angestellte. Über 80.000 Angestellte von mehr als 500 Firmen und anderen Institutionen kommen hier täglich zusammen. Darunter auch unser Wempe-Team am Frankfurter Flughafen mit insgesamt vierzehn Mitarbeitern.
Sowohl Kunden aus aller Welt, als auch das Team sind multinational. Es bereitet mir immer wieder Freude, auf so viele unterschiedliche sowie internationale Kunden zu treffen. Auch andersherum schätzen unsere Kunden das internationale Wempe-Team sehr. Auch ich konnte bereits durch die Tipps meiner Kollegen lernen, mich auf den abwechslungsreichen Azubi-Arbeitsalltag sowie auf die Besonderheit des Frankfurter Flughafens einzustellen.

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Die Gestaltung der Niederlassung am Flughafen unterscheidet sich sichtbar von der, der städtischen Niederlassungen. Da die Vitrinen den Innenraum ausbilden, entfällt das klassische Schaufensterkonzept. Es gibt in der Niederlassung sozusagen keine Türen, weshalb die Hemmschwelle des Eintretens für Kunden sehr viel geringer ist. Aus diesen räumlichen Gegebenheiten heraus, entwickeln sich täglich interessante Gespräche in vielen verschiedenen Sprachen mit Kunden, aber auch mit Passagieren, die sich schlichtweg etwas umschauen möchten.

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Auch wenn ich mich zu Beginn meiner Ausbildung erst einmal an den Früh- und Spätdienst und die täglichen Sicherheitskontrollen gewöhnen musste, empfinde ich die Arbeit bei Wempe am Frankfurter Flughafen sowohl in beruflicher, als auch in privater Hinsicht als sehr spannend und erfahrungsreich. Ich freue mich weiterhin auf die täglich neuen Herausforderungen.

Beitrag verfasst am 11. November 2016 von Philipp Steeg

Cartier Brand Ambassadeur Event

Die spektakulären Events für ausgewählte Brand Ambassadeurs von Cartier finden jährlich und an immer anderen Orten statt. Nachdem wir im letzten Jahr auf Mallorca waren, wurden wir dieses Mal nach Genf eingeladen.
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Übernachten durften wir in einem der exklusivsten Hotels in Genf, dem Mandarin Oriental. Die Reise begann mit einer Bootstour auf dem Genfer See. Die Bootstour war ein ganz besonderes Erlebnis und wurde durch das traumhafte Wetter abgerundet. Am Abend erwartete uns im Gourmet-Restaurant des Hotels ein Genfer-Spezialitäten-Dinner.
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Den zweiten Reisetag starteten wir früh morgens mit dem Besuch der Cartier Manufaktur in La Chaux-de-Fonds. Bis zum späten Nachmittag besichtigten wir die Manufaktur mit ihren unterschiedlichen Teilbereichen. Cartier fertigt hier in hochmodernen Maschinenparks die Einzelteile der Uhrwerke vor, die im Anschluss nach höchster Schweizer Haute Horlogerie-Kunst von Hand verziert werden können. Cartier ist zudem die einzige Marke der Schweiz, bei der die Gläser noch von Hand gebrannt werden. Diese äußerst seltene Handwerkskunst wird für die Gläser vieler Tank Modelle genutzt, da die aufwendige Form und besondere Haptik dieser Uhren-Gläser nur von Hand erreicht werden kann.
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Gleich neben der Manufaktur hat die Marke eine alte Scheune restauriert, um dort die Metier d’Arts Kunstfertigkeiten in einzigartiger Atmosphäre auszuführen. Auf drei Etagen entstehen hier die aufwendigsten und exklusivsten Stücke der Manufaktur. Weiterhin werden traditionelle Handwerkskünste der Haute Joaillerie und Horlogerie gepflegt und weitergegeben. Cartier ist eine der letzten Manufakturen der Schweiz, die diese Kompetenzen beherrscht und somit sicherlich das umfangreichste Know-how im Bereich der Metier d’Arts besitzt. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, entstehen aus Hölzern und Halmen aufwendig künstlerische Zifferblätter.  Auch die Emaillearbeiten haben mich sehr beeindruckt. Die Fotos zeigen euch die natürlich gefärbten Steine, die zu Pulver verarbeitet, dann mit Wasser vermischt und als Kunstwerke auf das Zifferblatt gemalt und schlussendlich gebacken werden.

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Hier seht ihr nur einen Bruchteil des praktisch unendlichen Farbspektrums, das mit Email verarbeitet werden kann.

Nach der Rückfahrt ins Hotel und einer kurzen Auszeit ging es zum Dinner ins wunderschön geschmückte Weingut „Chateau de Bois“. Auf der anschließenden Gartenparty mit Livemusik feierten wir den Abschluss dieser absolut gelungenen zwei Tage.

Beitrag verfasst am 03. November 2016 von Isabell Jaeger

Vollkommen, vollendet, voller Poesie!

„Vollkommen. Vollendet. Voller Poesie – Diamanten von Wempe“: Unter diesem Titel hat Ende September das diesjährige Diamantevent der Frankfurter Niederlassung Goethestraße stattgefunden.  Rund 60 geladene Gäste zelebrierten mit uns die wohl letzte laue Sommernacht in einer außergewöhnlichen Location – dem Clubhaus Germania mit direktem Blick auf den Main und die Frankfurter Skyline.

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Bei Champagner und Delikatessen erwarteten die Gäste gespannt die Eröffnung der Schmuckpräsentation. Wie immer bei Wempe, war es ein herzliches Miteinander mit vielen interessanten Gesprächen sowie der Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Dass traditionsreiches Ambiente nicht gleichzusetzen ist mit Langeweile, bewies eindrucksvoll die temporeiche Performance von Lars Ruppel. Mit seinem Poetry Slam, der auf ungewöhnliche Weise den Reichtum der deutschen Sprache feierte, thematisierte er unter anderem die „besten Freunde der Frauen“ und begeisterte damit auch die anwesenden Männer.

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Das Highlight des Abends war die Präsentation des Wempe-Cuts – ein modernes Meisterwerk des Edelsteinschliffs, das den Brillantschliff um 80 Facetten übertrifft. Viele der anwesenden Damen waren geradezu hingerissen, insbesondere von dem bislang größten je geschliffenen Stein im Wempe-Cut mit 5,39 Carat! Neben Ringen, Diamant-Armbändern und Colliers in feinem Diamant-Weiß, die die Kunstfertigkeit und 125-jährige Tradition des Wempe Ateliers glanzvoll bewiesen, wurden auch einige der exquisitesten Stücke präsentiert.

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Schon während die Schmuckstücke angeliefert wurden, hatten wir im Team glänzende Augen. Insbesondere für mich, ich werde aktuell zur Wempe-zertifizierten Juwelenexpertin ausgebildet, war es eine große Freude, die Begeisterung für besondere Juwelen an diesem Abend mit unseren Gästen zu teilen und auch ein Leuchten in ihre Augen zu zaubern. Ein rundherum gelungener Abend im Zeichen von Poesie und Diamanten!

Beitrag verfasst am 18. Oktober 2016 von Alessandro Rizzo

Die Sonne Afrikas

Einmal im Leben die „Sonne Afrikas“ in der Hand halten zu dürfen – für viele unmöglich, für mich greifbar!

Vor einigen Wochen erhielt ich von Eva-Maria Leuschel, Leitung des Wempe Diamanteinkaufes, die Einladung, einen einzigartigen gelben Diamanten zu besichtigen. Zusammen reisten wir nach Antwerpen zu unserem exklusivsten Diamanthändler. Dieser befindet sich im Zentrum der Stadt, im Diamantbezirk. Von außen betrachtet fehlt mir der Schein eines so genannten Diamant-Mekkas, doch hinter der recht trüben Fassade verbergen sich die wertvollsten Schätze der Welt.
Durch die langjährige Beziehung die das Haus Wempe mit dem Händler führt, erhielten Frau Leuschel und ich ein freundliches und familiäres Willkommen. Durch schmale Gänge werden wir in einen separaten Beratungsraum geführt. Die Aufregung bei mir steigt. Mit meinem Hintergrund als GIA – zertifizierter Diamantgutachter fühle ich mich hier richtig. In tausenden von kleinen Umschlägen finden wir die schönsten Diamanten der Welt.

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Unser Diamanthändler lässt die Spannung steigen, zieht seinen weißen Handschuh an und holt aus einem kleinen schwarzen Etui einen 70 Karat großen Diamanten. Dieser besondere Diamant hatte einen perfekten Tropfenschliff und ließ so das Lichtspiel in seinen Händen tanzen. Die Farbe eines gelben Diamanten kann von einem hellen light yellow bis zur wertvollsten und seltensten Variante des gelben Diamanten, das sogenannte Canary Yellow, variieren. GIA stuft diese Farbe als Fancy Vivid Yellow ein. Und genau diese Farbe trug dieser einzigartige Diamant aus Afrika. Als ich diesen Diamanten nun endlich in der Hand halten durfte, blieb mir der Atem weg. Tatsächlich hatte ich gerade die „Sonne Afrikas“ in meiner Hand. Die Faszination dieses Diamanten inspirierte mich und Frau Leuschel. Gemeinsam beschlossen wir die „Haute Joaillerie“ Kollektion für Wempe zu erweitern. Einige dieser besonderen Unikate finden Sie bei uns in der Münchner Maximilianstraße.

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Beitrag verfasst am 05. Oktober 2016 von Marc Autmaring

O’bandelt is! Kundenbindung auf dem Oktoberfest

Wiesn mag man oder mag man nicht. Ich persönlich liebe sie. Aus diesem Grund ist es für mich sehr wichtig, dass wir diese 16 Tage mit unseren Kunden verbringen. Denn es gibt keinen besseren Ort, Kundenbeziehungen zu pflegen oder aufzubauen.
Leckere Wiesnschmankerl, wie Ente, Haxe und Kaiserschmarrn, sowie zünftige Wiesn-Hits laden zum Schunkeln und Genießen ein. Ein guter Anlass, um sich bei unseren Kunden zu bedanken und mit ihnen in gemütlicher Runde zu feiern.

Ort des Geschehens ist die Käfer Wiesn-Schänke, die nicht nur für die leckere Küche, sondern auch für die prominenten Gäste bekannt ist. Vor allem am ersten Sonntag des Oktoberfests trifft sich im ersten Stock der Schänke das „Who Is Who“ der deutschen Prominenz zum legendären Almauftrieb: Verona Pooth, Elyas M’Barek, Boris und Lilly Becker, Christiane Neubauer, Marie Amìere, Michael Ballack und viele mehr feierten dieses Jahr mit rund 1.200 anderen Gästen den Start des Oktoberfestes.
Seit nun drei Jahren sind wir Sponsor der Veranstaltung und versorgen alle Almauftrieb-Gäste mit Wiesn-Herzen und einem „Must-Have“-Wiesn-Schmuckarmbändchen, das selbst nach dem Oktoberfest noch gerne getragen wird. Dadurch haben wir auch die Gelegenheit Kunden zu diesem Spektakel einzuladen.

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Und wenn man Glück hat, sitzt man auch direkt, Tisch an Tisch, mit dem Shootingstar Elyas M’Barek. Momente, die unbezahlbar sind.Sowohl für unsere Kunden als auch für mich.

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Aber nicht nur der Almauftrieb ist einen Wiesn-Ausflug wert. Dieses Jahr konnten wir auch an vier weiteren Tagen unsere Kunden in die Käfer Wiesn-Schänke einladen: fröhliche Gesichter und entspannte Atmosphäre garantiert. Krönender Abschluss war aber ein Besuch der Wiesn 2016 mit dem ganzen Team der Münchner Niederlassung in der Weinstraße. Denn nicht nur für die Kundenbindung, sondern auch für den Teamspirit und den Zusammenhalt, eignet sich die Wiesn perfekt.

Beitrag verfasst am 29. September 2016 von Elisabeth Gläser

IHK – Aktionstag Bildung in Dresden

Am vergangenen Samstag hatten interessierte Bewerber die Möglichkeit, die Ausbildungsmodalitäten bei Wempe persönlich kennenzulernen. Auch in diesem Jahr waren wir am Aktionstag Bildung der Industrie- und Handelskammer Dresden mit unserem Ausbildungsteam vertreten.
Ab 10 Uhr strömten zahlreiche Besucher und Ausbildungsinteressenten durch das Gebäude und informierten sich über verschiedene Berufswege. Wir präsentierten an unserem Messestand alle Ausbildungsberufe, die Wempe anbietet: Uhrmacher/in, Handelsfachwirt/in, Einzelhandelskaufmann/-frau und das duale Studium zum Bachelor of Arts/of Science. Neben zahlreichen Informationen zu diesen Berufen erhielten die Besucher auch weitere Eindrücke durch die Wempe Karrierevideos, die über einen großen Bildschirm gezeigt wurden.

Der Schwerpunkt unseres Standes bildete für uns die Uhrmacherausbildung im Ausbildungszentrum in Glashütte. An zwei Uhrmachertischen hatten interessierte Schüler die Möglichkeit, selbst das Uhrmacherhandwerk auszuprobieren. Unter Anleitung unserer aktuellen Auszubildenden konnten die Besucher lernen, ein Uhrwerk zu zerlegen und zu montieren oder sich an der Uhrmacher-Drehmaschine zu versuchen. Wir haben uns über den großen Andrang und das starke Interesse für die Uhrmacherkunst sehr gefreut.

Unsere derzeitigen Uhrmacher-Azubis, Susanne Kumkar aus der Personalabteilung und ich als Ausbildungsleiterin beantworteten zahlreiche Fragen rund um die Ausbildung, das Unternehmen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Durch die einmalige Möglichkeit, sich direkt an die Auszubildenden zu wenden, erhielten die Jugendlichen einen persönlichen Einblick in die individuelle Ausbildung bei Wempe. Deshalb ein großes Kompliment an unsere Azubis, die unsere Karrieremöglichkeiten sympathisch, authentisch und mit viel Freude präsentierten. Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die Resonanz so groß war und wir viele interessierte Besucher an unserem Messestand begrüßen konnten.

Eure Elisabeth Gläser

Beitrag verfasst am 22. September 2016 von Roxanne Kokkelenberg

Vogue Fashion’s Night Out in Berlin

Am 8. September war es wieder soweit: Unter dem Motto „A Global Celebration of Fashion“ lud die Vogue alle Shopping-begeisterten Leser zur Vogue Fashion’s Night Out in Berlin ein. Viele Geschäfte rund um den Ku’damm verlängerten für das Late-Night-Shopping-Event ihre Öffnungszeiten bis 24:00 Uhr und begeisterten ihre Gäste mit speziellen Aktionen. Auch unser Team hatte sich etwas Besonderes für unsere Kunden überlegt.

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Seit circa zwei Monaten befindet sich das Nachbargeschäft im Umbau. Diese Fläche soll ab 2017 Teil unserer Niederlassung werden. Aber warum sollten wir die Fläche nicht jetzt schon nutzen, um eine coole Party in einer einzigartigen Location zu veranstalten?
Gemeinsam mit der Marke Shamballa Jewels aus Kopenhagen planten wir eine ausgefallene „Launchparty“.

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Die exklusiven Armbänder gab es bis jetzt nur in unserer Münchner Niederlassung. Jedoch bemerkten mein Kollege Philipp Steeg und ich die vermehrten Anfragen nach coolem Herrenschmuck, sodass wir gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Guido Kessler die moderne Marke in unser Sortiment aufnahmen. Die Vogue Fashion’s Night Out war der perfekte Anlass, um unseren Kunden die Armbänder in toller Atmosphäre zu präsentieren. Das komplette Shamballa-Team kam als Unterstützung aus Dänemark eingeflogen, ebenso wie Firmengründer Mikkel Kornerup. Die besondere Philosophie der Marke Shamballa wurde von Mikkel Kornerup persönlich präsentiert.

Gemeinsam verwandelten wir die Baustelle in einen außergewöhnlichen Showroom mit Lounge-Area. Für gute Musik am Abend sorgte DJ Eric Know, der sogar live von einem Didgeridoo begleitet wurde. Neben hausgemachten Ice Popsicles gab es Drinks und French Mule Coktails. Ab 18:00 Uhr kamen die ersten neugierigen Gäste und überzeugten sich von der tollen Location. Die Shamballa-Armbänder kamen super an und überraschten die Kunden durch ihre Individualität.

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Es war eine tolle Erfahrung und eine einzigartige Gelegenheit, eine Baustelle komplett umzugestalten. Die Planung und Organisation hat sehr viel Spaß gemacht und das Endergebnis hat gezeigt, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat.

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Beitrag verfasst am 15. September 2016 von Elisabeth Gläser

Präzise auf Karrierekurs: Die Wempe Uhrmacher-Ausbildung

Heute möchte ich Euch von unserer Uhrmacher-Ausbildung berichten. Was ist bei Wempe einzigartig? Was könnt Ihr bei uns erleben?

Die Uhrmacher-Ausbildung dauert drei Jahre und findet in unserem modernen Ausbildungszentrum in Glashütte statt. Die Ausbildung richtet sich nach dem dualen System, das heißt, die Theorieausbildung in der renommierten Uhrmacherschule Glashütte erfolgt im Wechsel mit der Praxisausbildung in unserem Ausbildungszentrum. Um eine individuelle und qualitativ hochwertige Ausbildung gewährleisten zu können, haben wir pro Ausbildungsjahr nur drei bis sechs Auszubildende. Im ersten Ausbildungsjahr lernt Ihr viele grundlegende Fertigungstechniken kennen. Außerdem fertigt Ihr kleine Werkzeuge an, die Ihr für Euer späteres Uhrmacherleben benötigt. Dabei verrate ich Euch natürlich alle Tricks für die perfekte Anfertigung. 🙂

Nach einigen Wochen warten dann auch die ersten Uhren auf Euch. Ihr erfahrt alles, was man für die Reparatur einer Großuhr benötigt. Außerdem lernt Ihr verschiedene Uhrentypen und ihre Geschichte kennen. Bereits nach sieben bis acht Monaten beginnt ein weiterer spannender Teil der Ausbildung: die Kleinuhren. Anfangs zeige ich euch den Aufbau des Handaufzuguhrwerkes ETA 6498, das wir auch für unsere Wempe Zeitmeister Handaufzug verwenden. Ihr lernt die Uhrwerke zu montieren und zu ölen, verschiedene Einstellungen vorzunehmen, zu regulieren, Zeiger zu setzen, ins Gehäuse einzuschalen und weitere Technologien, die Ihr für eine hochwertige Reparatur benötigt. Mir ist immer wichtig, dass alle Arbeiten in einer sehr hohen Qualität ausgeführt werden, genug Zeit für Routine bleibt und Ihr Euch bis zur Perfektion steigert. Jederzeit unterstützt Euch ein Ausbilder mit seinem Wissen und seiner Erfahrung und hält wertvolle Tipps bereit.

Im weiteren Verlauf der Ausbildung befassen wir uns mit einer Vielzahl von verschiedenen Uhren und Uhrwerken. Wir reparieren verschiedene Handaufzug- und Automatikuhren, GMT- und Weltzeituhren, Chronographen und Quarzuhren unserer eigenen Kollektion. Grundsätzlich gilt, dass Ihr während der Ausbildung nicht nur eine Marke kennenlernt, sondern Euch ein großes Wissen zu den verschiedensten Uhrenmarken aneignet. Dazu übernimmt jeder Azubi die Rolle eines Botschafters für eine Uhrenmarke und berichtet den anderen Auszubildenden regelmäßig über die Besonderheiten oder Neuvorstellungen seiner Marke. Unterstützt wird das immer wieder durch Schulungen zu den einzelnen Marken oder den Besuch verschiedener Manufakturen.

Im Rahmen von internen Praktika lernt Ihr einige hochwertige Uhrenmarken, wie z.B. Rolex, Patek Philippe, A. Lange und Söhne, kennen. Bereits ab Ende des ersten Ausbildungsjahres werdet Ihr für jeweils zwei bis drei Wochen in unseren Niederlassungen in Deutschland tätig sein und in die spannende Welt des Service-Uhrmachers eintauchen. An der Seite von unseren erfahrenen Uhrmachermeistern werdet Ihr unsere Kunden beraten, kleine Reparaturen ausführen und neue Uhrenmodelle erkunden. Die Auszubildenden können nach Ihrem Einsatz immer von interessanten Erlebnissen berichten. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr lernt Ihr, neben weiteren Niederlassungen, auch unsere Servicewerkstatt und unsere Produktion kennen.
Die Ausbildung schließt Ihr mit einer Gesellenprüfung ab. Zuvor ist nach 1,5 Jahren Ausbildungszeit eine Zwischenprüfung zu absolvieren, bei der Euch die Anfertigung einer Baugruppe und ein ausführliches Fachgespräch erwarten. Nach drei Jahren könnt Ihr über mehrere Tage Euer erlerntes Wissen in der Gesellenprüfung beweisen. Diese umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Habt Ihr all diese Hürden erfolgreich bestanden, könnt Ihr dann endlich Euren Gesellenbrief entgegennehmen und feiern.  🙂

Eure Elisabeth Gläser

Beitrag verfasst am 02. September 2016 von Madleine Bladt

Die Zeit vergeht, die Perle bleibt

Alle Jahre wieder: Der Perlen-Trend 2016

Die Perle gehört auch in diesem Jahr wieder zu den beliebtesten Trends. Durch die Lancierung der Perlenohrringe bei den Laufsteg-Shows in Paris wurde ein neues Kapitel in Sachen Perlen aufgeschlagen. Seitdem setzt sich der Trend Jahr für Jahr fort und entwickelt sich interessant weiter. Die Rede ist nicht von einer traditionellen Südseezuchtperlenkette, mit der viele das Thema Perlen assoziieren, sondern von all den neuen und modernen Inszenierungen eines Klassikers. Ob als Bangle, Creole, Spiralring oder Halsreif, die Perle wurde neu aufgelegt und spricht mehr und mehr auch die jüngere Generation an!

Perlen Trend

Auch ich habe mich dieses Jahr mit Perlen eingedeckt: Zum einen besitze ich eine sehr große Tahitizuchtperle, die ich mir als Anhänger inklusive Traumfänger anfertigen lassen möchte. Weiterhin trage ich gerne meine klassischen Ohrstecker, die aus zwei Tahitizuchtperlen bestehen. Und zu guter Letzt kamen ein Paar weiße Südseezuchtperlen hinzu, an die zwei flexible Stege angesetzt wurden, damit ich sie nach Lust und Laune zu den Tahitiperlen- oder Brillantohrsteckern kombinieren kann.

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Ihr seht, mit Perlen sind viele Variationen möglich. Ich persönlich bin sehr glücklich darüber, dass sich der Perlen-Trend weiterentwickelt hat und immer wieder angesagt ist. Unser Sortiment wurde ebenfalls aufgefrischt, wodurch jetzt Perlenausführungen für Jung und Alt verfügbar sind. Ob zu Jeans und Sneakers, Kleid und High Heels – die neuen Schmuckstücke passen einfach immer und überall und können klassisch oder modern getragen werden.

Liebe Grüße, Eure Madeleine

Beitrag verfasst am 30. August 2016 von Negar Nazemian

HELIORO BY KIM – MUST HAVE ODER KLASSIKER? Ein Workshopbericht

Regelmäßig finden unsere Helioro-Markenschulungen und Kompetenzchecks im Rahmen der Wempe Juwelen Akademie statt. Im Juli war es wieder soweit: Es fanden sich zwei Gruppen mit jeweils acht Personen verschiedenster Ausbildungsstufen für den Workshop Helioro BY KIM zusammen. Für einen Tag erarbeiteten wir gemeinsam mit der Brandmanagerin Fatima Massalme die aufwendige Herstellung dieses besonderen Schmuckstücks. Weitere Themen des Trainings umfassten auch den Markengedanken sowie die unterschiedlichen Kundenmotive.
Unter dem Dach der Juwelen Akademie fördern wir mit dieser Maßnahme schon seit einigen Jahren Auszubildende und angehende Juwelenexperten. Die Weiterbildung beinhaltet neben dem Wempe E-Learning auch Ganztagesworkshops mit Themen aus dem Bereich der Edelsteinkunde sowie der Produkt- und Markenwelt.

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Im ersten Teil des Workshops beschäftigten wir uns mit dem Markengedanken und der Herstellungsweise. Anschließend haben die Teilnehmer, in Form einer Gruppenarbeit und einer Kurzpräsentation, Verkaufsargumente für den Helioro abgeleitet. Der zweite Teil setzte den inhaltlichen Fokus auf Kundentypen und –motive. Emotionen und Verhalten einschätzen zu können, hilft dabei, Menschen für sich oder für ein Produkt zu gewinnen. Ein Beispiel: Die „Trend-Shopper“ sind Konsumenten mit hoher Offenheit für Neuheiten, It-Pieces sowie neue Medien und gleichzeitig mit einer geringen Angst vor Fehlkäufen. Rollenspiele am Ende rundeten den Workshop ab und gaben den Teilnehmern die Möglichkeit, das Gelernte zu trainieren. Auch eine abschließende Feedbackrunde ist ein wichtiger Bestandteil der Schulung, denn diese trägt dazu bei, dass alle Teilnehmer wertvolle Tipps mitnehmen.

Für mich ist es jedes Mal schön zu sehen, wie engagiert die Teilnehmer aller Altersgruppen und Fachbereiche sind und dass unsere Weiterbildungsmöglichkeiten so hervorragend von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin angenommen werden.

Beitrag verfasst am 22. August 2016 von Luise Rueffer

So wohnen unsere Uhrmacher-Azubis: Einblicke in die Wempe-WG

In meinem zweiten Blog-Beitrag möchte ich euch unsere „Wempe-Wohngemeinschaft“ in Glashütte vorstellen, in der Uhrmacher-Azubis im ersten Ausbildungsjahr wohnen. Alina Scheblein erzählt im Interview wie sich das Zusammenleben gestaltet.


Luise: Welche Vorteile hat das Leben für dich in der WG?


Alina: Für mich persönlich ist das gemeinsame Kochen und Beisammensein nach dem Feierabend sehr schön. Außerdem können wir die Aufgaben im Haushalt untereinander aufteilen und gemeinsam erledigen. Bei fachlichen Fragen während der Ausbildungszeit können wir uns gegenseitig unterstützen und austauschen. Die größten Vorteile der WG sind jedoch, dass wir uns in dieser neuen Stadt nicht alleine einfinden müssen, sondern sofort Anschluss haben und sich die schwierige Wohnungssuche aus dem oft weit entfernten Wohnort erübrigt.


Luise: Was kostet euch die Wohnung im Monat?


Alina: Glücklicherweise wird uns die Wohnung von Wempe kostenlos zur Verfügung gestellt.


Luise: Wie können wir uns die Wohnung vorstellen? Hat jeder ein eigenes Zimmer?


Alina: Die Wohnung ist vollständig möbliert und besteht aus zwei Doppelzimmern, zwei Einzelzimmern, einem Wohnzimmer, einer komplett ausgestatteten Küche und einem Bad, in dem auch eine Waschmaschine und ein Trockner vorhanden sind. Unsere Zimmer sind mit Betten, Schränken, Schreibtischen und Regalen ausgestattet. Unsere persönlichen Sachen finden genug Platz, um unsere Zimmer individuell zu gestalten. Da wir zu dritt das Ausbildungsjahr 2015 begonnen haben, hat jeder sein eigenes Zimmer.


Luise: Wie gestaltet sich das Zusammenleben?


Alina: Oft verbringen wir die Abende zusammen, es ist aber auch kein Problem, wenn einer von uns nach einem gemeinsamen DVD–Abend ein bisschen Zeit für sich verbringt. Wenn man jedoch keine Lust auf Alleinsein hat, klopft man einfach an die nächste Tür.


Luise: Könnt ihr von der WG aus alles bequem erreichen?


Alina: Da es sich bei Glashütte um ein kleines Städtchen handelt und die Wohnung sehr zentral gelegen ist, können wir alles zu Fuß erreichen, sei es der gegenüberliegende Bäcker, das Lebensmittelgeschäft und natürlich die Berufsschule sowie das Ausbildungszentrum.


Luise: Danke für das Interview, Alina.

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Ich selbst habe auch die WG mit meinen Kolleginnen und Kollegen bewohnt. Mir hat das WG-Leben sehr gut gefallen, denn die WG ist letztendlich eine große Stütze für die erste Zeit in einer neuen Umgebung. Ich wünsche den neuen Azubis daher viel Erfolg und eine spannende Ausbildungs- und schöne WG-Zeit.


Liebe Grüße aus Glashütte,
Eure Luise

Beitrag verfasst am 19. August 2016 von Alexander Binder

Wempe Ausbilder-Praxisforum in Hamburg

Ende Juli war es wieder soweit: unsere HR-Chefin, Marion Lunkes, lud zum jährlichen Praxisforum aller Ausbildungsverantwortlichen der deutschen Niederlassungen ein. Ziel des Workshops ist es, die Qualität unserer Ausbildung zu verbessern. Das Ausbilder-Treffen bietet dafür die optimale Plattform. Da es zu den Aufgaben eines Ausbilders gehört, unsere Auszubildenden dabei zu unterstützen, sich weiter zu entwickeln, wurde in diesem Jahr der Fokus auf die Beurteilung von Auszubildenden und den dazugehörigen Feedbackgesprächen gelegt.

Insgesamt sind in diesem Jahr über 70 Auszubildende in drei Ausbildungsjahren bei Wempe tätig, so viele wie noch nie in der Geschichte des Unternehmens. Als Ausbilder ist uns bewusst, dass wir mit unserer Arbeit ein hohes Maß an Verantwortung tragen und einen unverzichtbaren Beitrag für die Zukunftssicherung des Unternehmens leisten.



Die erste Gruppenarbeit des Tages widmete sich dem Thema Beurteilungen. Diskutiert wurden verschiedene Beurteilungsmethoden sowie die entsprechenden Anlässe hierzu. Anschließend stellten Marion Lunkes und Laura Hüer den neu konzipierten Bewertungsbogen vor, den wir mit Anregungen aus der Praxis ergänzen konnten. Dieser soll zum diesjährigen Ausbildungsstart in allen Niederlassungen umgesetzt werden. Dadurch ist es uns möglich, den aktuellen Leistungs- und Lernstand der Auszubildenden einzuschätzen. In einer zweiten Gruppenarbeit tauschten wir uns zu verschiedenen Feedback-Techniken aus und erarbeiteten darüber hinaus neue Methoden. Ein weiterer wichtiger Punkt des Workshops war der temporäre Niederlassungstausch der Azubis, der fest in den Wempe-Ausbildungsplan integriert werden soll. Dieser sieht vor, dass den Auszubildenden die Möglichkeit gegeben wird, andere Wempe-Niederlassungen zu erkunden. Ebenso wird für die neuen Auszubildenden das Wempe-E-Learning-Programm ausgebaut.

Insgesamt war der Tag, für mich als Ausbildungsverantwortlicher unseres Stuttgarter Geschäfts, sehr lehrreich und spannend. Es war interessant, die Kollegen aus den anderen Niederlassungen zu treffen und sich mit Ihnen auszutauschen. Jetzt freue ich mich erst einmal darauf, den neuen Input umzusetzen!

Euer Alexander

Beitrag verfasst am 13. August 2016 von Philipp Steeg

Mein Manufakturbesuch bei Vacheron Constantin

Vor kurzem wurde ich zum Besuch der Manufaktur von Vacheron Constantin nach Genf eingeladen. Drei Tage lang durfte ich gemeinsam mit zwölf anderen Juwelieren aus ganz Europa die Geheimnisse der Manufaktur direkt vor Ort erleben. Vacheron Constantin ist die älteste, durchgängig produzierende Uhrenmanufaktur der Schweiz und außerdem eine der Hochwertigsten. Beinahe alle Uhren, die hier in sehr exklusiven Stückzahlen entstehen, tragen die Genfer Punze: Ein Qualitätsmerkmal, das höchste Uhrmacherkunst auszeichnet. Die Punze bescheinigt unter anderem, dass selbst das kleinste Teil im Uhrwerk bearbeitet und finissiert wird. Nur wenn eine Uhr alle Anforderungen der Genfer Punze erfüllt, darf sie auf das Gehäuse geprägt werden, wie es auf diesem Foto zu sehen ist.


Untergebracht waren wir im Swissôtel Metropole, welches direkt in der Genfer Innenstadt und am Ufer des Genfer Sees liegt. Am ersten Tag ging es für uns gleich morgens nach Plan-Les-Ouates. Dort ist der internationale Firmensitz von Vacheron Constantin: ein wunderschönes Gebäude in Form eines halben Malteserkreuzes, das Symbol der Manufaktur. Neben der Unternehmensführung und Verwaltung finden sich hier auch die Fertigungsstätten, die wir natürlich besichtigen durften.

Philipp Steeg

Der Besuch war eine absolut spannende Erfahrung! Wir konnten den Uhrmachern direkt bei Ihrer Arbeit zuschauen und persönlich mit Ihnen sprechen. Vor allem die Fertigung komplizierter Uhren war für mich sehr interessant. Hier arbeitet jeder Uhrmacher von Anfang bis Ende an einem Uhrwerk, bis es schließlich komplett ist und in die Uhr eingeschalt wird. So baut jeder Uhrmacher eine ganz persönliche Beziehung zu der Uhr auf, die er fertigt. Dies zeigt die Besonderheit einer sehr individuellen Produktion von Vacheron Constantin auf, wie es sie heute nur noch bei den hochwertigsten Manufakturen weltweit gibt.
Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit, uns die neue Overseas Kollektion genauer anzuschauen. Die neuen Modelle bieten feinste Uhrwerke in einem sportlichen Gehäusedesign. Jedes Modell hat drei unterschiedliche Armbänder: Metall, Leder und Kautschuk. Diese lassen sich durch das einfache Schnellwechselsystem bequem austauschen.

Philipp Steeg1

Am nächsten Tag starteten wir morgens in die neue Manufaktur von Vacheron Constantin in Le Brassus. Hier, im Tal der Uhren, werden die Teile der Uhrwerke produziert und bearbeitet. Modernste CNC Fräsmaschinen fertigen – von der Grundplatine bis zum Chronographenhebel – das gesamte Uhrwerk in Einzelteilen, bevor die Teile mit den für Vacheron Constantin typischen Verzierungsarbeiten versehen werden. Für jede Finissierung gibt es Spezialisten und kein Teil verlässt die Manufaktur nach Plan-Les-Ouates, bevor es nicht sorgfältig von Hand bearbeitet wurde.

Auch der dritte Tag war ein ganz Besonderer. In der Manufaktur in Plan-Les-Ouates besichtigten wir die Métier d’Arts, die Abteilungen des Kunsthandwerks. Diese Abteilungen umfassen Emailarbeiten, Gravuren und Diamantfassen: Dies sind Handwerkskünste, die seit Jahrhunderten bestehen und nur noch von wenigen Firmen beherrscht und ausgebildet werden. Hier entstehen besondere Zifferblätter und Gehäuse für limitierte Editionen oder Sonderanfertigungen, die ganz nach dem Wunsch des Kunden gestaltet werden können. Gearbeitet wird dafür zum Teil an Maschinen, die über 100 Jahre alt sind. Jedes Teil ist ein Unikat!
Insgesamt waren es drei sehr schöne und erlebnisreiche Tage in der Schweiz, in denen ich Vacheron Constantin ganz genau kennenlernen durfte. Dank der vielen neuen Eindrücke kann ich meinen Kunden und Kollegen in der Niederlassung die Marke jetzt noch näherbringen.

Beitrag verfasst am 03. August 2016 von Lisa Holstein

Mein Start in das Berufsleben nach der Ausbildung

Normalerweise ist der Übergang von der Ausbildung in den Beruf fließend. Bei uns Uhrmacher-Azubis ist dies etwas anders: Uns zieht es aus dem Ausbildungszentrum in Glashütte in Sachsen oft in eine unserer Niederlassungen. In meinem Fall zog es mich in eine deutsche Metropole: in die Rolex Boutique Berlin. In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch einen Einblick in meine ersten Wochen meiner neuen Tätigkeit geben.

In meinen ersten Tag als Uhrmacherin in unserer Rolex Boutique startete ich aufgeregt, aber vor allem ausgeschlafen, denn mein neuer Arbeitsalltag beginnt nun um 09:30 Uhr statt um 07:00 Uhr – was mir als Langschläferin besonders gut gefällt.
Auch wenn ich in einem zweiwöchigen Praktikum zuvor schon die Räumlichkeiten und die neuen Kollegen kennenlernen durfte, war dies nun der offizielle Beginn meiner neuen Tätigkeit und somit ein sehr wichtiger Tag für mich. Wie wird wohl mein neuer Arbeitsalltag aussehen? Wird es mir Spaß machen? Kann ich mich gut in das neue Team integrieren? All diese Fragen schwirrten in meinem Kopf herum. Durch einen sehr herzlichen Empfang mit einem Blumenstrauß und leckeren Obsttörtchen am ersten Tag verflog meine Aufregung dann jedoch ziemlich schnell.

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Nachdem ich anschließend meinen Uhrmachertisch in der Werkstatt einrichten konnte, wurden mir direkt Kundenuhren zugeteilt, die einer Grundüberholung bedürfen. Diese Arbeit beinhaltet viele verschiedene Schritte, wie beispielsweise das Auseinandernehmen des Gehäuses, das Abnehmen von Zeigern und Zifferblatt sowie das anschließende Zerlegen des Uhrwerks und das Tauschen bzw. Reparieren defekter Teile. Auch die Montage und Schmierung des Werks nach der Reinigung sowie die Aufarbeitung von Band und Gehäuse sind Bestandteile der Grundüberholung. Hierbei darf ich schon selbstständig arbeiten und mich bei Fragen immer an meine Kolleginnen und Kollegen wenden, die mich auch mit ihren wertvollen Tipps und Tricks unterstützen. Als Uhrmacherin in der Rolex Boutique bin ich jedoch nicht nur in der Werkstatt tätig, sondern berate auch im Service-Bereich unsere Kunden. Das macht meinen Arbeitsalltag so vielfältig und interessant. Zu meinen Aufgaben gehören außerdem das Dekorieren der ausgestellten Uhren und natürlich die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen bei Verkaufsgesprächen. Gerade durch Letzteres lerne ich das Team besser kennen und gibt mir die Möglichkeit, mich gut zu integrieren.

Einen genau geplanten Tagesablauf, wie in der Ausbildungszeit, gibt es bei mir nicht mehr, denn jede Uhr und jeder Kunde ist anders. Darauf gilt es, sich immer wieder neu einzustellen. Genau dies macht die Arbeit in der Rolex Boutique besonders spannend. In meinen ersten paar Tagen konnte ich mir bereits die ersten Arbeitsabläufe und Fähigkeiten aneignen und hoffe nun, dass ich weiterhin so gut von meinen neuen Kollegen unterstützt werde. Um zum Schluss noch einmal auf meine Fragen zurückzukommen: Es macht mir sehr viel Spaß! Ich freue mich nun auf die kommende Zeit im neuen Team und auf neue Herausforderungen in der Hauptstadt.

Beitrag verfasst am 26. Juli 2016 von Marc Autmaring

Ein wertvolles Foto zum Abschluss: Ereignisreiche Tage in Wimbledon

Wer meine Beiträge bisher verfolgt hat, der weiß, dass ich großer Tennisfan bin und kaum eine Gelegenheit auslassen möchte, meinen Kunden den Tennissport näher zu bringen. Die Anspannung und absolute Ruhe während eines Turniers ist Adrenalin pur und sorgt immer wieder für Gänsehautmomente. Ein Kundenevent, das an Emotionen kaum zu toppen ist. Es gibt tatsächlich nur ein Turnier, das alle bisherigen in den Schatten stellen kann. Und das sind die Championships in Wimbledon. Ein Once-In-A-Life-Time-Erlebnis, das ich – dank langer Planungen und guten Kontakten – drei meiner Kunden Ende Juni ermöglichen konnte. Und auch ich muss zugeben, dass ich schwer beeindruckt war.

Wir starteten am Montag, den 22. Juni mit dem Flieger nach London, um von dort aus direkt unser Hotel in Wimbledon zu beziehen und ohne zu zögern weiter zum Grand-Slam-Turnier aufzubrechen. Unser dreitätiger Ausflug konnte beginnen! Die Atmosphäre vor Ort war trotz typisch englischem Wetter beeindruckend und uns packte direkt das Tennisfieber. Wir sahen Alexander Zverev gegen Paul-Henri Mathieu gewinnen, waren hautnah dabei als unser Schützling Philipp Kohlschreiber gegen Pierre-Hugues Herbert eine Niederlage einstecken musste und freuten uns mit Dustin Brown über seinen hart erkämpften Sieg.
Nach so viel Aufregung gönnten wir uns am Abend in Londons Szene-Hotspots „Novikov“ und „ZUMA“ ein feines Abendessen und stießen bei einem Glas Wein auf die ereignisreichen Tage an. Kundenreisen sind auch für mich als Organisator und Gastgeber eine spannende Sache. Nichts darf dem Zufall überlassen werden, Abläufe müssen ins Detail geplant werden und Alternativen immer mit einkalkuliert werden.

Wimbledon

Manche Dinge können aber nicht geplant werden. In unserem Fall war das ausnahmsweise sogar großes Glück. Und so ergab es sich, dass wir in unserem Hotel, welches direkt in Wimbledon lag, zur Tea Time neben dem serbischen Tennisfprofi Novak Djokovic, aktuelle Nummer 1 der Weltrangliste, saßen. Die Chance für ein kurzes Kennenlernen mussten wir ergreifen und so baten wir ihn höflich nach einem Foto und wünschten ihm für die weiteren Turniere viel Erfolg. Ein Treffen, das uns immer in positiver Erinnerung bleiben wird.


Die Reise nach Wimbledon zeigte mir, wie vielfältig und spannend mein Beruf als Geschäftsführer einer Niederlassung bei Wempe ist und lässt mich gleichzeitig erwartungsvoll darauf blicken, was noch kommt. Also bleibt gespannt auf meine nächsten Beiträge!

Beitrag verfasst am 21. Juli 2016 von Kathrin Buchmann

Mein Sommertrend 2016: Blau – das neue Schwarz

Meine persönliche Lieblingsfarbe in diesem Jahr ist Marineblau. Diese Farbe ist sehr wandlungsfähig, passt super zum Freizeitlook und auch bei offiziellen Anlässen macht das dunkle Blau eine gute Figur. Seit dem Herbst dominieren – neben den neuen Pastellfarben Rose Quarz und Serenity – die tiefen Marine-und Nachtblau-Töne die Anzeigekampagnen der Vogue und anderer Fashionmagazine. Von den Edelsteinen passt natürlich der Saphir am besten zu diesem Trend. Deshalb möchte ich euch diesen edlen und wunderschönen Stein etwas näher vorstellen.

Der Name Saphir leitet sich vom griechischen „ sappheiros“ ab und bedeutet „blau“.
Über die letztendliche Herkunft und Ableitung seines Namens gibt es jedoch unterschiedliche Theorien, da er schon in vielen früheren Kulturen bekannt war. Eine Theorie ist, dass sein Name aus dem Sanskrit stammt, wo er „sani“ (auf Deutsch: Saturn) genannt wurde und auch heute noch in der traditionellen indischen Medizin dem Saturn zugeordnet wird. Um den Saphir ranken sich ebenfalls vielerlei Mythen. Man sagt diesem Edelstein beispielsweise nach, er hätte die Fähigkeit die Nerven zu beruhigen, die Willenskraft zu stärken und seinen Besitzer dabei zu unterstützen, seine Ziele und Wünsche in die Tat umzusetzen. Der Saphir gehört zur Korundgruppe, die mit der Härte neun gleich nach dem Diamanten, der die Härte zehn besitzt, zu der härtesten und wertvollsten Edelsteingruppe zählt.

Und nun zu meinem Lieblingsthema: den Schmuckstücken. 😉

Die einzigen Edelsteine, die ich nicht leiden kann, sind jene, die in Schubladen liegen. Schmuck gehört an die Frau, schließlich verbreiten die farbigen Steine gute Laune.

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Auf den oberen Bildern ist unsere neue Linie „Blu Light BY KIM“ zu sehen:
Das Collier besteht aus einer leichten facettierten Kugelkette und im vorderen Teil aus Blu-Elementen mit einem tollen Brillanten in der Mitte. Ich finde, dass diese Kombination aus leichten und massiven Elementen dem Collier einen luftigen und modernen Charakter verleiht. Auch die Ohrringe aus der Kollektion sind einfach klasse. Ihr könnt die langen Blu-Elemente einhängen, nur eine Seite bestücken oder auch mal nur als Brillantstecker tragen.

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Dazu kombiniere ich zwei Saphir Ringe: einen mit einer wunderschönen Tropfenform und den anderen im Oval-Schliff.

Ich hoffe, ihr habt jetzt auch so viel Lust auf Edelsteine, Schmuck, Mode und den Sommer bekommen.

Eure Kathrin

Beitrag verfasst am 14. Juli 2016 von Henry Simanek

Mein Aufenthalt im Stammhaus

Der Weg in unser Hamburger Stammhaus

Als dualer Student am Frankfurter Flughafen habe ich mich während meiner Praxisphase verkaufstechnisch entwickeln können. Nun bot sich die Gelegenheit, durch einen Aufenthalt in der Personalabteilung in unserer Hamburger Zentrale, auch die administrativen Aspekte des Unternehmens kennenzulernen. Es war mir wichtig, die theoretischen Themenbereiche meines BWL-Studiums speziell im eigenen Unternehmensumfeld zu verstehen, denn jeder Betrieb weist seine eigenen Besonderheiten, Ansprüche und Herausforderungen auf und viele Stellschrauben sind in der Realität mit einer ganz anderen Bedeutung behaftet als es das Skript oft vorgibt. Mit der Erwartung, die theoretischen Inhalte des Studiums mit der Unternehmenspraxis zu verknüpfen, bin ich im April in Hamburg angekommen.

Mein Arbeitsalltag

Laura Hüer, aus der Personalabteilung, nahm mich in Empfang und besprach mit mir meinen Aufgabenbereich für den kommenden Monat. Neben einigen kleineren Aufgaben wie beispielsweise dem Modellieren von Organigrammen (auch zum näheren Verständnis unserer Strukturen in der Zentrale, die mittlerweile gut 180 Mitarbeiter beschäftigt), zählte auch das Planen und Organisieren der Start-Up-Packages für unsere Neuzugänge im Jahr 2016 zu meinen Tätigkeiten.


ArbeitsplatzDas Start-Up-Package ist ein Ordner mit
 Leitfäden und Informationen zum
 Nachschlagen für den Berufsalltag. Jedes Jahr
 verändert sich da einiges und der Inhalt wird für 
Quereinsteiger, Azubis und duale Studenten 
entsprechend angepasst. Ich habe die Dateien aktualisiert, aufbereitet und ergänzt, sodass in 
den Folgejahren alle Dokumente zur Bereitstellung direkt sichtbar sind. Besonders spannend bei dieser Aufgabe war für mich der ständige Austausch mit anderen
 Abteilungen: aus der Uhrenabteilung wurden
 aktuelle Listen von spezifischen Modellen
 benötigt, aus der Schmuckabteilung erhielt
 ich die Daten über unser
 Atelier in Schwäbisch Gmünd und die
Personalabteilung stellte mir die Liste der Personen zur Verfügung, die ein Start-Up-Package erhalten werden. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, in kurzer Zeit einen Einblick in viele Abteilungen und Arbeitsabläufe zu bekommen.

Feierabend in Hamburg

Anders als am Frankfurter Flughafen waren meine Arbeitszeiten in der Zentrale nicht von der Schichtarbeit geprägt, sodass ich vor allem abends und am Wochenende Zeit hatte Hamburg kennenzulernen. Vom Stadtviertel Winterhude, in dem Wempe eine Wohnung für Aufenthalte der Mitarbeiter bereitstellt, habe ich jedes Wochenende einen Teil Hamburgs angesteuert. Besonders gefallen hat mir das Hamburger Sternschanzenviertel, da es eine gelungene Mischung aus kleinen unabhängigen Geschäften für Mode, Technik und Essen zu bieten hat. Generell hat sich Hamburg in der kurzen Zeit von einer tollen Seite gezeigt und bietet gerade in der Freizeit sehr viel für Fotografie-, Kultur- und Lifestyle-Begeisterte. Mit dem hanseatischen Charme gemischt, ergibt das eine wunderbare Kombination, die ich jederzeit gerne wieder erleben möchte.

Aufenthalt im Stammhaus

Fazit

Meine Zeit in der Zentrale verging sehr schnell. Durch den Einblick in die Abteilungen kann ich die Vorgänge nun von beiden Seiten nachvollziehen und in der Niederlassung mein Wissen einbringen. Die mir anvertrauten Aufgaben gaben mir die Möglichkeit, mich mit eigenen Vorschlägen einzubringen, sodass mir nur zu sagen bleibt, dass ich jederzeit wieder gerne als Teil in der Zentrale mitwirken möchte. Vielen Dank für die tolle Zeit!

Beitrag verfasst am 11. Juli 2016 von Negar Nazemian

Eindrücke vom High Potential Workshop

Dialog und Interaktion

Im Juni fand in Hamburg das 2. Modul des Führungscurriculums für die High Potentials aus den Niederlassungen statt. Die Workshop-Reihe ist schon seit einiger Zeit vielen Führungskräften, aber auch vielen Nachwuchsführungskräften wohlbekannt. Hier werden in einer kleinen Gruppe aktuelle Fragestellungen und Managementthematiken behandelt. Schwerpunkte dieses Jahres waren: die Unterschiede und Herausforderungen im Verkauf heute und zukünftig, Status Quo des Wempe Verkaufsgesprächs und Veränderung durch Social Media.

Gespannt und voller Erwartungen starteten wir in den ersten Tag. Nach der obligatorischen Einleitung und Begrüßung der Teilnehmer, startete unser Trainer mit einem Einblick in das Web 2.0 allgemein, das sich ändernde Kaufverhalten und damit verbunden in die sog. ‚Customer Journey“ sowie Ablauf und Ziele des Workshops.

Kommunikation auf allen Kanälen

Das Besondere in diesem Jahr war die kurze Powerpoint-Präsentation, die alle Teilnehmer vorab erstellt und mitgebracht hatten. Denn im Vorwege dieses High Potential Workshops lautete die Aufgabe: „Entwerfen Sie in einem 5-minütigen Vortrag eine „Strategische Vision“ für Ihre Niederlassung. Sie begeben sich in die Rolle der Führungskraft und blicken auf die nächsten 5 Jahre, die Sie gestalten wollen. Welchen Themen möchten Sie sich widmen? Was sind die Schwerpunkte und Prioritäten, die Sie setzen wollen?“

Den Zuhörern wurde hier durchweg sehr eindrücklich der Weg von einer Unternehmens- oder Niederlassungsvision, die hieraus abgeleitete Strategie und den resultierenden To Dos bis hin zu den möglichen Umsatzpotenzialen aufgezeigt. Hier waren viele interessante Fakten und die ein oder andere kontroverse These dabei. Ein weiteres Thema war die Markenkommunikation via Social Networks. Diese funktioniert gerade im Social Web weniger über Lautstärke, als viel mehr über Vielfalt, Authentizität und persönlichem Bezug. Statt einer lauten Beschallung durch die offiziellen PR-Kanäle zu folgen, informieren sich die Menschen im Social Web viel lieber über echte Menschen und deren Botschaften. Wer sich jetzt immer noch fragt, wie relevant Mitarbeiter als Markenbotschafter wirklich sind, sollte sich einfach einen kurzen Moment Zeit nehmen und überlegen, ob er nicht jemanden aus dem Social Web kennt, der in Verbindung mit einer Marke, einem Unternehmen oder einer Organisation steht….

Neue Wege gehen

Am zweiten Tag ging es um das Thema „Wie führe ich vor Ort“. Es wurde unter Anderem auf die Rolle der Führungskraft, das Führen von Veränderungsprozessen sowie die Kommunikation im Team intensiv eingegangen. Das alles wurde, den strategischen Visionen folgend, weitestgehend anhand von Fallbeispielen und Fragestellungen erlebbar gemacht.

Resümee

Ich fand es sehr bemerkenswert, dass solche Themengebiete von den ‚High Potentials‘ schon so intensiv behandelt und durchdacht werden. Für uns war das außerdem sehr wertvoller Input! Meiner Meinung nach liegen gerade in diesen Bereichen die Herausforderungen der nahen und mittleren Zukunft. Und es ist schön zu sehen, dass Wempe auch in dieser Hinsicht allen Widrigkeiten zum Trotz die Innovationen auf diesen Gebieten vorantreibt.

Beitrag verfasst am 27. Juni 2016 von Elisabeth Gläser

Abschlussfeier und Gesellenprüfung unserer Uhrmacher

In den letzten drei Wochen fanden die Gesellenprüfungen für unsere Uhrmacher-Azubis statt. Nach drei Jahren fleißigen Lernens und Übens hieß es nun für unser 3. Ausbildungsjahr, Wissen und Können in der Gesellenprüfung unter Beweis zu stellen. Auch für mich, als Ausbildungsleiterin, ist diese Zeit immer wieder spannend und ich habe zwei Wochen lang mitgefiebert und Daumen gedrückt.
Den Anfang machte eine umfangreiche Theorieprüfung. Im Anschluss daran waren die handwerklichen Kenntnisse gefragt. Es musste eine mechanische Uhr repariert, ein Bauteil angefertigt und eine Quarzuhr überholt werden. Den Abschluss der Prüfung bildete ein halbstündiges Fachgespräch.

Nach einigen Tagen stand fest: Unsere Azubis haben wieder tolle Ergebnisse erreicht! Lisa Holstein glänzte mit einem Gesamtergebnis von 92 %, allein in der Praxis erreichte sie das überragende Ergebnis von fast 96 %. Auch das Abschlusszeugnis mit einem Durchschnitt von 1,0 ist bemerkenswert. Damit ist Lisa Holstein die neue sächsische Landessiegerin und wird im November zum Bundeswettkampf antreten. Auch Lucas Posch mit 91 % in der Praxis und Sarah Pirker mit 85 % haben überzeugt. Ich freue mich sehr über diese herausragenden Ergebnisse. Wir sind sehr stolz auf unsere Azubis und gratulieren allen ganz herzlich! ☺

Diese tollen Ergebnisse wurden natürlich auch entsprechend gefeiert. Zu unserer diesjährigen Abschiedsfeier haben wir mit allen Azubis Bubbleball gespielt und anschließend gemütlich gegrillt. Es war ein Nachmittag voller Spaß und Freude. Eine gelungene Abschiedsfeier, die drei Jahre gute Zusammenarbeit abrundete.



Am nächsten Tag fand dann noch die feierliche Übergabe der Gesellenbriefe statt, bevor alle in ihre weitere Tätigkeit starten. Lisa Holstein wird als Uhrmacherin in unsere Rolex-Boutique in Berlin beginnen, Lucas Posch wird das Team in der Produktion verstärken und Sarah Pirker wird im Anschluss an die Ausbildung ein Studium aufnehmen. Ich wünsche den drei frischgebackenen Uhrmachergesellen alles Gute und viel Erfolg für ihre Zukunft.

Beitrag verfasst am 20. Juni 2016 von Aram Tonojan

Unsere Azubireise nach Dresden und Glashütte

Mit großer Vorfreude starteten wir Anfang Juni unsere Azubireise nach Dresden und Glashütte. Es waren zwei ereignisreiche und lehrreiche Tage, von denen wir mit vielen neuen Eindrücken in unsere Niederlassungen zurückkehrten. Neben den beiden Personalerinnen Kathrin Schnellhammer und Anna Hilgemann und der Ausbilderin aus Glashütte, Elisabeth Gläser, nahmen fast alle Auszubildende von Wempe teil.

Stadtrundgang 1

Der erste Tagesordnungspunkt war der Besuch unserer Dresdner Niederlassung. Wir wurden dort herzlich vom Team empfangen und durch das edel gestaltete Geschäft geführt. Auch eine Führung durch die naheliegende Frauenkirche und ein Besuch des historischen Zentrum Dresdens, des Elbufers sowie des Residenzschlosses standen auf unserem Programm. Der Abschluss des Tages war ein gemeinsames Abendessen in einem schönen Gourmetrestaurant. Es war besonders interessant, sich mit den Kollegen auszutauschen und den Abend in netter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Abendessen

Der zweite Tag unserer Reise brachte uns in das Städtchen Glashütte: das Mekka der deutschen Uhrmacherkunst. Unser erstes Ziel war die Sternwarte von Wempe, die Produktionsstätte der exklusiven Wempe Uhren, die durch faszinierende Technik und das traditionelle Handwerk geprägt sind. Nach einem gemeinsamen Mittagessen trafen wir in der Lehrwerkstatt auf unsere Uhrmacher-Azubis und wurden anschließend durch die Servicewerkstatt geführt. Beeindruckt war ich vor allem von der präzisen Kleinstarbeit der Uhrmacher. Der Besuch des deutschen Uhrenmuseums in Glashütte bildete den Abschluss unserer Reise. Dort waren nicht nur exklusive und einmalige Exponate ausgestellt, es wurde auch die Entwicklung der Zeitmessung und der feinen Uhrmacherkunst präsentiert.

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Nach einem Gruppenfoto verabschiedeten sich alle Kolleginnen und Kollegen und traten die Heimreise an. Besonders klasse war für mich, die „Zentrale“ der Uhrmacherkunst erleben zu dürfen und die Kollegen wiederzusehen. Ich habe viel Neues über Uhren und das Handwerk gelernt, was meine tägliche Arbeit mit unseren Kunden deutlich bereichern wird. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in den nächsten zwei Jahren meiner Ausbildung noch erwartet. 🙂

Beitrag verfasst am 17. Juni 2016 von Isabell Jaeger

Wempe Teamgeist beim J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf 2016

Am Mittwochabend um 19:30 Uhr hieß es „3,2,1 Los“ und über 70.000 Läufer von mehr als 2.600 verschiedenen Unternehmen starteten beim J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf 2016. Wempe war erstmalig mit acht Läufern bei dem größten Firmenlauf der Welt vertreten.

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Einmal im Jahr findet dieser Firmenlauf in den größten Städten weltweit statt, wie zum Beispiel in New York, Shanghai, Johannesburg und auch in der Bankenmetropole Frankfurt am Main. Im Fokus steht nicht der Sport selbst, sondern vielmehr Kommunikation, Fairness und Teamgeist. So ließen sich dann auch acht begeisterte Wempe Läufer aus den Frankfurter Niederlassungen am Flughafen, an der Hauptwache und aus der Goethestraße finden: Birgit Wangerin, Simone Wild, Isabell Jäger, Simone Grombein, Anke Erhard, Marcel Hammer, Janine Muschong und Avashin Naiker.

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Kurz vor Beginn des Laufes war unklar, ob die Läufer und Läuferinnen überhaupt starten können, da ein starkes Unwetter angekündigt war. Doch kurz bevor der Startschuss fiel, zog über Frankfurt der Himmel auf und die Sonne kam zum Vorschein. Somit stand dem 5,6km langen Lauf durch die Frankfurter Innenstadt nichts mehr im Wege. Getreu dem Motto „die Zeit läuft“ meisterten alle Kolleginnen und Kollegen den Lauf erfolgreich.

 

 

Beitrag verfasst am 13. Juni 2016 von Alexander Binder

Rolex Vintage Bänder: Der Trend geht zum Zweitband

Mitunter ergibt es sich, dass man sich im Laufe der Jahre an seinem treuen Wegbegleiter am Handgelenk einfach satt sieht. Um deshalb nicht gleich immer tief in die Tasche greifen zu müssen oder sich über Monate hinweg einen neuen Zeitmesser abzusparen, gibt es eine deutlich kostenneutralere Alternative, um die Liebe des alten Wegbegleiters wieder neu entfachen zu können.

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Der Fokus liegt hierbei auf dem wichtigsten Accessoire der Uhr – dem Armband. Das man hier gerade bei Rolex-Uhren seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, ist vielen Kunden oftmals gar nicht bewusst. An dem Beispiel meiner Vintage Datejust Referenz 1601 aus den 70er Jahren zeige ich euch nun, wie Ihr eure Uhr für diesen Sommer Trendbewusst veredeln könnt. Einer der größten Trends in diesem Jahr ist, wie auch im letzten Jahr, die Verwendung von sogenannten NATO-Straps. Diese preisgünstige Armbandalternative hat Ihren Ursprung aus dem Militär. An derartigen Bändern wurden mechanische Armbandchronometer bis Ende der 90er Jahre von Soldaten getragen. Sobald das Stahlarmband erst mal entfernt ist, hat man ein einfaches Spiel im Wechseln der verschieden Straps.
Hier am Beispiel kombiniere ich die Uhr maritim blau/weiß.

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Um der 1601 einen noch intensiveren „Vintagecharme“ zu verpassen, kann man hier auch auf ein  NATO-Strap aus Leder zurückgreifen, wie hier auf dem Bild zusehen. Diese Straps gibt es von der Ledermanufaktur Kaufmann in naturgegerbtem Rindsleder oder aus einem noch strapazierfähigerem Shell-Cordovan Leder. Wer es gerne etwas eleganter möchte, um die Uhr zu einem schicken Anzug zu tragen, kann diese natürlich auch mit einem klassischen Alligator-Armband kombinieren.
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Ich denke ihr seht: Durch kleine Änderungen kann man seiner Uhr ohne großen Aufwand ein neues Äußeres verpassen.
Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren.

Euer Alexander

Beitrag verfasst am 06. Juni 2016 von Roxanne Kokkelenberg

Mit Tag Heuer im Olympiastadion!

Am Freitag den 08. April hieß es für die Berliner Niederlassung anfeuern!

Gemeinsam mit Tag Heuer wurde das komplette Team zum Bundesliga Spiel, Hannover gegen Hertha BSC, eingeladen. Nach Feierabend fuhren wir gemeinsam ins Stadion. Da ich erst seit einem Jahr in Berlin lebe, war es sogar mein erster Besuch im Olympiastadion.

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Katrin Quartey, unsere Ansprechpartnerin von Tag Heuer, präsentierte uns tagsüber die neue Tag Heuer Connected, Die erste schweizer Luxus Smart-Watch. Sie wurde gemeinsam mit dem Technikriesen Microsoft entwickelt. Der kleine Computer für das Handgelenk ist der ideale Begleiter für ein Besuch im Stadion. Mit einer speziell entwickelten App erhält man während dem Spiel Push-Benachrichtigungen, sodass man kein Tor aus anderen Stadien verpasst. Der 46mm große Zeitmesser passt perfekt zu einem lässig, sportlichen Outfit. Durch das gelungene schlichte Design eignet sie sich aber auch zum Businesslook.

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Vor dem Spiel wurden wir in die VIP Lounge eingeladen. Hier gab es ein reichhaltiges Buffet, inklusive Berliner Currywurst. Nachdem wir unsere Plätze im Stadion eingenommen hatten, fiel auch schon das erste Tor. Zum Abschluss des Spiels begaben wir uns in die Lounge und reflektierten gemeinsam das Fußballspiel.

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Es war schön zusammen mit dem Team dieses Stadion – Erlebnis zu teilen! Wir bedanken uns alle recht herzlich bei Tag Heuer für die tolle Veranstaltung!

Beitrag verfasst am 02. Juni 2016 von Madleine Bladt

Eine Handvoll Gelassenheit!

Mein Sommertrend 2016: Serenity und Rose Quartz

Diesen Sommer dreht sich alles um das Thema Gelassenheit. Nicht nur als Gefühlszustand, sondern auch als die neue Trendfarbe des Jahres 2016 – die Rede ist von „Serenity“.
Dieser kühle Hellblau-Ton und der pastellige Rosé-Ton, genannt „Rose Quartz“, wurden von dem Pantone Color Institute als diesjährige Sieger gekürt. Durch die sommerliche Leichtigkeit und Gelassenheit lassen sie jeden Teint erstrahlen. Gerade in Kombination mit Weiß oder hellem Grau integrieren sich die Töne wunderbar in den Alltag, ob zum Business-Outfit oder casual zur Jeans.

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Im ersten Foto seht ihr gleich was ich meine:
Rolex hat schon letztes Jahr, zur Baselworld 2015, ein gutes Händchen für Trends bewiesen. In der Oyster Perpetual 39 mm (Ref. 114300) findet sich das graue Zifferblatt mit Akzenten in hellem Blau. Mein ganz persönlicher Allrounder.

Dazu trage ich am Mittelfinger einen Ring der Linie „Transparenz BY KIM“ mit einem milchigen Aquamarin als Mittelstein, die Ringschiene ist besetzt mit Diamanten. Kombiniert habe ich ihn mit dem Brillant-Zusteckring „Blu BY KIM“.

Am Ringfinger seht ihr meinen absoluten Liebling unter den Ringen – „Colonna BY KIM“.
Hier gefasst in Weißgold kommen die Aquamarine besonders gut zur Geltung. Den Blickfang bildet der 4-karätige Mittelstein, umrahmt von Aquamarinen im Baguette-Schliff. Auch die Diamanten dürfen hier nicht fehlen.

Am kleinen Finger wieder eine Kombination aus einem Diamantring, in Form des Unendlichkeitszeichens aus der Linie „Endless BY KIM“, und einem blauen Topas-Ring aus der Kollektion „Blu Candy BY KIM“.

 

Der Aquamarin gehört zur Beryll-Gruppe der Farbedelsteine. Er symbolisiert das Meerwasser, welches sich widerspiegelt in der Farbgebung von zartem Blau bis hin zu einem Seegrün. Er gilt unter anderem als Schutzstein der Seefahrer.

Der Topas, ebenfalls Teil der Beryll-Gruppe, hat eine frische leuchtende Azurbläue ohne den geringsten Grünzusatz. Er steht für die Glückseligkeit und verströmt einen mädchenhaften Charme.

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Wer sich nicht mit Blau anfreunden kann, entscheidet sich einfach für den Farbton „Rose Quartz“.
Wie passend, dass es auch einen gleichnamigen Edelstein gibt – Rosenquarz.
Der Rosenquarz gehört, wie es der Name schon erahnen lässt, zur Quarz-Gruppe.
Er steht für die bedingungslose Liebe. Seine Farben variieren zwischen einem zarten Rosarot und Lavendel.

Im folgenden Bild seht ihr den „Blu BY KIM“ Ring, aber diesmal als Eigenkreation mit rosa Turmalinen, kombiniert mit dem Infinity-Ring „Endless BY KIM“. Am Daumen trägt eine liebe Freundin denselben Ring, jedoch ganz klassisch mit weißen Diamanten.

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Ich wünsche euch einen schönen, gelassenen Sommer!

Beitrag verfasst am 30. Mai 2016 von Friederike Krossa

Verkaufsgespräch 3.0

Wempe Customer Experience: neue Ansprüche erfordern neue Maßnahmen

Ende April traf sich eine kleine Runde in München zu einem Workshop „Verkaufsgespräch 3.0“. Neben den verantwortlichen Personalern, Marion Lunkes, Negar Nazemian und Laura Hüer, waren auch Niederlassungsmarketing-Leiter Niels Natzel, Niklas Drösser, Geschäftsführer der Düsseldorfer Niederlassung, Roxanne Kokkelenberg aus der Berliner Dependance, Hans-Karl Eichhorn vom Frankfurter Flughafen sowie Marc Autmaring und ich aus der Münchner Weinstrasse anwesend.

Moderiert wurde der Workshop von Alexander Verweyen und Frank Mezger, die beide schon seit vielen Jahren Trainings und Workshops im Auftrag von Wempe umsetzen.
So stand auch für diese beiden Tage einiges auf dem Programm. Schwerpunkt der Gespräche war die unaufhaltsame Veränderung der Kundenwünsche- und bedürfnisse durch die digitalen Informationskanäle und die daraus resultierenden Anforderungen an die Mitarbeiter in den Niederlassungen.

Bild Verweyen

Das anwesende Kompetenzteam beschäftigte sich intensiv mit den Unterschieden des Verkaufs heute und morgen, der sich verändernden Customer Journey und entwickelten so wichtige Trends für eine erfolgreiche Zukunft.
Nach zwei Tagen Brainstorming und Diskussion ging der Workshop dann erfolgreich zu Ende.

Für mich als Neuling bei Wempe bot der Workshop die Möglichkeit, tief in die Strukturen und Herausforderungen des Verkaufs zu blicken. Dank des spannenden Teams und der guten Führung durch Verweyen Business Consulting eröffneten sich mir neue Perspektiven und Denkanstöße, die wir hier in der Weinstrasse schon jetzt anwenden und den Kollegen weitergeben können.

Beitrag verfasst am 25. Mai 2016 von Aram Tonojan

Mein Tag auf der Ausbildungsmesse am Frankfurter Flughafen

Mit unserem aktuellen Slogan „Karriere perfekt getimed“ starteten wir in die diesjährige Ausbildungsmesse am Frankfurter Flughafen. Als Auszubildender in unserer Frankfurter Niederlassung in der Goethestraße erhielt ich die spannende Möglichkeit, unseren Messestand tatkräftig zu unterstützen.

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Ziel der Messe war es, die verschiedenen Ausbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten zu präsentieren. Neben unseren Ausbildungsberufen zum Handelsfachwirt/in und Kaufmann/-frau im Einzelhandel bietet Wempe auch ein Duales Studium BWL sowie eine faszinierende Uhrmacher-Ausbildung an. Durch unsere Karriere-Videos, die wir vor Ort zeigten, konnten die Besucher direkt in die Welt von Wempe eintauchen und sich erste Eindrücke verschaffen.
Mit einer so hohen Besucherfrequenz hatte ich nicht gerechnet und so kam es zu vielen interessanten Gesprächen mit jungen Bewerbern und Eltern.

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Besonders spannend war es für mich, von meinen eigenen Erfahrungen als Azubi und den abwechslungsreichen Aufgaben während der Ausbildung in vielen Gesprächen zu berichten: Von der richtigen Führung eines Kundengespräches bis hin zum Umgang mit hochwertigen und komplizierten Uhren, konnte ich einige Einblicke geben. Die Besucher hatten ein starkes Interesse und so war es uns möglich, Ihnen eine Orientierung bezüglich der Ausbildungsmöglichkeiten ab 2017 bei Wempe zu geben. Für mich war die Messe eine hervorragende Erfahrung außerhalb meines Azubiarbeitsalltages und hat großen Spaß gemacht!

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Beitrag verfasst am 20. Mai 2016 von Marc Autmaring

Die 3. Wempe Piano Night: Klavierklänge und Uhren – die perfekte Symbiose

Sie gehört zu den festen Terminen im Münchner Eventkalender: Die Wempe Piano Night!
Bereits zum dritten Mal lud ich, im Namen der Wempe Niederlassung München Weinstraße, gemeinsam mit dem Wirt der Grünwalder Einkehr und der Agentur Edition Sportiva zur Wempe Piano Night in das mondäne Grünwald ein.
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In diesem Jahr unterstützte die Hamburger Marke Montblanc das Event und präsentierte in der eigenen Lounge eine feine Auswahl an Uhrenneuheiten. Im Zentrum stand die neue Serie  „4810“, die unter anderem Elvir Johic, Wholesale Director Nordeuropa bei Montblanc, den Gästen im Detail erklärte. Rund 210 Gäste erschienen trotz des nass-kalten Wetters und erfreuten sich bei bestem Essen an den Klavierklängen von Paul Maxwel und der bezaubernden Sängerin Linda Jo Rizzo. Neben unseren Kunden, die aufgrund ihres Interesses für die Marke Montblanc eingeladen wurden, genossen auch prominente Gäste ­- wie Viktoria Lauterbach, Schauspielerin Andrea L’Arronge und Sonja Kiefer – sowie einige Pressevertreter den Abend. Durch die richtige und besondere Gästemischung wurde auch die 3. Wempe Piano Night zu einer gelungenen und unterhaltsamen Veranstaltung.

 

3. Wempe Piano Night / Grünwalder Einkehr / Grünwald bei München / 3. Mai 2016 / Bitte Fotovermerk: Agentur Schneider-Press / Frank Rollitz

Foto: Agentur Schneider-Press / Frank Rollitz

Ein besonderes Extra an dem Abend boten wir allen Fußballfans, denn neben Uhren und Musik, darf auch das Thema Fußball in Bayern nicht fehlen: So durften sich alle FC Bayern Fans freuen, dass auch das Champions-League-Halbfinale FC Bayern gegen Atlético Madrid live vor Ort übertragen wurde. Trotz der Niederlage der Bayern, war die Stimmung bei der Wempe Piano Night an diesem Abend einzigartig und gemeinsam mit allen Gästen amüsierten wir uns prächtig.
Mit einer großzügigen Tombola schafften wir nach dem Fußball-Extra einen charmanten Übergang zurück zum eigentlichen Programm. Verliehen wurden wunderbare Schmuckstücke aus der Wempe Helioro Kollektion sowie tolle Preise der Marke Montblanc.

 

Ich freue mich bereits jetzt auf das kommende Jahr!


Beitrag verfasst am 28. April 2016 von Friederike Krossa

Charisma hat man oder nicht. Von wegen!

Wenn das Firmenevent zum unterhaltsamen Live-Coaching wird.

Seit Januar 2016 bin ich nun in der Wempe Niederlassung München-Weinstrasse für den Bereich Marketing & Kommunikation zuständig. Neben der Planung und Organisation von Veranstaltungen, Betreuung von Kooperationspartnern und Schaltung von Anzeigen kümmere ich mich auch um diverse Sponsorenengagements. Dazu zählt auch die Networking-Night Brain & Soul, die nun bereits zum 5. Mal mit Wempe-Weinstrasse als Partner in München stattgefunden hat.
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Im Fokus an diesem Abend stand aber nicht wie üblich die Welt der Schmuck und Uhren, tolles Essen, prominente Gäste und eine exklusive Location, sondern ein interaktives und unterhaltsames Coaching von Schauspielerin Adele Landauer. Denn die Eventreihe Brain & Soul hat es sich zum Ziel gemacht, seinen Gästen neuen Input durch Topspeaker zu vermitteln. Dank der hochkarätigen Mischung der anwesenden Persönlichkeiten kann man auch gleichzeitig das eigene Netzwerk erweitern.
Und ich war nun zum ersten Mal Teil des Geschehens.
Referentin des Abends war Schauspielerin Adele Landauer, die unter dem Motto „Doch! Charisma ist erlernbar“ den Gästen verschiedene Ansätze rund um das Thema Ausstrahlung und Wirkung vorstellte. Durch ihre Schauspiel- und Coaching-Ausbildung kennt Adele Landauer verschiedenste Tipps und Tricks, wie man sich in großer Runde mehr Gehör verschaffen kann und bei Kunden, Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern von der ersten Minute an überzeugen kann. Interaktive Übungen führten uns an diesem Abend spielerisch zu wahrlich mehr Charisma und erinnerten uns wieder daran, dass eine präsente Körpersprache und ein positives Auftreten über unseren Erfolg mitentscheiden.
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So verriet sie uns, wie man am besten – auch über längere Zeit – aufrecht seinem Gegenüber steht, wie man klar und deutlich spricht,  wie die Hände perfekt eingesetzt werden sollen, ohne aufgeregt und nervös zu wirken. Nebenbei führte Sie dank ihrem unterhaltsamen Schauspieltalent mit viel Humor durch den Abend.
Sowohl für unsere anwesenden Kunden als auch für mich diente dieser Abend zur Auffrischung wichtiger sozialer Gepflogenheiten und dem einen oder anderen Trick, wie man vor wichtigen Präsentationen die Aufmerksamkeit und Sympathien auf sich lenken kann und so selbst größere Herausforderungen mit Selbstbewusstsein und Charme meistern kann.

Dieser Abend war – neben meinem beruflichen Einsatz – somit auch eine Chance, mich weiterzubilden und auf die nächsten Projekte bei Wempe vorzubereiten, über die ihr hier bestimmt bald wieder lesen werdet.

Fotocredit: Antonio Prudente

Beitrag verfasst am 18. April 2016 von Marc Autmaring

Der Klang der Zeit

Wempe München-Weinstraße und Wempe Dresden zu Besuch in den Ateliers von Patek Philippe

Diese beiden Niederlassungen luden im Namen von Patek Philippe Deutschland einen kleinen Kreis von Uhrenliebhabern zur Veranstaltung „Der Klang der Zeit“  ein, um den unverkennbaren Melodien ausgesuchter Minutenrepetitionen aus der Manufaktur zu lauschen. Schauplatz des exklusiven Geschehens waren die Ateliers von Patek Philippe Deutschland in München. Die eleganten Räumlichkeiten wurden extra für die Veranstaltung stilvoll dekoriert.

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Aus der Niederlassung München-Weinstraße begleiteten Markenbotschafterin Annette Mattke und ich sechs geladene Kunden zu diesem außergewöhnlichen Event. Selbst wir als erfahrene Uhrenexperten konnten noch einiges Neues erfahren. Dank eines interaktiven Programmes und praktischen Einweisungen, erhielten vor allem aber auch unsere Kunden einen exklusiven und detaillierten Einblick. So startete das Programm mit einer interessanten Einführung in die Historie und in die technische Welt der Minutenrepetitionen. Die Gäste durften den Uhrmachern bei der Arbeit über die Schulter schauen sowie selbst einen Blick durch die Lupe werfen!

Nach dem Mittagessen wurden diverse Stationen eröffnet: Einmal wurde die finale Klangprüfung erläutert, die der Präsident von Patek Philippe, Thierry Stern, bei jeder Minutenrepetition selbst vornimmt. Zum besseren Verständnis erhielten wir ein Glossar mit den wichtigsten Erklärungen zum Klang einer Patek Philippe Minutenrepetition. Anhand dieses Glossars hatten die Gäste selbst die Möglichkeit, den Klang dieser Preziosen zu beurteilen. Zum anderen konnten die Gäste in die Rolle eines Uhrmachers schlüpfen und unter seiner Anleitung an einem Uhrwerk arbeiten.

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Highlight der Veranstaltung war die individuelle Präsentation und Erklärung von sechs Minutenrepetitionen durch die Uhrmacher. Die Gäste hatten in privater Atmosphäre die einmalige Gelegenheit, sich die Uhren an das Handgelenk zu legen. Eine rundum stimmige Veranstaltung, bei der man wahrlich in den Klang der Zeit der Minutenrepetitionen von Patek Phillippe eintauchen konnte!

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Beitrag verfasst am 06. April 2016 von Roxanne Kokkelenberg

Exklusive News von der Baselworld 2016

Baselworld – der wichtigste Treffpunkt der Uhren- und Schmuckindustrie

Nach meinem Beitrag über die Trends auf der SIHH in Genf, will ich euch heute von der Baselworld-Messe berichten.

Die BASELWORLD ist mit 141.000 m² und rund 150.000 Besuchern die einflussreichste und bedeutendste Messe unserer Branche. Natürlich war ich mit meinen Kollegen vom Kurfürstendamm vor Ort, um die Neuvorstellungen der Marken hautnah zu erleben.

Made in Glashütte

GlashütteUnsere drei Tage vor Ort starteten mit Glashütte Original, die ein beeindruckend effizientes Uhrwerk neu präsentierten. Das Kaliber 36 hat 100 Stunden Gangreserve und eine Spirale aus Silizium und schlägt in der neuen Senator Excellence. Eine Uhr, die durch Ihre schlichte Eleganz überzeugt und perfekt zum klassischen Anzug passt.

Ganz besonders gut gefallen hat uns auch das neue blaue Zifferblatt auf dem Senator Chronometer. Die feine Körnung der Grainé-Lackierung wird durch den dunklen Farbton sanft hervorgehoben und macht die Uhr zu einem absoluten Hingucker.
Im Anschluss ging es für uns zur direkten heimatlichen Nachbarschaft von Glashütte Original, zu Nomos Glashütte. Die kleine Manufaktur hat ihren Nachbarn mit den großen Namen erst im letzten Jahr ein Schnippchen geschlagen und das erste vollständig in Deutschland konstruierte und gefertigte Schwingsystem in ihrem neuen Uhrwerk DUW-3001 präsentiert. Jetzt kommt das Werk auch zum ersten Mal in einer eckigen Uhr, der Tetra, zum Einsatz. Wie ihr seht, eine tolle Alternative zu den meist runden Vorstellungen dieses Jahr.

Nachdem wir auf dem beeindruckenden Messestand von Breitling die neue Exospace B55 connected watch ausprobierten, ließen wir den Abend noch bei live Jazz Musik auf dem Messeplatz ausklingen. Wie ihr oben sehen könnt, eine tolle Kulisse!

Schmuckhighlights

Anders als auf der SIHH, ist Schmuck bei der Baselworld ein großes Thema. Und so besuchten wir am zweiten Tag die Schmuckhalle. Ein besonderes Highlight für mich. Nirgendwo sonst sieht man so viele besondere Schmuckstücke und Edelsteine wie hier.

In diesem Jahr kommen bei uns auch die Männer in Sachen Schmuck nicht zu kurz! Hier seht ihr unsere neue, schwarz rhodinierte Armbandriviere für Männer mit einem Madonnen Armband aus 18-karätigem Gelbgold. Die perfekte Kombination für den maritimen Look im Urlaub und den kommenden Sommermonaten! Beides könnt ihr in Kürze bei uns am Kurfürstendamm bestaunen.Madonna

BreitlingAbends ging es für uns noch zu einer Party von Breitling. Gemeinsam mit Kollegen aus anderen Niederlassungen und insgesamt rund 250 Gästen, feierten wir in einer secret location am Hafen in acht verschiedenen Themenräumen bis spät abends.

Die neue Rolex Daytona

Am letzten Tag erwarteten uns noch zwei besondere Highlights: die Termine bei Patek Philippe und Rolex. Zuerst ging es zu Rolex. Ich war sehr gespannt, die neue Rolex Daytona mit Cerachrome Lünette endlich in der Hand halten zu können. Lange haben Fans der Marke auf diese Uhr gewartet und die Erwartungen wurden meiner Meinung nach sogar noch übertroffen. Das Modell mit weißem Zifferblatt ist mein Favorit.Daytona

Neuheiten von Patek Philippe

Patek Philippe ist eine Marke mit besonderer Anziehungskraft! Und so trafen sich all unsere Geschäftsführer zum gemeinsamen Termin vor den Türen des Messestandes. Auf diesem Bild könnt ihr sehen, was diese Marke so einzigartig macht. Durch den Glasboden der Referenz 5204 kann man das wunderschöne Uhrwerk mit Chronographen Funktion und ewigem Kalender einsehen. Auch von vorne ist die Uhr wunderschön. Die meiste Aufmerksamkeit bekam jedoch die Neuvorstellung Referenz 5930G, eine Weltzeituhr mit Chronographenfunktion, inspiriert von einem Modell aus den 40er Jahren.

Ich freue mich auf das nächste Mal. Bis bald, eure Roxanne

Hier seht Ihr meinen Kollegen Philipp mit einer neuen Hublot. Dazu gibt es die passende Sonnenbrille!
Hier seht ihr meinen Kollegen Philipp mit einer neuen Hublot. Dazu gibt es die passende Sonnenbrille!
Beitrag verfasst am 29. März 2016 von Lisa Holstein

Niederlassungseinsatz als Uhrmacherin

Hallo ihr Lieben!

In meinem Beitrag möchte ich euch einen Einblick in die spannende Ausbildung als Uhrmacherin bei Wempe geben. Ich befinde mich zurzeit im letzten Lehrjahr, habe meine Zwischenprüfung erfolgreich bestanden und werde nun zu Praktika in den verschiedenen deutschen Niederlassungen eingesetzt. In diesem Blog-Post will ich davon berichten, wie es mir in der Mönckebergstraße in Hamburg gefallen hat und was für Erfahrungen ich gemacht habe. Jede Niederlassung ist anders: Ein neues Team, unbekannte Räumlichkeiten sowie ähnliche Abläufe, die doch ganz anders sein können. Ich finde es jedes Mal spannend, all‘ das kennenzulernen. Also ging es von Glashütte bzw. Dresden nach Hamburg!

Service-Uhrmacherin in der Niederlassung

Mein erster Tag beginnt mit der Vorstellung der Kollegen und einer Führung durch die Niederlassung – anschließend ist mein fester Platz der Uhrmachertresen. Meistens gibt es noch eine kurze Einweisung vom Uhrmacher vor Ort und dann geht es los – um 10h öffnet das Geschäft und ich komme direkt in den Kontakt mit Kunden. Das Klischee Uhrmacher seien immer Einzelgänger und zurückgezogen, trifft keineswegs auf mich und auch nicht auf die Uhrmacher, die ich bisher kennenlernen durfte, zu. Mir gefällt es sehr gut, mit dem Kunden in Kontakt zu sein und ihn zu beraten.

Die Arbeit in der Niederlassung ist sehr abwechslungsreich. Neben Batterie- und Bandwechsel werden Uhren reguliert oder kleinere Teilreparaturen und Glaswechsel durchgeführt. Da jede Uhr anders ist und ich noch lange nicht jedes Modell und seine Eigenheiten kenne, bin ich froh, dass mir von einem erfahrenen Uhrmacher über die Schulter geschaut wird. Es ist ein gutes Gefühl, so herzlich aufgenommen zu werden und Verantwortung übertragen zu bekommen. Die wenigen Tage vergehen immer wie im Flug. Wenn man sich gerade eingelebt hat und alle Abläufe kennt, sind zwei Wochen auch schon um.

Dank der Praktika kann ich mir gut vorstellen, nach meiner Ausbildung als Uhrmacherin in einer Niederlassung von Wempe zu arbeiten. Das Geschäft in der Hamburger Mönckebergstraße hat tolle Räumlichkeiten, ein super nettes und offenes Team sowie spannende Kunden. Bald bin ich in Bremen und freue mich schon riesig, dort alles kennenzulernen! Bis bald, eure Lisa

Beitrag verfasst am 15. März 2016 von Marc Autmaring

Großes Tennis: Wempe Hannover lud zum Davis Cup Deutschland gegen Tschechien ein!

Weltklasse-Tennis bot sich am 05. März in der TUI Arena als sich das deutsche Davis-Cup-Team dem Favoriten Tschechien stellte. Stephan Frank, Geschäftsführer der Wempe-Niederlassung in Hannover, nutzte das sportliche Highlight der Extraklasse, um zehn sportbegeisterte Kunden in die Presidential Box der Arena einzuladen. Die Karten, die zum einen von ROLEX Deutschland sowie von Markenbotschafter Philipp Kohlschreiber zur Verfügung gestellt wurden, beinhalteten alles, was das Tennisherz sich wünscht: Neben einer großzügigen Verköstigung und reichlich Champagner hatten die Gäste zudem direkten Blick auf das spannende Spiel.

Auch wenn Deutschland an diesem Spielwochenende der Tschechischen Republik leider mit 2:3 unterlag, so konnte Wempe Hannover dank der tollen Planung von Kim Chi Nguyen mit guter Unterhaltung und interessanten Gesprächen bei den Kunden punkten. Sogar der Oberbürgermeister von Hannover, Stefan Schostok, schaute persönlich in der Box vorbei.

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Ein weiterer Höhepunkt des erfolgreichen Nachmittags war mit Sicherheit das Meet&Greet mit Philipp Kohlschreiber, der sich extra Zeit für die anwesenden Kunden nahm. Auch wenn Deutschland leider nicht gewann, so konnte zumindest die deutsche Nummer eins in der ersten Spielrunde für Deutschland in Führung gehen und einen persönlichen Gewinn verbuchen.

Vielleicht konnte mein kurzes Treffen mit Philipp Kohlschreiber auch zum Erfolg beitragen: Denn ich zeigte dem Tennisprofi vor dem Davis Cup aktuelle Wempe Uhren, wie etwa die Wempe Zeitmeister Sport GMT. Wer weiß, möglicherweise hat das sogar ein wenig Glück gebracht!

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Beitrag verfasst am 11. März 2016 von Marc Autmaring

Ein lehrreicher Ausflug in die Schweiz

Die Kollegen der Münchner Weinstraße bei der Audemars Piguet Academy

Morgens 8.00 Uhr in Le Brassus im verschneiten Joux-Tal:
Annette Mattke und Konstantinos Christoulakis, langjährige Verkaufsberater aus dem Team der Weinstrasse, standen mit zugegebenermaßen noch etwas müden Augen vor den heiligen Toren des Headquarters von Audemars Piguet. Beide durften vor zwei Wochen an einem dreitägigen Workshop in der Audemars Piguet Academy teilnehmen und erlebten einen spannenden Exkurs in die Welt der Uhrmacherei.

Audemars Piguet
Auf dem Programm stand neben einem Besuch im hauseigenen Museum, die Besichtigung verschiedener Abteilungen sowie eine exklusive Einweisung in die hohe Uhrmacherkunst.

Die Schulungen waren darauf ausgerichtet, den anwesenden Verkaufsberatern eine Fülle an Wissen rund um die Funktionen einer mechanischen Uhr sowie zur Geschichte des traditionserfüllten Uhrenhauses zu vermitteln.
So ermöglichte Audemars Piguet den Teilnehmern seltene Einblicke in die Restaurierungswerkstatt und Manufaktur. Hier werden Uhren von Hand gefertigt, Zifferblätter noch selbst hergestellt sowie fortlaufend zur Qualitätserhaltung und -optimierung geforscht.

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Auch im Museum, welches unter anderem als Inspirationsquelle für neue Schöpfungen dient, konnten Annette Mattke und Konstantinos Christoulakis einen Einblick in die langjährige Erfahrung von Audemars Piguet gewinnen.
Das Highlight kam dann am letzten Schulungstag: Bei einer praktischen Einführung in die Uhrmacherkunst durften die beiden Kollegen selbst an den Uhrmachertisch. So setzten sie unter Anleitung der erfahrenen Uhrmacher bei einer AP-Kaliber3090 alle Einzelteile, vom Federhaus bis zur Unruhspirale, selbst ein. Die Aufgabe erforderte volle Konzentration und eine äußerst ruhige Hand!

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Mit diesem neu gewonnen Wissen und den praktischen Erfahrungen können beide nun auch vor Ort ihre Serviceleistung optimieren und sicher noch mehr Begeisterung bei den Kunden für die Produkte von Audemars Piguet hervorrufen.

Beitrag verfasst am 09. März 2016 von Elisabeth Gläser

Uhrmacher-Ausbildung bei Wempe: erneut ausgezeichnet!

In meiner Tätigkeit als Leiterin des Ausbildungszentrums für Uhrmacher bin ich für die Ausbildung unseres hoffnungsvollen Nachwuchses verantwortlich. Aufgrund der sehr guten Ergebnisse unserer Auszubildenden im letzten Jahr wurde ich letzte Woche zur feierlichen Ehrung der sächsischen Landes- und Bundessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2015 eingeladen. Eine angenehme Abwechslung zum Ausbildungsalltag ☺. Die Veranstaltung fand in der Kulisse der Komödie „ Die Olsenbande“ im Boulevardtheater in Dresden statt. Die Ehrungen wurden unter anderem durch den Vizepräsidenten des sächsischen Landtages Horst Wehner vorgenommen. Mit stolzgeschwellter Brust konnten wir als Ausbildungsbetrieb erneut eine Auszeichnung für die Ausbildung des sächsischen Landessiegers entgegennehmen. Eine unserer Auszubildenden hat mit der Traumnote 1,0 auf dem Abschlusszeugnis und einem Prüfungsergebnis von 96,5 % ihre Gesellenprüfung 2015 abgelegt. Dies ist eines der besten je in Glashütte erreichten Ergebnisse!

Die Urkunde findet daher einen ganz besonderen Platz im Ausbildungszentrum. Schon in den letzten sieben Jahren konnten wir fünfmal den sächsischen Landessieger im Uhrmacherhandwerk stellen. Unsere Auszubildenden belegen auch immer wieder vordere Plätze im Bundeswettbewerb. 2010 konnten wir sogar den Bundessieg feiern. Auf diese tollen Ergebnisse sind wir natürlich sehr stolz. Wir werden auch in Zukunft weiter daran arbeiten, unsere Uhrmacher-Ausbildung qualitativ so hochkarätig und erfolgreich zu gestalten. Ihr möchtet auch mit und von den Besten der Branche lernen, unsere individuelle Ausbildung genießen und von den zahlreichen Perspektiven nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss profitieren? Dann zeigt was ihr könnt und bewerbt euch!
Eure Elisabeth Gläser

Beitrag verfasst am 29. Februar 2016 von Roxanne Kokkelenberg

Trend-Scouting auf der SIHH-Uhrenmesse

Drei Tage exklusive Einblicke in die Neuheiten der Luxus-Uhrenbranche mit dem Berliner Team

Dieses Erlebnis durfte ich gemeinsam mit dem Niederlassungsleiter Guido Kessler und zwei Kollegen auf der SIHH genießen.

Die SIHH – Salon International de la haute Horlogerie – in Genf, ist neben der Baselworld die wichtigste Uhrenmesse weltweit.  Die Aussteller präsentieren hier Ihre Neuheiten für das Jahr 2016. Als Wempe-Mitarbeiter in Verkauf und Beratung sowie Marketing ist es unerlässlich, sich über die jeweiligen Neuheiten zu informieren. Daher flogen wir am 20. Februar von Berlin nach Genf. Dort checkten wir in Messenähe im Hotel ein, wo wir auch direkt auf Mitarbeiter von anderen Wempe-Niederlassungen trafen. Bei leckeren Muscheln und Pommes Frites ließen wir den Anreisetag ausklingen.SIHH6

Direkt um 8:00 Uhr früh trafen wir uns, um gemeinsam zur SIHH zu fahren. Die nächsten zwei Tage waren komplett mit Terminen und Vorstellungen der Uhrenmarken geplant. In kleinen Showrooms wurden uns die exklusiven Neuheiten präsentiert, die in den meisten Fällen, erst ein halbes Jahr später in die Niederlassungen kommen. Mein Highlight am ersten Tag war unter anderem Jaeger LeCoultre. Die Neuheiten waren innovativ und überraschten durch raffinierte Uhrmacherkunst. Die klassische Reverso Serie wird in weiteren Versionen mit Automatikwerk ausgestattet, und die Damenmodelle überzeugen durch tolle moderne Lederbänder.

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Auch Audemars Piguet überzeugte meine männlichen Kollegen mit neuen Gelbgold-Modellen der Linie Royal Oak. Nachdem der Trend der letzten Jahre unverkennbar Roségold war, entschieden sich die Marken nun wieder auf klassische Goldtöne – back to the roots!SIHH8SIHH3

SIHH10Am Abend lud Cartier uns zu einem Dinner in ein französisches Restaurant ein. Gemeinsam verbrachten wir den Abend mit Kollegen aus Köln und Hamburg. Es ist immer wieder schön, Mitarbeiter aus anderen Niederlassungen zu treffen und sich auszutauschen.

Am zweiten Tag starteten wir bei IWC. Auch hier begeisterten uns Ergänzungen in der Pilots Watch-Kollektion. Ein weiterer Trend für 2016, der ebenfalls bei vielen Marken sichtbar war, ist die Farbe blau auf den Uhrenzifferblättern.

Ein besonders exklusives Stück durften wir am Nachmittag bei Lange & Söhne bestaunen. Die limitierte A. Lange und Söhne „Lange1 Mondphase Lumen“ im Platingehäuse und einem Uhrwerk aus fast 450 Teilen. Sie überzeugt mit ihrer nachtleuchtenden Mondphase und einem halb-transpartenten Zifferblatt, wodurch man die wunderschönen Verzierungen sehen kann.SIHH3-Wempe

Wir besuchten auch noch andere Marken wie zum Beispiel Vacheron Constantin, Roger Dubuis und Cartier. Auch hier gab es spektakuläre Neuheiten für uns zu sehen, die ihr dann ganz bald in eine der Wempe-Niederlassungen bestaunen könnt. 😉 SIHH-Wempe

Es ist wirklich toll, als Wempe-Mitarbeiter die Möglichkeit zu haben, diese großartige, exklusive Messe zu besuchen. Mit jeder Menge neuen Informationen gewappnet, können wir am Ku´damm unsere Kunden nun bestens beraten.

Ich freue mich schon auf mein nächstes Kundengespräch, wo ich ganz bestimmt auf die neusten Trends eingehen werde!

Beitrag verfasst am 26. Februar 2016 von Marc Autmaring

Den Trends ganz nah auf der Inhorgenta 2016

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Vor einigen Tagen fand in München die Schmuckmesse Inhorgenta statt. Mir als Niederlasungsleiter war es natürlich ein besonderes Anliegen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Besuch auf dieser Messe, die zu den wichtigsten Schmuckmessen Deutschlands zählt, zu ermöglichen. Heimspiel quasi. So machten sich zehn Kolleginnen und Kollegen, darunter die Leitung der Schmuckabteilung der Niederlassung, unsere Juwelenexperten sowie einige neue Mitarbeiter und Auszubildende auf den Weg, um einen Blick auf die neuesten Trends in Sachen Schmuck und Juwelen der rund 1.000 Aussteller aus 40 Ländern zu werfen.

Los ging es am Stand eines italienischen Herstellers: filigrane Ringe, schlichte Armbänder und wunderschöne Ohrringe – schlichte, präzise gearbeitete Schmuckstücke für die moderne Frau. Ganze zwei Stunden erfreuten sich die vorwiegend weiblichen Kollegen der Weinstraße an den Kostbarkeiten und probierten sich durch die gesamte Kollektion.

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Die nächste Station führte das Team zu einem unserer deutschen Lieferanten. Kaum ein anderer Hersteller steht so für Perfektion und Vollendung wie die deutsche Manufaktur. Perfekte Proportionen, Reinheit, Brillanz und prachtvolle Farbsteine – dank der aufwändigen Handarbeit entstehen so hochwertige Schmuckstücke. Unsere neue Mitarbeiterin, die dieses Jahr zum ersten Mal auf der Fachmesse war, kam aus dem Staunen kaum mehr raus.

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Aber auch für die männlichen Begleiter war etwas mit dabei: z. B. Manschettenknöpfe mit individuellen Namensschriftzüge, die zum ersten Mal auch an den Seiten eingraviert waren. Für Begeisterung sorgten aber auch Naturperlen, die in den ungewöhnlichsten Farben – wie etwa Flieder – daherkamen,  und selbst für die Juwelenexperten eine Neuheit waren.

Zum Abschluss ließ sich die Gruppe noch in einen wahren Edelsteinrausch versetzen: Denn die Kollegen hatten die Gelegenheit, an einem Stand bei den Turmalinen die außergewöhnliche und seltene Paraiba-Farbe lila zu bestaunen.

Nach sieben Stunden auf der Messe, etlichen anprobierten Schmuckstücken und zahlreichen neuen Informationen machten sich die Damen und Herren schließlich wieder auf den Weg nach Hause. Eines stand aber für alle fest: Nächstes Jahr werden sie wieder mit dabei sein!

Beitrag verfasst am 24. Februar 2016 von Jan-Lukas Clas

Ein Auslandssemester an der Haaga-Helia Universität in Helsinki

Meine Motivation für ein Auslandssemester

Bereits während meiner Schulzeit interessierte ich mich sehr für einen Auslandsaufenthalt. Damals entschied ich mich allerdings gegen die Umsetzung, weil dies bedeutete, dass ich mein Abitur erst ein Jahr später erlangt hätte. Eine Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen für das Abiturzeugnis war leider nicht möglich. Daher freute es mich besonders, dass ich nun von der HSBA und meinem Ausbildungsunternehmen, der Gerhard D. Wempe GmbH & Co. KG, die Möglichkeit erhielt, ein Semester im Ausland zu verbringen. Durch den Aufenthalt im Ausland erhoffte ich mir, eine neue Kultur kennenzulernen, die für mich nicht zuletzt wegen Finnlands Außenpolitik als vergleichsweise zurückhaltend gilt. Außerdem wollte ich mein Englisch aufbessern.

Uni-Alltag

Ich kann allen Austauschstudenten empfehlen, sich nach den gewählten Kursen der vorherigen Jahrgänge zu erkundigen und entsprechend zu orientieren. Fast alle meine Kurse fanden am Pasila Campus der Universität statt. Lediglich ein Kurs wurde am Vallila Campus veranstaltet. Die Fahrzeit zwischen beiden Campi beträgt ca. 15 min. Laut der PISA Studie der OECD (2012) verfügt Finnland über ein erstklassiges Bildungssystem. Die Haaga-Helia Universität zeichnet sich durch die praxisnahe Vermittlung des Lernstoffes aus. Der Unterricht findet, ähnlich wie an der HSBA, in Gruppen zwischen 20 und 40 Studenten statt. Alle Lehrveranstaltungen, die ich zur Anrechnung der Kurse an der HSBA im entsprechenden Semester benötigte, wurden angeboten und fanden vollständig und in gutem Englisch statt. Das Lehrsystem der Universität unterscheidet sich stark von dem der HSBA. An der HSBA wird hauptsächlich mit Skripten und kursbegleitenden Büchern gearbeitet, während an der Haaga-Helia der Unterricht deutlich offener gestaltet wird. Es wird viel mehr selbstständig gearbeitet, also werden Themen mit Hilfe des Internets von den Studenten selbst tiefer erschlossen und umfangreich den Kommilitonen durch Präsentationen vorgestellt.


In jedem meiner Kurse fanden Gruppenarbeiten statt. Auch gab es viele Hausaufgaben, die online übermittelt und benotet wurden. Die Gesamtnote der Kurse setzt sich so aus vielen Teilen, z. B. auch oftmals aus mündlicher Mitarbeit, Tests, Projekten oder auch Arbeiten in Kooperation mit Unternehmen, zusammen. Generell ist die IT-Nutzung alltäglich. Überall stehen genügend Computer zur Verfügung, die zum freien Arbeiten einladen. Die Klassenräume sind mit mehreren Beamern, Dokumentenkameras etc. ausgestattet. Der Pasila Campus zeichnet sich durch eine Sporthalle und ein Fitnessstudio weiter aus. Beide Angebote habe ich sehr gerne genutzt.

Freizeit-Angebot

Das Erasmus Student Network (ESN) bietet eine Vielzahl von Events und Reisen an, die die geografisch zentrale Lage von Helsinki sehr gut ausnutzen. Ich habe an vielen Veranstaltungen sowie dem Lapland Trip und der „Pirates of the Baltic Sea“-Reise nach Stockholm teilgenommen. Ich kann allen empfehlen, diese Angebote anzunehmen. Ich hatte viel Spaß und habe Studenten aus aller Welt kennengelernt.

Auch wegen des hohen Preisniveaus in Finnland lohnt sich ein Tagestrip nach Tallinn. Hierfür können Gutscheine von der Studentenorganisation Helga ausgenutzt werden, sodass der Trip nur 2 Euro kostet.

Weiterhin unternahm ich einen Wochenendtrip nach Riga, um neu kennengelernte Studenten zu besuchen. Besonders die Altstadt  und das Studentenleben der Stadt sind definitiv einen Besuch wert.

Leider konnte ich nicht am ESN Trip nach St. Petersburg teilnehmen, da dieser in der „Intensive Week“  stattfand, in der ich einen Kurs belegte. Daher entschied ich mich mit einigen Kommilitonen, selbstständig die Stadt zu besuchen. Wenn man per Fähre nach St. Petersburg reist und an der Grenze einen Unterkunftsnachweis vorlegt, kann man auch ohne Visa reisen.

Zum Ende meines Aufenthalts bildete ich mit einigen Studenten eine Gruppe, um ein „Summer Cottage“ anzumieten und ein Wochenende in Savonlinna zu verbringen. Ich würde dies als eines meiner schönsten Wochenenden während meines Aufenthalts bezeichnen.

Die Unterkunft

Ich wohnte in einer (frisch renovierten) WG mit einem niederländischen Mitbewohner in Kannelmäki. Die Unterkunft ist mehrheitlich von Austauschstudenten bewohnt und liegt ca. 5 min zu Fuß von der Bahnstation entfernt. Von dort aus sind es nur 13 Minuten zum Hauptbahnhof und 8 Minuten zur Station Pasila, die vor dem Pasila Campus liegt.

Fazit

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass der Aufenthalt in Finnland für mich eine wirklich sehr schöne Zeit war. Ich kann jedem, der über ein Auslandssemster nachdenkt, von Herzen empfehlen, nach Helsinki zu gehen. Meine anfänglichen Erwartungen, eine neue Kultur kennenzulernen und auch das Englisch aufzubessern, wurden total bestätigt. Dennoch hatte ich mehr Kontakt zu Austauschstudenten als zu finnischen.

Das Auslandssemster ließ sich super in mein Studium integrieren. Ich habe mit 43 Credits in dem Semester alle Hamburger Kurse ersetzt und sogar einen weiteren Kurs aus dem folgenden Semester bereits angerechnet bekommen. Ich denke, die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gewonnen habe, und auch die weltweiten Kontakte, die ich knüpfte, werden mich sowohl privat, als auch beruflich weiterbringen.

Beitrag verfasst am 15. Februar 2016 von Marc Autmaring

Geburtstagswünsche von Philipp Kohlschreiber

Mit dem Wempe Logo auf seinem Shirt und einem breiten Grinsen gratulierte mir Tennis-Profi Philipp Kohlschreiber am Samstag zu meinem Geburtstag!
Die Glückwünsche sendete er live aus Rotterdam, kurz vor seinem Einsatz für das Halbfinale des ATP-Turniers. Auch wenn das Tennisass den Aufstieg ins Finale an diesem Turniertag leider nicht schaffte, so hat er auf jeden Fall mein und alle anderen Wempe-Herzen mit dieser sympathischen Videobotschaft gewonnen.

 

Beitrag verfasst am 14. Januar 2016 von Yvonne Weinhold

Unsere Meisterklasse in Glashütte

IMG_4758 (002)Auch in diesem Jahr hatten wir wieder einige interessante Veranstaltungen hier bei uns im Haus.

Einige Teams aus den Niederlassungen besichtigten mit ausgewählten Kunden unsere Produktionsstätte. Im September haben wir bereits zum zweiten Mal die Veranstaltung „Meisterklasse“ durchgeführt. Es durften einige uhrenbegeisterte Wempe Fans (die sich im Vorfeld für diese Veranstaltung beworben hatten) selbst am Werktisch sitzen und die kompletten Reglageteile inklusive Schwanenhals auf einen Unruhkloben montieren.Glashütte

Es ist immer wieder eine große Freude mitzuerleben, wie begeistert viele Leute von unserer Arbeit sind! Für meine Kollegen und mich ist das eine große Motivation.

 

Mit Spannung erwarten wir die Fertigung der Neuheiten. Außerdem steht 2016 ein großes Jubiläum ins Haus: „10 Jahre Wempe Glashütte“.

Ich glaube, wir dürfen alle auf das nächste Jahr sehr gespannt sein!

Bis dann

Eure Yvonne Weinhold

Beitrag verfasst am 19. November 2015 von Marc Autmaring

Oans, zwoa, gsuffa!

herzDas Oktoberfest ist das bedeutsamste Volksfest in Deutschland. Hier in München ist es äußerst wichtig, als Geschäftsführer der Wempe Niederlassung in der Weinstraße Präsenz zu zeigen und gemeinsam mit lokalen Kunden und Freunden zu feiern.

Im Nachhinein möchte ich gerne mit euch meine Highlights teilen. Traditionell startet die Woche am 19. September mit dem Wieseneinzug. Ich wurde von Herrn Pongratz, Wiesenwirt des Winzerer Fähndl, eingeladen, um gemeinsam mit ihm und vielen weiteren Münchner die Wiesn zu eröffnen.pongartz

Jedes Jahr feiern wir gemeinsam mit unserer Niederlassung den Almauftrieb. Alle Gäste erhalten von Wempe ein Lebkuchenherz sowie ein süßes Armbändchen. Ihr seht mich hier gemeinsam mit Barbara Meier, Gewinnerin von Germanys next Topmodel 2.Staffel, und Annabell Bogner, Inhaberin von Bekka & Bell.autmaring gnt

An den drauffolgenden Tagen laden viele Uhrenmarken ihre besten Kunden ein. Traditionell, mit Brez’n und a Maß, wird gemeinsam getrunken, getanzt und gefeiert. Hier seht ihr ein Foto von mir gemeinsam mit Herr Sandmann, Vertriebsleiter von Patek Philippe und Herr Oehlmann, Brandmanager von Vacheron Constantin.sandmann

Bis bald
Euer Marc Autmaring

Beitrag verfasst am 11. November 2015 von Roxanne Kokkelenberg

Fashion Besuch am Ku´damm!

 

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Was genau macht man als Mitarbeiterin für Kommunikation und Marketing in einer Niederlassung? Nach Abschluss meiner Ausbildung bekam ich das Angebot, diese Position in Berlin zu übernehmen. Neben den täglichen Verkauf kümmere ich mich um lokale Werbekooperationen. Wie zum Beispiel: Anzeigen in lokalen Magazinen oder Partnerschaften mit exklusiven Hotels.

Aufgrund meiner Abschlusspräsentation für meinen Handelsfachwirten, durfte ich ein Projekt starten mit Berliner Bloggerinnen. Kennt ihr auch die Mädels von Blogger Bazaar? – Ich bin mir sicher, dass alle Fashion Begeisterten Leser diese Power Frauen kennen. Seit nun mehr als 2 Jahren begeistern sie mit Ihren Outfits und Styling Tipps ihre 55.000 Follower.

Hochwertiger Schmuck an jungen, modebewussten Frauen – das war mein Ziel! Nach einem Meeting in Berlin, beschlossen wir gemeinsam die drei Frauen, Lisa, Tanja und Lena, mit unseren exklusiven Wempe By Kim Schmuck auszustatten. Bei einem Gläschen Champagner schauten wir uns gemeinsam die Schmuckstücke aus unseren Linien Helioro, Blu und Voyage an. Dabei galt der klassische Helioro Ring als Favorit. Die Kombinationen mit modischen Outfits sind zurzeit auf deren Blog, sowie Instagram, zu betrachten.

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Es hat mich sehr gefreut, dass ich meine eigenen Ideen verwirklichen konnte und einen anderen Weg der Kommunikation in Berlin einschlagen durfte. Wempe bietet viele Möglichkeiten um seine Stärken und Interessen im Beruf einsetzen zu dürfen. Ihr möchtet auch Karriere machen in dem Bereich der euch Spaß macht? Dann zeigt was ihr drauf habt!

Eure Roxanne Kokkelenberg

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Photocredits: www.blogger-bazaar.com

Beitrag verfasst am 22. Oktober 2015 von Roxanne Kokkelenberg

Was bedeutet es, ein „High Potential“ zu sein?

RK: Hallo Philipp, stell dich doch bitte für unsere Leser kurz vor.

PS: Hallo Roxanne, danke für deine Einladung.

In 2011 habe ich meine Ausbildung bei Wempe in Köln begonnen. Nachdem ich dort den Abschluss zum Einzelhandelskaufmann gemacht habe, wechselte ich nach Berlin an den Kurfürstendamm.

Hier habe ich 2014 meine Ausbildung zum Geprüften IHK Handelsfachwirt erfolgreich abgeschlossen.

Aktuell bin ich für unser gesamtes Uhrenlager verantwortlich und studiere neben der Arbeit Wirtschaftspsychologie.

Kurz nach meiner Ausbildung wurde ich nach Hamburg zu unserem High Potential Seminar eingeladen. Zwei herausfordernde Tage voller spannender Erfahrungen. Das Seminar schloss ich erfolgreich ab, sodass ich im letzten Monat zum weiterführenden Seminar „Leadership- mein Weg zur Führungskompetenz“ eingeladen wurde.

 

RK: Toll! Da hast du ja schon wirklich einen spannenden Weg hinter dir. Wie waren denn die zwei Tage in Hamburg organisiert?

PS: Die 10 Teilnehmer reisten aus ganz Deutschland nach Hamburg an. Das Seminar fand im Grand Hyatt Hotel statt. In den zwei Tagen wurde uns näher gebracht, wie man sich in einer Führungsposition zu verhalten hat. Dazu arbeiteten wir in Gruppen und lernten anhand von praktischen Beispielen, wie Führungskompetenz entsteht. Direktes Feedback erhielten wir von dem Diplom Psychologen Frank Mezger.

RK: Und was war dein persönliches Highlight?

PS: Ein Highlight war unser Abendessen mit Frau Wempe. Gemeinsam mit ihr konnten wir die Themen des Tages noch einmal Revue passieren lassen. Die Nähe zu den Inhabern ist für mich bei Wempe wirklich einzigartig. Als Mitarbeiter erfährt man eine besondere Wertschätzung im Unternehmen.

RK: Ja, da gebe ich dir Recht. Auch ich habe die Inhaber schon mehrfach getroffen. Was mich noch interessieren würde, was bedeutet es, ein „High Potential“ im Unternehmen Wempe zu sein?

PS: Zum Kreis der High Potentials zu gehören, bedeutet vor allem, Leistung zu zeigen und sich für das Unternehmen und seine Niederlassung einzusetzen. Es bedeutet aber auch, mehr Verantwortung zu übernehmen und dieser gerecht zu werden. Dafür erfährt man eine besondere Ausbildung und wird für zukünftige Führungspositionen geschult.

RK: Es ist wirklich toll, wie man sogar nach Abschluss der Ausbildung noch weiter geschult wird. So hat man die Möglichkeit, intern noch weiter zu wachsen und seine Stärken unter Beweis zu stellen.

Nun bist du ja wieder in unserer Niederlassung am Ku´damm tätig. Welche Erfahrungen hast du mitgenommen und vielleicht sogar schon im täglichen Geschäftsprozess angewendet?

PS: Ein wichtiger Bestanteil des Seminars war das Feedbackgespräch. Hier habe ich Dinge dazu gelernt, die ich bereits bei uns in der Niederlassung im Umgang mit Kollegen anwenden konnte. Außerdem war die gemeinsame Erarbeitung der Themen mit den anderen Teilnehmern sehr kreativ und anregend.

RK: Danke, dass du dir Zeit genommen hast. Ich glaube die Leser können sich nun ein gutes Bild davon machen, was es heißt, ein Teil des ,,High Potential Kreises‘‘ zu sein.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und hoffe, bald neue, interessante Dinge von dir zu hören!

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Beitrag verfasst am 20. Oktober 2015 von Kathrin Buchmann

Wir sehen rot!

 

Catwalk

Wir sehen rot!

Wenn man derzeit in Modemagazinen blättert, springt einem die Farbe Rot geradezu entgegen. Die Nuancen reichen vom grellen Scharlachrot, über ein fruchtiges Kirschrot bis zum trendigen Marsala, einem tiefen Weinrot.

 

Für den Alltag eignen sich auch dezentere Nuancen wie Rostrot oder Bordeaux perfekt.
Edelstein Edelstein

In der Natur leuchten Farbsteine wie z. B. der feurige Granat, der farbenreichen Turmalin oder der taubenblutrote Rubin in den vielfältigsten Rottönen. Diesen Herbst kombiniere ich gerne das klassische Schwarz mit Bordeaux oder einem knalligem Kirschrot.

 

In unserer By Kim Kollektion wird man in vielen Linien fündig. Es gibt z. B. unsere Voyageringe mit wunderschönen Rubinen.

Unsere Linien Colonna und Blu Intermezzo werden von edlen Turmalinen geschmückt. Mit diesen Schmuck- und Mode-Highlights kann die Herbst/Winter Session kommen!!

 

Look

 

 

 

Beitrag verfasst am 02. September 2015 von Marc Autmaring

Mit Philipp Kohlschreiber in Kitzbühel

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den meist angenehmen Pflicht-Übungen von Wempe-Niederlassungsleitern zählen die so genannten gesellschaftlichen Verpflichtungen. Anfang August war es schon wieder soweit: Philipp Kohlschreiber, Markenbotschafter und Wempe-Fan der Münchner Niederlassung in der Weinstraße, den ich seit über zwei Jahren begleite, spielte ein ATP-Turnier in Kitzbühel. Natürlich musste ich als seelische Unterstützung mit dabei sein. Standesgemäß mit Wempe-Design-Shirts im Gepäck ging es mit der Familie von München in die Alpen. Die
Kitzbüheler Alpen in Tirol sollen im Sommer ja unzählige Ausflugsmöglichkeiten in den einzelnen Orten und der näheren Umgebung bieten, speziell für Familien und vor allem für Kinder. Schade nur, dass diese nach dem kinderkohliWochenende erschöpft in Ihre Sitze gefallen sind.

In der Regel wird Philipp begleitet vom 3-fachen Hochsprung-Weltrekordler Carlo Thränhardt als Fitness-Coach sowie seinem Manager Stephan Fehske.

Und was soll ich sagen? Philipp Kohlschreiber feierte im Finale des Generali Open 2015 gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu einen Favoritensieg. Er ist damit der erste deutsche Sieger dort seit 1966 und der erste mit Hauptwohnsitz in Kitzbühel. Aber auch der erste deutsche Topspieler, der endlich ein Sandplatzturnier gewinnt! Insgesamt ist das der sechste Turniersieg für ihn. Dabei hatte sich Philipp Kohlschreiber vor Turnierbild1 beginn in gar keiner guten Form gefühlt.

Am Rande des Turniers wurde Philipp noch für unser Wempe Magazin geshootet. Näheres ist dann auch bald in unseren Publikationen darüber zu lesen. Bis demnächst wieder!

 

Euer Marc

Beitrag verfasst am 02. September 2015 von Luise Rueffer

Ein ganz normaler Arbeitstag im Wempe-Ausbildungszentrum …

Mein Wecker klingelt um 5:25 Uhr, jeden Morgen. Am ersten gemeinsamen Abend beschlossen wir fünf neuen Azubis der Wempe-WG, dass jeder von uns eine morgendliche Zeit im Bad von 15 Minuten zur Verfügung hat. Damit mussten wir uns natürlich erstmal arrangieren. Man kann sich also vorstellen, dass es bei uns am Morgen etwas turbulent zuging. Von wildem Trommeln an der Badezimmertür, bei gerade mal zwei überzogenen Minuten, bis zu Diskussionen darüber, wer welchen Abwasch macht, war alles dabei. Doch es hat nicht lange gedauert, und wir haben uns sehr gut aufeinander eingespielt und – bis auf die Diskussionen, welcher Sender im Fernseher laufen soll ☺ – problemlos zusammengelebt.

 

werkzeugUnsere Arbeitstage laufen ganz unterschiedlich ab. Genau das macht das Erlernen dieses Berufes so reizvoll für mich. Es erwarten uns jeden Tag neue Herausforderungen und Aufgaben beim Drehen, Feilen und Reparieren von Uhren. Wir können jeden Tag die eigenen Fortschritte sehen, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Manchmal klappt beim Anfertigen von Baugruppen nicht alles von Anfang an. Unsere Ausbilder kümmern sich individuell um uns und nehmen sich für jeden von uns für alle Fragen Zeit. Schlussendlich haben wir nach einiger Übung und ein paar Versuchen doch jede Anfertigung geschafft und waren am Ende umso glücklichr und auch stolz, eine perfekte Kreation vorweisen zu können. Zu unseren bisherigen Anfertigungen zählten unter anderem ein Zeigersetzer (ein Gemeinschaftsprojekt des ersten Ausbildungsjahres), ein Unruhgalgen, ein Kupplungshebel und ein Werkzeug zum Einstellen des Klötzchens. Das Schöne und Herausfordernde dabei ist, dass wir uns im Voraus immer selbst Gedanken machen sollen, wie wir die Teile anfertigen möchten.
Auch die verschiedenen Theorie-Vorträge und das Info-Material helfen uns ungemein, um in unserer
Ausbildung zum Uhrmacher Fortschritte zu machen und unser Wissen zu erweitern. Dabei behandeln wir drehenzum Beispiel folgende Themengebiete: das Ölen und Fetten von Großuhren, synthetische Rubine oder das Einregulieren eines ETA-Uhrwerkes. Alle zwei Wochen halten wir Auszubildenden selbst Kurzvorträge über bestimmte Themen. So schulen wir unser Wissen und können den anderen einen Überblick verschaffen.

 

Die Pausen sind ein echtes Highlight. Der Ausblick über ganz Glashütte von unserer Terrasse ist wundervoll. Hier findet man die nötige Ruhe, um neue Kraft zu tanken und Konzentration zu schöpfen.


werkzeugEs sind die Kleinigkeiten welche die Ausbildung bei Wempe einzigartig machen: wir sind ein tolles Team, es herrscht ein schönes Miteinander, man kommt gerne zur Arbeit. Ich finde, das ist mit das Wichtigste, um seinen Beruf mit Freude ausüben zu können.

Und ja, Glashütte ist ein kleines Nest, aber auch hier kann man viel entdecken, und es ist schließlich DIE Uhrenstadt in Deutschland. Außerdem gibt es verschiedene Wanderwege, keinen Großstadtlärm, kleine Cafes mit dem besten Kuchen der Welt (Achtung: meistens Samstag und Sonntag geöffnet) und Dresden ist auch nicht weit entfernt, wenn man mal wieder Großstadttrubel braucht und Lust aufs Shopping verspürt. ☺

Eure Luise

Beitrag verfasst am 24. August 2015 von Madleine Bladt

Mein Sommertrend 2015 …

… sind schlichte, luftige Outfits kombiniert mit tollen Farb(stein)en!

Bunte Farben passen wunderbar zur Sommermode und werten jedes noch so schlichte, und am besten luftige Kleid auf. Meine Lieblingsfarbe grün spielt immer eine große Rolle.

Sommeroutfit

Hierfür greife ich gerne zu ein paar tollen Farbsteinen. Zusätzlich habe ich die Farbe noch mit einer modernen Interpretation der Perlenkette kombiniert. Diese habe ich letztes Jahr während meines Sommeraufenthaltes bei Wempe in Kampen auf Sylt erstanden.

Zu den grünen Edelsteinen zählen zum Beispiel der Tsavorit (im Wempe Voyage-Ring), der Grünachat (im selbst gebastelten Armband), Aventurin (in den Ohrringen), Smaragd, Turmalin und viele mehr.

Aber gerade der „Peridot“ in seinen verschiedenen Farbgebungen, von pastelligem Pistazien- bis hin zu Olivgrün, passt perfekt zur gebräunten Sommerhaut. Nicht umsonst ist er der Edelstein des Sommermonats August. In der Natur gibt es jedoch noch viele weitere schönen Farben, von rosa, gelb, orange über blau bis braun. Die Liste könnte noch ewig weiter gehen.

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Hier seht ihr den besagten Ring mit grünen Tsavoriten, und im nächsten Bild meine Zusammenstellung aus grünen Accessoires. Das ist mein persönlicher Sommertrend 2015.

Eure Madeleine

Beitrag verfasst am 20. August 2015 von Alexander Binder

Manufakturbesuch Vacheron Constantin

Als „Markenbotschafter“ erhält man von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, die Herstellerseite etwas genauer kennen zu lernen. So hatte ich Ende Juni für zwei Tage das Vergnügen, die traditionsreiche Luxusuhrenmanufaktur Vacheron Constantin mit Sitz bei Genf zu besuchen.

Die Ursprünge des Unternehmens gehen aufVacheron Constantin das Jahr 1755 zurück, in dem der Uhrmacher Jean Marc Vacheron das erste Mal urkundlich erwähnt wird, als er beim damaligen „Gewerbeamt“ seinen ersten Auszubildenden und ersten Mitarbeiter einstellte. Vacheron Constantin ist damit die weltweit älteste Uhrenmanufakatur, welche seither durchgängig produziert.

Dass es jedoch bei Vacheron Constantin nicht „altertümlich“ zugeht, wird einem sofort bewusst, wenn man den architektonisch hochtechnisierten Neubau in Plan-les-Ouates betritt.

Nach einem angenehmen Flug von Frankfurt nach Genf am Morgen des 24.6. gab es einen herzlichen Empfang am Genfer Flughafen und die Vorstellung der anderen Teilnehmer der Gruppe. Die Zusammenstellung war sehr international, denn außer Kollegen aus anderen Wempe-Niederlassungen waren auch die Markenbotschafter von skandinavischen, niederländischen und tschechischen Juwelieren vertreten.

Der erste Programmpunkt sah einen Besuch des nahegelegenen Plan-les-Ouates vor, in dem sich das Herzstück der Manufaktur befindet. Neben der Hauptverwaltung liegen hier auch die Werksmontage und die Endkontrolle der Uhrenmanufaktur.
Angekommen, erhielten wir eine sehr ausführliche Führung durch die verschiedenen „Workshops“. Diese gliederten sich auf in: die WareWM_01_005_15_Teaser_580x370px_V4_4neingangskontrolle, Montage der Zwei- bzw. Dreizeigeruhrwerke, Montage der kleinen Komplikationen und als besonderes Highlight die Montage der großen Komplikationen.

 

In jedem einzelnen dieser Workshops durften wir dem Uhrmacher direkt über die Schulter schauen. Es war beeindruckend und faszinierend zugleich, mit eigenen Augen zu sehen, wie die kleinen Meisterwerke am Handgelenk entstehen. Vor allem aber zu erleben, mit welcher Ruhe und akribischer Perfektion die Uhrmacher die Uhrwerke wie ein kleines Puzzle zusammensetzen.

Die letzte Station des Tages war ein Blick hinter die Kulissen der Endkontrolle. Hier wird die Uhr nicht nur auf Wasserdichtheit und Funktion getestet, sondern auch ein besonderes Augenmerk auf das äußere Erscheinungsbild der Uhr gelegt. Bei Vacheron Constantin dreht sich vieles um die Einhaltung der Kriterien des Genfer Siegels, eine der höchsten Auszeichnungen der Branche.

Beim anschließenden gemeiWM_01_005_15_Teaser_580x370px_V4_1nsamen Abendessen konnten wir den Tag noch einmal Revue passieren , und es gab einen angeregten Austausch mit den anderen europäischen Markenbotschaftern.

Tag zwei begann mit dem Transfer in das legendäre, idyllische Vallée de Joux, – dem Uhrmachermekka der Schweiz. In diesem kleinen, verträumten Bergtal der Schweiz, tummelt sich alles, was in der Schweizer Uhrenindustrie Rang und Namen hat. So liegen unmittelbar neben der Uhrwerkproduktionsstätte von Vacheron Constantin auch verschiedene Produktionsstätten von Audemars Piguet, Patek Philippe und anderen Herstellern.

 

Vacheron Constantin hat hier im Vallée de Joux, im kleinen Örtchen Le Brassus seine Uhrwerk- und Teileproduktion. Die Uhrwerksplatinen und Brücken werden hier aus dem Rohmaterial herausgefräst, versäubert und anschließend in aufwendigen Arbeitsschritten veredelt. Die Veredelungen beinhalten den Prozess des Rhodinierens, wie auch die Verzierung der Platinen und Brücken mit aufwendigen Zierschliffen. Nach der optischen und technischen Endkontrolle werden die Werkskomponenten verpackt und für den Versand zur Werksmontage in Plan-les-Ouates fertig gemacht.

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Die letze Station der Manufakturreise war eine Führung durch die berühmte Vacheron Constantin Maison im Herzen Genfs, gelegen auf einer Halbinsel der Rhone. Dort befindet sich heute die Vacheron-eigene Boutique sowie das Archiv des Hauses. Mit ganzem Stolz wurden uns historische Meilensteine der Firma dargelegt. Ebenso wurden wir durch die aktuelle temporäre Chronographenausstellung geführt.

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Nach diesem weiteren sehr inspirierenden Tag und einer offiziellen Verabschiedung nahmen die Teilnehmer wieder Kurs auf den Genfer Flughafen, um die Heimreise anzutreten.

Alles in allem waren es zwei sehr spannende und lehrreiche Tage in Genf. Ein Besuch des Vallée de Joux ist nicht nur für jeden Uhrenenthusiasten ein aufregendes Erlebnis und jede Reise Wert.

Euer Alexander

Beitrag verfasst am 20. August 2015 von Kathrin Buchmann

Mein Sommertrend 2015 …

… ist auf jeden Fall die Perle!

Die Perle mit ihrer puren Eleganz war schon immer der klassische Begleiter für jeden Tag und auch als Highlight zu einer tollen Abendgarderobe.

In diesem Jahr gibt es jedoch viele neue frische Designideen, die die Perle zum echten Hingucker machen. Die Farben variieren von weiß, rosa, champagner bis hin zu grau.

Es gibt Ohrringe in ausgefallenen Formen, in einer langen und auch kurzen Ausführung.
Oder neue lange Ketten, die bestückt sind mit nur einer schönen ausgefallenen Perle oder geknüpft in Kombination mit Farbsteinen.

Das Besondere an diesen wunderschönen Schmuckstücken ist, dass sie perfekt zu kombinieren sind. Ich trage sie gerne mit farbigen Lederbändern, mit zarten Anhängern in Rosegold und auch mit coolen Schmuckstücken aus Weißgold.

Perlenschmuck

Dieser Trend passt sowohl zum Business Outfit als auch zur lässigen Jeans.

Perlenschmuck Outfit

Auch im Herbst freue ich mich schon darauf, meine Perlen mit den Farben des Herbstes zu tragen!!

Eure Kathrin