Beitrag verfasst am 29. Mai 2018 von Lukas Weiss

Warum Uhrmacher

Was die Uhrmacherei für mich so interessant macht, ist die Verbindung eines sehr traditionsreichen Handwerks mit modernsten Technologien. Heute noch werden jahrhundertalte Mechanismen verwendet, die mit hochpräzisen Produktionsanlagen gefertigt werden. Mechanische Uhren funktionieren noch nach dem gleichen Grundprinzip wie bereits vor hunderten von Jahren. Gleichzeitig wurden Quarzuhren entwickelt, die uns die Zeit genauer als je zuvor messen.

Außerdem ist das Thema Zeit und Zeitmessung an sich ein so interessantes Thema – von den ersten Versuchen der Zeiteinteilung mit Elementaruhren bis hin zu modernen hochpräzisen Atomuhren. Weiterhin liegt meine Faszination an diesem Handwerk in der präzisen Arbeit, der Liebe zum Detail und den technischen Zusammenhängen in mechanischen Uhren.

Die Vorteile einer Ausbildung zum Uhrmacher bei Wempe im Vergleich zu anderen Uhrenherstellern liegen vor allem in den vielfältigen Tätigkeitsfeldern und Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung.

Als Uhrmacher bei Wempe stehen einem grundsätzlich drei Wege offen:

  1. Die Tätigkeit als Uhrmacher in der Produktion unserer eigenen beiden Uhrenlinien Wempe Zeitmeister und Wempe Chronometerwerke die in unserer Sternwarte in Glashütte gefertigt werden.
  2. Die Tätigkeit als Service-Uhrmacher in der größten unabhängigen Uhrenwerkstatt Europas, in unseren Werkstätten in Glashütte und Hamburg. Dort reparieren wir den größten Teil der Uhren, die in unseren Niederlassungen zum Service angenommen werden. Das bedeutet eine hohe Anzahl an verschiedenen Uhrenmarken und dadurch eine vielseitige und abwechslungsreiche Beschäftigung.
  3. Die Tätigkeit als Service-Uhrmacher im Uhrenservice einer unserer vielen Niederlassungen im In- und Ausland.

Ein weiterer Vorteil der Ausbildung bei Wempe ist, dass wir Auszubildende diese Abteilungen im Rahmen von Praktika kennenlernen und so für uns persönlich herausfinden können, welches Tätigkeitsfeld uns liegt und somit ideal auf die Position vorbereitet werden können, die wir nach unserer Ausbildung anstreben.

Diese Praxiserfahrungen sind neben den betreuten Praktika in den Servicewerkstätten und der Produktion ebenso Niederlassungseinsätze, in denen wir für mehrere Wochen in einem bestimmten Geschäft Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag im Uhrenservice sammeln können.

Durch die persönliche und individuelle Betreuung während unserer Ausbildung werden für uns die optimalen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Uhrmacher geschaffen.

 

Beitrag verfasst am 22. März 2018 von Lukas Weiss

Als Uhrmacher-Azubi im Service einer Niederlassung

Ein Einsatz im Geschäft stellt für uns Uhrmacher-Auszubildende immer etwas Besonderes dar. Es geht vom beschaulichen Glashütte in eine große deutsche Metropole. In meinem Fall war das ein dreiwöchiger Aufenthalt in unserem Nürnberger Geschäft. Für mich war das der erste Einsatz in einer unserer Wempe-Niederlassungen. Jede Niederlassung hat ihren eigenen Charme. Nürnberg ist ein eher kleineres Geschäft mit einem sehr familiären und herzlichen Team, so wurde es mir jedenfalls im Vorwege erzählt.
Vor dem Start in Nürnberg hat die Ausbilderin in unserem Ausbildungszentrum verschiedene Vorbereitungen getroffen. Das Service-eigene Computersystem, wichtige Details zu den einzelnen Uhrenmarken, die Annahme von Reparaturen und verschiedene Kundensituationen wurden geschult und geübt. So konnte ich an der Seite eines erfahrenen Uhrmachermeisters gut in den ersten Tag starten und unsere anspruchsvollen Kunden kompetent zu allen Servicefragen beraten.

Wie lief der erste Arbeitstag in einer neuen Niederlassung ab? Ich würde ihn als aufregend, spannend und voller neuer positiver Eindrücke beschreiben. Am ersten Tag lernte ich das Team und das Geschäft kennen, insbesondere den Bereich des Uhrenservices. Nach einem Einführungsgespräch ging es auch schon in die Praxis. Die ersten Kunden wurden beraten und kleine Reparaturen durchgeführt. Die Integration ins Team verlief durch die offene Art der Kollegen sehr schnell und problemlos.


Während der drei Wochen habe ich zahlreiche Arbeiten an unterschiedlichsten Uhren durchgeführt. Um nur einige zu nennen: Wechsel und Kürzen von Armbändern, Schließen- und Gehäusereparaturen, Reglage verschiedenster mechanischer Uhrwerke, Aufarbeitung von Bändern und Gehäusen und Teilreparaturen, wie z. B. einen Glasersatz. Weiterhin konnte ich unsere Kunden zur Reparatur ihrer defekten Uhr beraten und diese nach Hamburg in unsere zentrale Uhrenwerkstatt senden. Neu und spannend war dabei für mich auch das Zusammenspiel und die Kommunikation mit unserer Uhrenwerkstatt, den Herstellern sowie Lieferanten zu erleben und selbst mitzugestalten.
Besonders gut hat mir vor allem der direkte und abwechslungsreiche Kundenkontakt sowie die Beratung beim Lederbandverkauf gefallen.
Nach drei spannenden Wochen und einer herzlichen Verabschiedung durch das Niederlassungsteam ging es wieder nach Glashütte ins Ausbildungszentrum zurück. Der Einsatz in Nürnberg hat mich auf jeden Fall darin bestärkt, dass für mich eine spätere Tätigkeit als Service-Uhrmacher sehr reizvoll ist.

 

Beitrag verfasst am 04. Oktober 2017 von Lukas Weiss

Auf dem IHK Aktionstag Bildung in Dresden

Auch dieses Jahr boten wir im Rahmen des Aktionstags Bildung der Industrie- und Handelskammer Dresden jungen Menschen die Möglichkeit, die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei Wempe persönlich kennenzulernen.

Dort waren wir, die Ausbildungsabteilung aus Glashütte, gemeinsam mit unseren beiden Ausbildern vergangenen Samstag mit einem eigenen Messestand vor Ort. An diesem präsentierten wir alle Ausbildungsberufe, die Wempe anbietet: Uhrmacher/in, Handelsfachwirt/in, Einzelhandelskaufmann/-frau und das duale Studium zum Bachelor of Arts/of Science.

 

Ab 10 Uhr standen wir unterstützt von Mitarbeiterinnen der Wempe-Personalabteilung zahlreichen interessierten Bewerbern zur Verfügung. Wir beantworteten Fragen rund um die Ausbildung und unser Unternehmen, erzählten aus unserem eigenen Ausbildungsalltag und zeigten die Möglichkeiten, Vorteile und Chancen in der Ausbildung bei Wempe auf.

Unser Stand bestand aus zwei Uhrmachertischen, an denen sich Interessenten an Uhrmachertätigkeiten versuchen konnten. Hier wurde unter Anleitung von uns Auszubildenden an der Uhrmacherdrehmaschine gedreht und ein mechanisches Uhrwerk zerlegt und wieder montiert.
Neben einem großen Bildschirm, der unsere Karrierevideos zeigte, erhielten Besucher durch unsere zwei Vitrinen einen Einblick in unsere eigenen Uhrenmarken Zeitmeister und Chronometerwerke, die ja in Glashütte entstehen.

Durch Ausbildungsmessen wie diese ergibt sich für uns die Möglichkeit, direkt mit Bewerbern in Kontakt zu kommen und so einen Eindruck über die persönliche und individuelle Ausbildung bei Wempe zu vermitteln.

Wir freuen uns dieses Jahr erneut über die vielen interessierten Besucher und Begegnungen an unserem Messestand und natürlich über eine so große Resonanz.

Wir würden uns freuen, dort kennengelernte Kontakte eines Tages bei Wempe begrüßen zu dürfen.

Liebe Grüße aus Glashütte

Euer Lukas